Re: Bewusstheit - Intelligenz
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Re: Bewusstheit - Intelligenz         

Group: de.sci.philosophie · Group Profile
Author: R.H.
Date: Sep 7, 2011 12:57

Heinz Blüml schrieb:
> On Tue, 06 Sep 2011 15:19:47 +0200, "R.H."
> wrote:
>
>> Heinz Blüml schrieb:
>
>>> Abgesehen davon, dass Denken und Leben verschiedene paar Schuhe
>>> darstellen - probier einmal mit "Logik" zu gehen, du wirst rettungslos
>>> scheitern
>> eben nicht: der Körper hat in den Neuronen die am wahrscheinlichsten
>> analogen Logiken zum Gehen abgespeichert,
>
> Über solche "wissenschaftliche" Ansagen muß ich immer herzhaft lachen.
> Angenommen, als Modell, es gäbe eine ausführliche Anleitung, wie ein
> Mensch gehen soll.
> Vonmiraus 1000 Seiten kleingedruckt, eine Million Worte, wo alles
> angeführt ist, jede Eventualität, jede Lösung dafür.
> Wer (im Modell) sollte da beobachten, nachschauen und entscheiden,
> anordnen und allenfalls korrigieren, was im Einzelfall richtig ist?

das ergibt sich bei selbstregulierenden System durch Stolpern oder
Nichtstolpern.

Bei Stolpern folgt Schmerz und der wird allgemein vermieden.

Die Vermeidung ist schon genetisch fundamental festgelegt, alleine schon
aus Gründen der Erwirtschaftung von energetischen und materiellen
Ressourcen.

Alles was negative Ressourcenerwirtschaftung und ebenso Schädigung des
Körpers bewirken könnte, wird umfassend vermieden.

Diese Vermeidungsreaktionen lassen sich zurückführen bis in die
Biochemie der Körperzellen und noch weiter bis in die Chemie der Moleküle.

In den Ebenen darunter wird erkennbar, dass diese Vermeidung garnicht
primär ist, sondern dass es sich dabei tatsächlich um etwas ganz anderes
handelt, nämlich um Wahrheitserwirtschaftung, die schon am Atom,
Elektron usw. und tiefer, beobachtbar ist.

Wahrheitserwirtschaftung am Atom ergibt sich aus der stabilsten Position
zum energetisch verbundenen Partner, also z.B. zwischen Elektron und
Atomkern.

D.h.: Wahrheit hat ihren Ursprung IMMER in den stabilst möglichen
Positionen, die ein Weltobjekt zu einem anderen Weltobjekt erreichen kann.

Weshalb ist dort die logische Wahrheit nicht dominierend, die uns doch
in der Mathematik als absolut und wahr erscheint, und uns deshalb doch
immer als das Erstrebenswerteste gilt ?

Ganz einfach: Konstanten entspringen direkt der logisch entitären Welt,
sind also direkte Wirkungen aus diesem Bereich.

Wie man ja erkennen kann in der Mathematik, sind alle physikalischen
Konstanten miteinander logisch verrechenbar.

In der Microwelt hat das die Auswirkung, dass alle Objekte dort
gezwungen sind, sich nach logischen Prinzipien zu verhalten, also den
logischen Bedingungen so nah wie möglich zu kommen.

Das wirkt sich dann real so aus, dass alle Objekte der Microwelt sich so
nah wie möglich an logischen Konstantenprinzipien ausrichten und sich
nur in konstantengerecht optimale Positionen zu anderen Objekten begeben.

Da sich in diesen Positionen zugleich auch die logischen Prinzipien der
entitären, und damit letztlich auch unserer Welt widerspiegeln, haben
die Kulturen den Begriff der Wahrheit finden können durch Beoabchtungen
an Weltobjekten, also wann jemand eine wahre Position einnimmt zu jemand
anderen, was letztlich immer an energetischen, also körperlichen
Positionen untereinander feststellbar ist.

Auch Geld kann als Wahrheitsobjekt angesehen werden, was in der
Alltagswelt auch konsequent getan wird. Geld ist deshalb als
energetisches Äqivalent anzusehen, was die Wahrheit einer z.B.
Arbeitsleistung möglichst genau widerspiegeln sollte.
> Ohne "Transgenetik" was immer das sein könnte, ist das Modell nur
> naiv.

