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<title>de.soc.drogen :: Rauschmittel, Nutzen und Gefahren.</title>
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<description>Posts for de.soc.drogen</description>
<lastBuildDate>Tue, 22 Jul 2008 01:40:36 PDT</lastBuildDate>
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    <title>http://www.nnseek.com/</title>
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	<title><![CDATA[[DP] &Ouml;24.at: Kein Pflanz: Ministerium baut Hasch an]]></title>
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	<description><![CDATA[<br>gerade zufällig gefunden...<br><br>Was jedermann verboten ist – darf das Gesundheitsministerium von Andrea <br>Kdolsky jetzt ganz legal: Cannabis anbauen.<br><br><a href="http://www.oe24.at/zeitung/oesterreich/chronik/wien/article335089.ece" rel="nofollow" class="url" target="_blank">http://www.oe24.at/zeitung/oesterreich/chronik/wien/article335089.ece</a><br><br>Ich weiß nicht, was Ö24 für ein Organ ist, aber glaubwürdig klingt das <br>schon erstmal.<br><br>Ergooglete Hintergründe:<br><br><a href="http://derstandard.at/?url=/?id=3399281" rel="nofollow" class="url" target="_blank">http://derstandard.at/?url=/?id=3399281</a><br><a href="http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=4109&Alias=wzo&cob=359974" rel="nofollow" class="url" target="_blank">http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=4109&Alias=wzo&cob=359974</a><br><br>Auch interessant:<br><br><a href="http://www.nachrichten.at/regional/705256?PHPSESSID=380e4e447686605a028c5189513238f7" rel="nofollow" class="url" target="_blank">http://www.nachrichten.at/regional/705256?PHPSESSID=380e4e447686605a028c51895132...</a><br><br>Mensch, und sowas in Österreich...<br><br>-- <br>     Basti<br>
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      <tr>
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	<pubDate>Tue, 22 Jul 2008 01:40:36 PDT</pubDate>
</item>
<item>
	<title><![CDATA[Pressemitteilung vom 18. Juli 2008 zur Hanfparade 2008 (fwd)]]></title>
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	<description><![CDATA[---------- Forwarded message ----------<br>Date: Sat, 19 Jul 2008 13:55:00 +0200<br>Subject: Fwd: Pressemitteilung vom 18. Juli 2008 zur Hanfparade 2008<br><br><br>Einen herzlichen Gruß zuvor!<br><br>Wir haben eine Pressemitteilung zur Hanfparade 2008 ins Netz gestellt.<br><br>Pressemitteilung vom 18. Juli 2008 zur Hanfparade 2008<br><a href="http://www.eve-rave.net/abfahrer/presse/presse08-07-18.html" rel="nofollow" class="url" target="_blank">http://www.eve-rave.net/abfahrer/presse/presse08-07-18.html</a><br>Druckerfreundliche Version (PDF-Format, 144 KB, 5 Seiten):<br><a href="http://www.eve-rave.net/abfahrer/presse/presse08-07-18.pdf" rel="nofollow" class="url" target="_blank">http://www.eve-rave.net/abfahrer/presse/presse08-07-18.pdf</a><br><br>Am Samstag, den 2. August 2008, wird in Berlin die Hanfparade um 13:00 <br>Uhr beim Fernsehturm am Alexanderplatz starten. Die Hanfparade ist eine <br>politische Demonstration für die Legalisierung von Hanf als Rohstoff, <br>Medizin und Genußmittel. Das Motto der Hanfparade 2008 lautet: <br>»Jugendschutz - Verbraucherschutz - Legalisierung«<br><br>Demonstriert wird gegen das Verbot von Cannabis als Rausch- und <br>Genußmittel; gegen eine Politik, die glaubt, mit Hilfe von Polizei, <br>Staatsanwalt, Gericht