Author: Horst NietowskiHorst Nietowski
Date: Jul 12, 2008 15:49
Ja, ich bin ein deutscher Nationalist. Und — oh Wunder — ich esse mit
Messer und Gabel, trage weder Glatze, noch Springerstiefel. Ja, ich kann
mich sogar gewählt ausdrücken — jawohl, ja. In Wort und Schrift. (Das
„jawohl“ nehme ich hiermit lieber zurück Anti-Nazi-Prophylaxe, Sie
verstehen). Ich bin gern höflich im Umgang mit Mitmenschen, ganz egal,
ob gegenüber einer putzfrauenden Türkin oder einem top-managenden
Deutschen. So ist der Umgang miteinander einfach netter. Das Leben ist
schon schwierig genug, man muß es sich nicht noch selbst schwieriger
machen, oder?
Vielleicht macht mich gerade mein zuvor beschriebenes Verhalten ja so
gefährlich. Vielleicht möchte ich Sie ja nur einlullen, mich Liebkind
bei Ihnen allen machen. Und dann, wenn Sie schon gar nicht mehr damit
rechnen, dann werde ich Sie überrumpeln. Denn ich bin das Böse — ich bin
ein Nationalist (Sie würden wohl sagen: ein Rechter).
Was ist so gefährlich an mir? Nun, ich wünsche mir die Wiedervereinigung
Deutschlands. So, wie es in der Präambel des Grundgesetzes, unserer
vorläufigen Verfassung, stand, als es geschrieben wurde. Wie? Ja,
natürlich weiß ich, daß unser Ostdeutschland heute zu Polen bzw. zu
Russland gehört. Ja, und? Darf ich trotzdem meinen Wunsch aufrecht erhalten?
Ich wünsche mir, daß wir als Volk unsere Identität bewahren. Das ist
eigentlich nichts besonders Erwähnenswertes — jeder Patriot in welchem
Land der Erde auch immer wünscht sich das. Ich wünsche mir...
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