Evol. genet. Selektion über x-tausend Jahre führt zu einer brauchbaren
Auslese der besten Gehfunktionen, Gehlogiken, zusätzlich noch mit den
Schmerzreaktionen beim Stolpern optimiert sich das Gehen schon recht gut.

Einer der Höhepunkte der Selektion ist dabei z.B. der Krückstock. ;-)
>
>> weshalb man IMMER genau diese
>> Logiken beim Gehen verwendet, neuronal fest verdrahtet, und durch neue
>> Stolpererfahrungen modifizierbar.
>>
> Es wären keine Logiken sondern konkrete (zwansläufige) Anweisungen,
> ähnlich einer Maschine mit halbautomatischer Steuerung.

wieso: unsere Vorfahren haben dafür gesorgt, welche von den von ihnen am
besten eingesetzten Gehlogiken uns heute zur Verfügung stehen.

Alle die Gehlogiken, deren Besitzer beim Stolpern gestorben sind, stehen
uns heute nicht mehr zur Verfügung, zumindest dann, wenn sie schon vor
der Geschlechtsreife starben.
>
>>> - sind Gedanken "frei".
>> weil aus den logischen Erfahrungen stammend und deshalb neuronal
>> nachvirtualisiert vorhanden bleibend als Erfahrung.
>>
> Freiheit ist eine Kategorie, die mit Logik nix am Hut hat, nix haben
> kann.

doch: Freiheit ist immer die optimale Abhängigkeit, also die
Abhängigkeit, in der man alle Bindungabhängigkeiten gleichmäßig
verteilen kann oder zumindest nach energetischen Aspekten, also Geld
oder heizungsmäßig, nicht zu sehr leiden muss.

Freiheit ohne Eingebundenheit ist keine Freiheit, weil man dann ja
garnichts mehr hat, egal ob materiell, energetisch, emotional, psychisch
usw..

Freiheit vom Freundschaft will keiner genauso wenig wie Freiheit von
Heizmitteln, solange man heizen muss.

Freiheit ist die Freiheit zur gleichmäßigen Verteilung weltlich
logischer Abhängigkeiten.
>
>>> Wenn ich mir denke, was ich dir antworten soll, dann aktiviere ich
>>> meine Phantasie, Erinnerung und allenfalls noch frühere Gedanken.
>>> Wo hat da Logik einen Platz?
>> Wenn man solche Bilder (Phantasie), Gedanken usw. analysiert, sie in
>> ihre einzelnen Bestandteile zerlegt, reduziert sich alles auf
>> Einzellogiken, die an Konstantenwirkungen zu den beobachtbaren Objekten
>> und Verhältnissen dieser Welt führen.
>>
> Ich fürchte, wir reden inverschiedenen Universen.

jedes Objekt der Welt und auch jede Beziehung aller Objekte der Welt
untereinander haben ihre Grundlage in der Logik.

Das ist auch leicht an allen Ordnungen erkennbar.

Überall, wo Systematik herrscht, ist deren Grundlage Ordnung.

Ordnungen selber basieren NUR auf Logik.

Je tiefer man also in die Natur schaut, umso mehr erkennt man deren
(logische) Ordnungen.
>
>>> Es handelt swich dabei um Sichtweisen, also um subjetive
>>> Einschätzungen.
>>> Nix mit Logik.
>> Alleine schon jeder Satzbau basiert auf den Zwängen der Logik, weil man
>> doch sonst völlig unverständlich bliebe.
>>
> Die Sonne besteht aus Logiken, weil du und ich sie als solche
> erkennen?
> Na ja.

nein, nein, wir erkennen ja immer nur einen kleinen Teil der Ordnungen,
der Logiken.
Auch ohne dass wir diese Erkennen, existieren diese Ordnungen und ihre
zugrundeliegenden Logiken.

Das erweist sich immer wieder bei allen Betrachtungen an allen Objekten,
sowohl im kleinen als auch im Macrobereich.

Früher hat man dazu div. religiöse Sätze zur Beschreibung benutzt, wie:
"Gottes Wille ist überall", oder "Die herrliche Natur ist durch und
durch von Gottes Geist beseelt".

Die Religionen haben eben als Grundlage die Erkenntnis der umfassenden
logischen Wirkungen auf alle Natur, oder noch genauer: alle Natur
entstand durch Gottes Geist, also der Logik und ihrer Konstantenwirkungen.