und Knast aus einem Kiffer einen besseren Menschen <br>machen zu können und gegen die alltägliche Polizeihatz auf harmlose <br>Cannabiskonsumenten, die der Gesellschaft weit mehr schadet, als es <br>Cannabis je könnte. Demonstriert wird gegen das Verbot, natürliches <br>Cannabis als Medizin zu nutzen; gegen eine Politik, die Menschen zu <br>Schmerzen und Tod verurteilt, nur um ein törichtes Verbot aufrecht zu <br>erhalten und gegen einen Staat, der Ärzte bestraft, nur weil sie ihre <br>Patienten mit einem natürlichen Heilmittel behandeln.<br><br>------------------------------------------------------------------------<br><br>Vergl. hierzu: Pressemitteilung vom 8. April 2008 zur Hanfparade 2008: <br>Hanfparade in Berlin - Kundgebung gegen die Mißachtung der Menschenrechte<br><a href="http://www.eve-rave.net/abfahrer/presse/presse08-04-08.html" rel="nofollow" class="url" target="_blank">http://www.eve-rave.net/abfahrer/presse/presse08-04-08.html</a><br><br>Mit internetten Grüßen, Hans Cousto<br><br>------------------------------------<br><br><br>by,<br>DVC<br>-- <br>     <br>                S T R E N G T H  T H R O U G H  L O V E <br>                 (only dead fish swim with the stream)<br>
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        <td>Posted In: <a href="http://www.nnseek.com/e/de.soc.drogen/">de.soc.drogen</a></td>
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	<pubDate>Sat, 19 Jul 2008 23:50:41 PDT</pubDate>
</item>
<item>
	<title><![CDATA[[DP] Rauschgiftkartelle: Drogenmafia unterwandert Mexiko]]></title>
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	<description><![CDATA[Quelle:<br><a href="http://www.fr-online.de/top_news/?sid=25d3eb9e678260335d20d8b2b5db77ec&em_cnt=1369843" rel="nofollow" class="url" target="_blank">http://www.fr-online.de/top_news/?sid=25d3eb9e678260335d20d8b2b5db77ec&em_cnt=13...</a><br><br>VON KLAUS EHRINGFELD<br><br>Mexiko-Stadt. Die Rauschgiftkartelle in Mexiko sind nach Ansicht eines<br>staatlichen Sicherheitsexperten im Begriff, "die Macht im Land zu<br>übernehmen". Der scheidende Direktor des Zentrums für Nationale<br>Sicherheit (Cisen), Guillermo Valdés, warnt: Die demokratische<br>Stabilität der größten Volkswirtschaft Lateinamerikas sei ernsthaft<br>bedroht.<br><br>Die mächtigen Kartelle hätten lange schon Polizei, Justiz und<br>Regierungsstellen unterwandert, sagte Valdés der britischen Zeitung<br>Financial Times. "Wir können nicht ausschließen, dass Abgeordnete ihren<br>Wahlkampf mit Drogengeld finanziert haben", fügte Valdés hinzu. Seinen<br>Worten kommt deshalb besondere Bedeutung zu, weil er der erste<br>staatliche Sicherheitsexperte ist, der die Macht der Rauschgiftmafia so<br>dramatisch einschätzt. Politische Beobachter und unabhängige<br>Sicherheitsexperten warnen schon lange davor, dass Mexiko Gefahr läuft,<br>den Kampf gegen die Kartelle zu verlieren, und fordern eine umfassende<br>Strategie.<br><br>Vier große Mafia-Organisationen kämpfen in Mexiko untereinander und<br>gegen den Staat. Es geht um die profitablen Transit-routen vor allem<br>für Kokain in die USA. Nach Erkenntnissen der US-Drogenfahnder kommen<br>90 Prozent des in den USA konsumierten Kokains über Mexiko ins Land.