DDR-Bürger werden diese staatliche Willkür Kindern gegenüber noch
kennen, wenn Kinder von ihren Eltern mit Gewalt genommen und
zwangsadoptiert wurden oder in Heimen aufwachsen mußten. Im
DDR-Vorgängerregime war das ebenso üblich. Und es wiederholt sich
erneut. Wer sich um seine Kinder mit Liebe kümmert, bekommt sie
zwangsweise entzogen, aber Verhungernlassen ist Jugendämtern egal, wie
zahllose Fälle der vergangenen Jahre zeigen.
„Für eine christliche Familie, der das Jugendamt sechs ihrer neun
Kinder weggenommen hat, setzen sich Bürger aus dem In- und Ausland mit
Unterschriftenlisten und Petitionen ein. Es handelt sich um die Familie
Gorber aus Überlingen am Bodensee, die ihre Kinder seit zehn Jahren zu
Hause unterrichtet hat.“
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