Ebenso ist der Paradiesgedanke direkt auf diese Erkenntnis zurückzuführen.
>
>> Das Einzige, was überhaupt Irgendetwas für Irgendjemand Anderen
>> verständlich macht, ist nur die Universalität logischer Zusammenhänge,
>> nichts anderes.
>>
> Naja.
> Vielleicht liegt es "logischerweise" daran, dass ich das, was du mit
> "Logiken" so alles umfasst wissen willst, einfach nicht nachvollziehen
> kann.
> Gib mir eine entsprechende Aufklärung.

siehe oben ? Reicht das schon ?
>
>
>>> Diese Aufgabe (ich rede lieber von Möglichkeiten, denn niemand gibt
>>> uns was auf, sondern wir grapschen nach Möglichkeiten), wird gelöst,
>>> indem sie gelöst wird.
>>> Aber nicht durchLogik sondern durch Absicht, erfolgsorientiertes
>>> Handeln (Erfahrung, Phantasie, Risiko...)
>> ohne eine nötige Überlegung, deren Struktur IMMER auf Logik beruht, löst
>> man überhaupt kein Problem.
>>
> Ich hoffe, dass sich mir der Inhalt dieser Blackbox erschliesst.
>
>> Man könnte es probieren, indem man schreibt: j >>
>> Damit hat man sicher eine Lösung für irgendwas. Dazu müsste man aber die
>> Logik darin erst entschlüsseln können.
>>
> Das betrache ich aber als ein gewaltiges Hinkebein von Vergleich.

jedenfalls ist nur das, was durch Logik strukturiert ist, in irgendeiner
Weise überhaupt erst erfassbar, verstehbar.

Andernfalls ist es nur Staub im Wind und ohne Belang.
(Obwohl auch Staub selbstverständlich logisch geordnet und gebaut ist,
aber ist ja auch nur ein Vergleich.)
>>>
>>>>> Bewußtheit ist definitiv frei und oberhalb von Logik.
>>>> nein, nein, ohne die Unabhängigkeit der Logik von dieser Welt haben wir
>>>> keine Mittel, um uns von den Umständen dieser Welt zu abstrahieren.
>>>>
>>> Der Mensch (als geistiges Wesen, das ist hier wichtig) HAT die
>>> Freiheit, die Möglichkeit der Auswahl und die Fähigkeit zu gestalten.
>>> Da kommt Logik nicht vor.
>> doch: LOGIK ist Geist.
>>
> Nach öffnen der Blackbox kommen wir vielleicht zusammen.
>
>> Das Wort Geist entstand aus dem selben Erkennen der prinzipiellen
>> Grundlage aller Logik für diese Welt, nur hatte man damals noch keinen
>> genaueren Begriff dafür.
>>
> ???
>
>> Möglicherweise wurde der Begriff Geist aus der Zeit, in der er entstand,
>> auch gerne falsch übersetzt.
>>
> Der Begriff ist auch heute mit unterwchiedlichsten Bedeutungen
> verbunden.
> Mit und ohne Blackbox.

am besten passt Geist aber auf Logik.
>
>> Vermutlich bezeichnete Geist schon immer die Wirkung aller Zusammenhänge
>> aller Dinge der Welt, also den Geist der Welt, und wurde aus religiösen
>> Gründen dann falsch übersetzt, weil es aus Papstgefälligkeit günstiger
>> war, nicht den Begriff der allumfassenden Logik zu verwenden, sondern
>> mit Geist im Religiösen zu bleiben.
>>
> Das sehe ich nicht so.
> Menschen versuchen, Wirklichkeiten in Sprache abzubilden,
> nachzuvollziehen.
> Je nach Erkenntnisstand, Betrachtungsweise und Herkommen haben Wworte
> bestimmte Bedeutungsinhalte.
> Egal in welcher Sprache.
> Mit Definitionen bzw Erklärungen versucht man, den Begriffsinhalt
> allgemeinverständlich zu erläutern.
> Wenn Logik drinnen sein sollte, dann ist sie auch drinnen.
> Wenn, wie ich meine, keine Logik drinnen ist, dann ist keine drinnen.
> Egal, was ein Papst sagt.

klar, aber bei der Weitergabe von Begriffen kann man nicht immer wissen,
was früher damit gemeint war.

So entwickelt sich Sprache eben letztlich immer durch den Verlust des
Wissens über die ursprüngliche Bedeutung.

Begleiter ist da ein gutes Beispiel, also der der die Frau beGLEITET.
> h

Gruß Ron.H.
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