<br>Zudem versorgen die Kartelle den US-Markt mit neun Millionen Tonnen<br>Marihuana, 17 Tonnen Heroin und einer unbekannten Menge an<br>synthetischen Drogen. Der konservative Präsident Felipe Calderón setzt<br>vor allem auf einen massiven Einsatz von Sicherheitskräften. Inzwischen<br>sind 36.000 Soldaten und Bundespolizisten in den am stärksten unter der<br>Drogenkriminalität leidenden Regionen stationiert, die meisten in den<br>Bundesstaaten im Norden Mexikos und entlang der 3200 Kilometer langen<br>Grenze zu den USA.<br><br>Nach Regierungsangaben investiert Mexiko jährlich 3,9 Milliarden<br>US-Dollar in den Kampf gegen Drogenhandel. Hinzu kommen jetzt noch 465<br>Millionen Dollar aus den USA, mit denen Washington im Rahmen der<br>sogenannten Merida-Initiative Mexiko mit Logistik und bei der<br>Fortbildung der Drogenfahnder unterstützt.<br><br>Mexikanische Regierung setzt einseitig auf Härte<br><br>Seit die Regierung einseitig auf Härte gegen die Kartelle setzt, ist<br>die Zahl der Todesopfer stark gestiegen. Nach Statistiken mehrerer<br>mexikanischer Medien wurden seit Jahresbeginn mehr als 2000 Menschen im<br>Kampf der Kartelle untereinander und mit der Polizei getötet. Immer<br>öfter sterben dabei auch unbeteiligte Zivilisten, die bei stundenlangen<br>Schießereien oder Überfällen auf Nachtclubs und Restaurants zwischen<br>die Fronten geraten. Kaum ein Tag vergeht, ohne dass irgendwo in Mexiko<br>ein Opfer der organisierten Kriminalität zu beklagen wäre.<br><br>Seit Calderón dem organisierten Verbrechen bei seinem Amtsantritt im<br>Dezember 2006 den Krieg erklärt hat, zählt das Land über 4000 Tote der<br>Drogengewalt. Auch deshalb fordern Experten die Regierung zum Umdenken<br>auf. Der Kampf gegen die Mafia sei nur mit militärischer Härte nicht zu<br>gewinnen, warnt Edgardo Buscaglia, UN-Berater für organisiertes<br>Verbrechen. Die organisierte Kriminalität habe in Mexiko solche Ausmaße<br>angenommen, weil der Staat schwach sei und "explizite oder taktische<br>Allianzen" zwischen Politik, Unternehmern und dem Verbrechen<br>existierten. In manchen Bundesstaaten stecke in mehr als der Hälfte der<br>Firmen Drogengeld, schätzt Buscaglia.<br><br>Der Staat müsse nicht nur die bewaffneten Teile der Kartelle ins Visier<br>nehmen, sondern auch die Finanznetze zerstören und die Korruption in<br>Politik, Justiz und Polizei unterbinden. Doch da tue die Regierung zu<br>wenig.<br><br>
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	<pubDate>Sat, 19 Jul 2008 17:16:26 PDT</pubDate>
</item>
<item>
	<title><![CDATA[IACM-Informationen vom 19. Juli 2008]]></title>
	<guid>http://www.nnseek.com/e/de.soc.drogen/iacm_informationen_vom_19_juli_2008_165852540t.html</guid>
	<link>http://www.nnseek.com/e/de.soc.drogen/iacm_informationen_vom_19_juli_2008_165852540t.html</link>
	<description><![CDATA[--------------------------------------------------------------<br>IACM-Informationen vom 19. Juli 2008<br>--------------------------------------------------------------<br><br>* Wissenschaft: Sativex verbessert objektiven<br>neurophysiologischen Marker der Schmerzintensität in einer<br>klinischen Studie<br>* Wissenschaft: Nabilon wirksam bei der Behandlung der<br>Erregtheit bei Morbus Alzheimer in einem Fallbericht<br>* Österreich: Entkriminalisierung von Cannabis für den<br>Eigenbedarf unabhängig von der Menge<br><br>ACM-Mitteilungen vom 19. Juli 2008<br>- Schweizer Parteien positionieren sich vor der Volksabstimmung<br>über die Hanfinitiative im November 2008<br><br>1.<br><br>Wissenschaft: Sativex verbessert objektiven neurophysiologischen<br>Marker der Schmerzintensität in einer klinischen Studie<br><br>Wissenschaftler der Universität von Rom (Italien) untersuchten in<br>einer Gruppe von 17 Patienten mit multipler Sklerose, die<br>entweder den Cannabisextrakt Sativex oder ein Plazebo erhielten,<br>Veränderungen des so genannten Beugereflexes. Der<br>Beugereflex oder nozizeptive Rückzugreflex ist ein Reflex, der<br>den Körper vor schädlichen Reizen schützen soll. Das klassische<br>Beispiel ist das Zurückziehen eines Körperteils von einem heißen<br>Objekt, wenn er dieses berührt hat. Der Beugereflex ist eine<br>häufig verwendete Technik, um die Schmerzschwelle<br>abzuschätzen und Neurotransmittersysteme, die an der<br>Schmerzkontrolle beteiligt sind, zu untersuchen. Er besteht aus<br>einer Frühreaktion (RII-Reflex) und einer Spätreaktion (RIII-<br>Reflex). Es wird davon ausgegangen, dass die RIII-Reflex-<br>Schwelle der Schmerzschwelle entspricht und dass die<br>Reflexstärke dem Niveau der Schmerzwahrnehmung entspricht.<br><br>Nachdem die Patienten den Cannabisextrakt genommen hatten,<br>nahm die RIII-Reflexschwelle zu und der RIII-Reflexbereich<br>nahm ab. Die Autoren folgerten, dass "die Cannabinoid-<br>induzierten Veränderungen bei RIII-Reflexschwelle und -bereich<br>bei Patienten mit MS einen objektiven neurophysiologischen<br>Beweis für die Modulierung des nozizeptiven Systems bei<br>Patienten mit MS liefert".<br><br>(Quelle: Conte A, Bettolo CM, Onesti E, Frasca V, Iacovelli E,<br>Gilio F, Giacomelli E, Gabriele M, Aragona M, Tomassini V,<br>Pantano P, Pozzilli C, Inghilleri M. Cannabinoid-induced effects<br>on the nociceptive system: A neurophysiological study in patients<br>with secondary progressive multiple sclerosis. Eur J Pain, 4. Juli<br>2008 [elektronische Veröffentlichung vor dem Druck])<br><br>2.<br><br>Wissenschaft: Nabilon wirksam bei der Behandlung der<br>Erregtheit bei Morbus Alzheimer in einem Fallbericht<br><br>Ein Arzt der Klinik für Psychiatrie der Universität von British<br>Columbia (Kanada) berichtete von einer dramatischen<br>Verbesserung der Erregtheit bei einem 72-jährigen Mann mit<br>Morbus Alzheimer durch geringe Nabilon-Dosen. Der Patient<br>entwickelte drei Jahre nach der Diagnosestellung<br>Verhaltenssymptome, inklusive Umherwandern, Erregtheit und<br>Aggressionen. Er wurde in ein Pflegeheim gebracht, und es<br>wurde eine Anzahl von Medikamenten zur Kontrolle seines<br>Verhaltens ausprobiert, inklusive Gabapentin, Trazodon und<br>Quetiapin. Diese Medikamente hatten keinen oder nur einen<br>geringen Einfluss auf seine Symptome, der Patient entwickelte<br>jedoch starke Nebenwirkungen. Er wurde ins Krankenhaus<br>eingeliefert. Seine starken Aggressionen gegenüber dem<br>Personal während der Körperpflege erforderten die regelmäßige<br>Verwendung des Beruhigungsmittels Lorazepam, mit variabler<br>Wirkung. Nachdem Trazodon durch Citalopram ersetzt worden<br>war, trat eine leichte Verbesserung der Erregtheit auf, es blieb<br>jedoch eine starke Ruhelosigkeit bestehen.<br><br>Es wurde mit dem synthetischen THC-Abkömmling Nabilon in<br>einer Dosis von 0,5 mg am Abend begonnen, was zu einer<br>sofortigen Reduzierung der Stärke der Erregtheit und<br>Ruhelosigkeit während der abendlichen Körperpflege führte. Die<br>Nabilon-Dosis wurde auf zweimal 0,5 mg täglich gesteigert, um<br>die Durchführung der Körperpflege zu erleichtern, und seine<br>Ruhelosigkeit verbesserte sich weiter, ohne das Auftreten von<br>Nebenwirkungen. Nach sechs Wochen einer dramatischen<br>Verbesserung in allen Aspekten der Verhaltenssymptome wurde<br>der Patient in das Pflegeheim entlassen. Drei Monate später<br>waren die Verhaltenssymptome des Patienten weiterhin gut<br>kontrolliert. Der Autor dieses Fallberichts stellte fest, dass "es<br>gegenwärtig wenige - wenn es überhaupt welche gibt -<br>verfügbare Möglichkeiten für Patienten mit anhaltender Demenz-<br>bedingter Erregtheit und Aggression gibt, die eine sofortige<br>Linderung durch die Medikation bewirken, gut vertragen werden<br>und sicher bei langzeitiger Verwendung sind".<br><br>(Quelle: Passmore MJ. The cannabinoid receptor agonist<br>nabilone for the treatment of dementia-related agitation. Int J<br>Geriatr Psychiatry 2008;23(1):116-7.)<br><br>3.<br><br>Österreich: Entkriminalisierung von Cannabis für den<br>Eigenbedarf unabhängig von der Menge<br><br>Ein aktuelles Gerichtsurteil beleuchtet die Konsequenzen des<br>neuen Suchtmittelgesetzes. Obwohl er mehr als zehn Kilo<br>Cannabiskraut geerntet hatte, ging ein Österreicher straffrei aus.<br>Die Staatsanwaltschaft stellte kürzlich das Verfahren gegen den<br>Mann unter einer Probezeit von zwei Jahren ein. Denn nach dem<br>neuen Suchtmittelgesetz muss die Anklagebehörde von der<br>Strafverfolgung zurücktreten (Diversion), wenn der Verdächtige<br>das Suchtmittel "ausschließlich für den persönlichen Gebrauch"<br>besessen hat. Sollte der Betroffene innerhalb der Probezeit<br>erneut mit Cannabis erwischt werden, droht ihm allerdings eine<br>Anklage, denn der Besitz von Cannabis ist auch unter dem<br>neuen Gesetz nicht legal.<br><br>Bis zum Jahreswechsel war nach dem alten Gesetz die<br>Verfahrenseinstellung nur möglich, wenn der Verdächtige eine<br>"geringe Menge" besessen hatte - bei Cannabis waren dies, wie<br>auch in Deutschland, Mengen im Gramm-Bereich. Das seit<br>Anfang des Jahres bestehende Gesetz stellt nun nicht mehr auf<br>eine bestimmte Menge, sondern nur noch auf die persönliche<br>Verwendung ab. Im aktuellen Fall, bei dem der Betroffene ein<br>angeblich "zufällig gefundenes" Hanffeld abgeerntet hatte, waren<br>die Indizien für einen Drogenhandel nicht ausreichend. Grund für<br>die Novelle des Suchtmittelgesetzes ist laut eines Mitarbeiters<br>des Justizministeriums ein EU-Rahmenbeschluss über die<br>Bekämpfung des Drogenhandels. Demnach seien die Gesetze<br>gegen Dealer verschärft worden. Allerdings habe es auch einer<br>stärkeren Abgrenzung des Handels gegenüber dem Besitz für<br>den reinen Eigenbedarf bedurft.<br><br>Mehr unter:<br><a href="http://www.nachrichten.at/regional/705256?PHPSESSID=7bcf2" rel="nofollow" class="url" target="_blank">http://www.nachrichten.at/regional/705256?PHPSESSID=7bcf2</a><br>b7f4067d1e6acf5009be45df31a<br><br>(Quelle: <a href="http://www.nachrichten.at" rel="nofollow" class="url" target="_blank">www.nachrichten.at</a> vom 2. Juli 2008)<br><br>4.<br><br>Kurzmeldungen<br><br>***Wissenschaft: Cannabisextrakt<br>Nach Forschung der Universität von Mailand (Italien) war ein<br>Cannabisextrakt (Sativex) bei Tieren wirksamer bei der<br>Reduzierung neuropathischer Schmerzen als alleiniges<br>Dronabinol (THC). Dieser zusätzliche Effekt wurde nicht durch<br>Cannabinoidrezeptoren vermittelt, sondern durch<br>Vanilloidrezeptoren. Da Cannabidiol (CBD) die einzige<br>Komponente war, die in einer hohen Konzentration in dem<br>Extrakt vorlag und in der Lage ist, an diesen Rezeptor zu binden,<br>nehmen die Forscher an, dass CBD für diese zusätzliche<br>analgetische Wirkung verantwortlich war. (Quelle: Comelli F, et<br>al. Phytother Res, 10. Juli 2008 [elektronische Veröffentlichung<br>vor dem Druck])<br><br>***Schweiz: Hanfinitiative<br>Am 30. November 2008 entscheiden die Schweizer in einer<br>Volksabstimmung über die Initiative "für eine vernünftige<br>Hanfpolitik mit wirksamem Jugendschutz", die den Konsum<br>psychoaktiver Substanzen der Hanfplanze sowie Besitz, Erwerb<br>und Anbau für den Eigengebrauch straffrei erklären würde. Die<br>Christlichdemokratische Volkspartei (CVP) empfiehlt ihren<br>Wählern eine Ablehnung, die Sozialdemokratische Partei der<br>Schweiz (SP) und die Freisinnig-Demokratische Partei (FDP)<br>empfehlen ihren Wählern eine Zustimmung zur Initiative. (Quelle:<br>20min.ch vom 28. Juni 2008)<br><br>***USA: Drogenpolitik<br>Nach einem Aufsatz des früheren Budgetdirektors des Büros für<br>nationale Drogenkontrollpolitik des Weißen Hauses (ONDCP,<br>Office of National Drug Control Policy) basieren Behauptungen<br>des ONDCP, die USA mache "Fortschritte" im so genannten<br>"Krieg gegen die Drogen" nicht auf der Realität. Das ONDCP<br>"behauptet, dass Amerika einen Umkehrpunkt beim Krieg gegen<br>die Drogen erreicht hat. In der Realität gibt es wenig Grund<br>anzunehmen, dass eine signifikante Änderung eingetreten ist",<br>schreibt John Carnevale. "Obwohl der Kongress das ONDCP<br>eingerichtet hat, um eine forschungsgeleitete und leistungsbasierte<br>Politik zu formulieren, die Politik nach Leistungsmaßzahlen zu<br>beurteilen und zu verändern, ... versagt das ONDCP bei allen<br>diesen Aufgaben", fährt er fort. (Quelle: NORML vom 17. Juli<br>2008)<br><br>***Italien: Rastafari<br>Italiens Kassationsgericht hat am 10. Juli geurteilt, dass, da die<br>Rastafari-Religion Cannabis als ein Sakrament betrachte, seine<br>Mitglieder eine besondere Beurteilung erhalten sollten, wenn es<br>um den Besitz geht - und wie viel jemanden zu einem<br>Drogenhändler macht. Der Fall vor den Richtern betraf einen<br>Reggae-Musiker, der durch ein niedrigeres Gericht in Perugia zu<br>16 Monaten Gefängnis verurteilt wurde, nachdem bei ihm<br>Cannabis in einer Menge gefunden worden war, um daraus 70<br>Zigaretten drehen zu können. Das Kassationsgericht annullierte<br>dieses Urteil und erklärte, dass diese Menge dem Eigenbedarf<br>entsprechen könne, betrachte man die großen Mengen, die<br>Rastafari rauchen. Es ordnete an, dass ein Berufungsgericht in<br>Florenz den Fall überprüfen soll. (Quelle: Reuters vom 10. Juli<br>2008)<br><br>***Argentinien: Eigenbedarf<br>Jüngst hat ein argentinisches Berufungsgericht (Cámara Federal)<br>die Verurteilung eines Mannes, der Cannabis für den<br>Eigenbedarf auf dem Balkon angebaut hat, für nicht<br>verfassungsgemäß erklärt und das Urteil eines niedrigeren<br>Gerichtes aufgehoben. (Quelle: <a href="http://www.asteriscos.tv" rel="nofollow" class="url" target="_blank">www.asteriscos.tv</a> vom 10. Juni<br>2008)<br><br>***Wissenschaft: Leukämie<br>Wissenschaftler der Universität von London (Großbritannien)<br>fanden synergistische Wirkungen von Dronabinol (THC) und<br>zytotoxischen Substanzen, die bei der Behandlung der Leukämie<br>verwendet werden. Dronabinol sensibilisierte Leukämiezellen für<br>diese zytotoxischen Medikamente. Sie schlossen daraus, dass<br>"eine Kombinationsbehandlung mit THC und etablierten<br>zytotoxischen Substanzen den Zelltot in vitro verstärken kann".<br>(Quelle: Liu WM, et al. Leuk Lymphoma, 30. Juni 2008<br>[elektronische Veröffentlichung vor dem Druck])<br><br>***Wissenschaft: Schmerzen<br>Dänische Forscher verglichen die analgetischen Wirkungen<br>niedriger Dosen eines synthetischen Cannabinoids (WIN55,212-<br>2) bei Krebs bedingten und neuropathischen Schmerzen bei<br>Tieren. Eine 18-tägige Behandlung reduzierte das<br>schmerzbezogene Verhalten im Krebsschmerzmodell, jedoch<br>nicht im Modell für neuropathische Schmerzen. (Quelle: Hald A,<br>et al. Pharmacol Biochem Behav, 20. Juni 2008 [elektronische<br>Veröffentlichung vor dem Druck])<br><br>***Wissenschaft: Neues Pro-Pharmakon von THC<br>Forscher der Universität von Mississippi (USA) untersuchten<br>Möglichkeiten zur Stabilisierung eines hitzelabilen neuen Pro-<br>Pharmakons von THC, THC-Hemiglutarat (THC-HG). Diese<br>THC-Verbindung wurde mittels eines Schmelzverfahrens für die<br>systemische Verabreichung von THC über die Mundschleimhaut<br>entwickelt. (Quelle: Thumma S, et al. Eur J Pharm Biopharm,<br>18. Juni 2008 [elektronische Veröffentlichung vor den Druck])<br><br>***Wissenschaft: Gewalt im Fernsehen<br>Nach Forschung an der Universität von New York war das<br>Ansehen von gewalttätigen Fernsehprogrammen in der späten<br>Jugendzeit mit einer späteren Nikotinabhängigkeit und einer<br>späteren Abhängigkeit von illegalen Drogen assoziiert. (Quelle:<br>Brook DW, et al. Am J Addict 2008;17(4):271-7.)<br><br>5.<br><br>VOR EINEM JAHR:<br>- Wissenschaft: Rimonabant zur Behandlung der Abhängigkeit<br>von Cannabis vorgeschlagen<br><br>VOR ZWEI JAHREN:<br>- Wissenschaft: Niedrige Dosen von THC und Cannabis<br>unwirksam beim Verlust von Appetit und Gewicht im Rahmen<br>einer Krebserkrankung in großer klinischer Studie<br>- USA: Richterin erklärt Teile des neuen Gesetzes von Alaska,<br>das den Besitz geringer Mengen Cannabis kriminalisiert, für<br>ungültig<br><br>(Mehr im Archiv der IACM-Informationen:<br><a href="http://www.cannabis-med.org" rel="nofollow" class="url" target="_blank">http://www.cannabis-med.org</a>/)<br><br>Internationale Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin e. V.<br>(IACM)<br>Am Mildenweg 6<br>D-59602 Rüthen<br>Deutschland<br>Tel: +49 (0)2952-9708571<br>Fax: +49 (0)2952-902651<br>E-Mail: info@<a href="http://cannabis-med.org" rel="nofollow" class="url" target="_blank">cannabis-med.org</a><br><a href="http://www.cannabis-med.org" rel="nofollow" class="url" target="_blank">http://www.cannabis-med.org</a><br><br>-----------------------------------------------------<br>ACM-Mitteilungen vom 19. Juli 2008<br>-----------------------------------------------------<br><br>(1) Schweizer Parteien positionieren sich vor der<br>Volksabstimmung über die Hanfinitiative im November 2008<br><br>Die Sozialdemokratische Partei der Schweiz (SP) und die<br>Freisinnig-Demokratische Partei (FDP) empfehlen für die<br>Abstimmung vom 30. November ein Ja zur Initiative für eine<br>vernünftige Hanfpolitik. Während die Delegierten der SP klar<br>dafür stimmten, war der Entscheid bei der FDP knapp. Die<br>Christlichdemokratische Volkspartei (CVP) dagegen sagt Nein<br>zum straffreien Hanf-Konsum. Auf der Webseite von 20min.ch<br>heißt es dazu:<br><br>"Die Volksinitiative "für eine vernünftige Hanfpolitik mit<br>wirksamen Jugendschutz" will den Konsum psychoaktiver<br>Substanzen der Hanfplanze sowie Besitz, Erwerb und Anbau für<br>den Eigengebrauch straffrei erklären. Bundesrat und Räte lehnen<br>die Initiative ab. Auf unkonventionelle Art warb Juso-Präsident<br>Cédric Wermuth für die Zustimmung zur Hanf-Initiative. Er<br>zündete sich am Rendnerpult einen Joint an. Die SP-Delegierten<br>beschlossen darauf mit wenigen Gegenstimmen die Ja-Parole für<br>die Abstimmung vom 30. November.<br>Die Delegierten der FDP Schweiz haben zur Hanf- Initiative<br>ganz knapp mit 86 gegen 83 Stimmen die Ja-Parole<br>beschlossen. An der Versammlung am Samstag in Olten wurde<br>die Revision des Betäubungsmittelgesetzes dagegen klar<br>gutgeheissen. Das knappe Ergebnis hatte sich bereits bei der<br>Diskusion im Saal abgezeichnet. Die Voten für die Hanf-<br>Initiative wurden von den Delegierten mit Applaus quittiert. Auf<br>dem Podium hatte die Berner Nationalrätin Christa Markwalder<br>für das Begehren geworben. Die Prohibition habe noch nie zum<br>Ziel geführt. Jugendschutz könne nur über eine<br>Entkriminalisierung des Canabiskonsum erreicht werden. Gegen<br>die Initiative argumentierte auf dem Podium der Genfer<br>Nationalrat Huges Hiltpold. Die Liberalisierung des<br>Hanfkonsums für die Jugend würde zu einer Banalisierung<br>führen, sagte Hiltpold. Die Gesellschaft unternehme alles, um die<br>Sucht zu bekämpfen.<br>Ohne viele Worte beschlossen die FDP-Delegierten die Ja-<br>Parole zur Revision des Betäubungsmittelgesetzes. Es gab<br>vereinzelte Gegenstimmen. Der Zürcher Ständerat Felix<br>Gutzwiller sagte, das Gesetz verankere die heute praktizierte<br>Drogenpolitik des Bundes. Der Jugendschutz und die Prävention<br>würden verstärkt.<br>Die Delegierten der CVP sagten mit 170 zu 48 Stimmen Nein<br>zum straffreien Hanf-Konsum aus. Damit werde das Kiffen<br>verharmlost, befanden die Delegierten. Sie hielten der Initiative<br>mit einer Gegenstimme eine Resolution entgegen, in der sich die<br>CVP für das revidierte Betäubungsmittelgesetz und eine<br>abstinenzorientierte Drogenpolitik ausspricht."<br><br>(Quelle: 20min.ch vom 28. Juni 2008)<br><br>Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin e. V.<br>(ACM)<br>Am Mildenweg 6<br>D-59602 Rüthen<br>Deutschland<br>Tel: +49 (0)2952-9708572<br>Fax: +49 (0)2952-902651<br>E-Mail: info@<a href="http://cannabis-med.org" rel="nofollow" class="url" target="_blank">cannabis-med.org</a><br><a href="http://www.cannabis-med.org" rel="nofollow" class="url" target="_blank">http://www.cannabis-med.org</a><br><br>Wenn Sie aus der Mailing-Liste der IACM-Informationen<br>gestrichen werden möchten, wenn sie hinzugefügt werden oder<br>ihre E-Mail-Adresse ändern möchten, tragen Sie sich bitte<br>entsprechend auf der Seite<br><a href="http://www.cannabis-med.org/german/subscribe.htm" rel="nofollow" class="url" target="_blank">www.cannabis-med.org/german/subscribe.htm</a> ein. Sie können<br>zwischen verschiedenen Sprachen wählen (englisch, deutsch,<br>französisch, holländisch, italienisch und spanisch).<br><br>Die Artikel der IACM-Informationen können unter der<br>Maßgabe, dass ihre Quelle angegeben wird, für alle nicht-<br>kommerziellen Zwecke frei nachgedruckt, übersetzt und<br>verbreitet werden. Die Quelle der IACM-Informationen ist<br>"IACM, <a href="http://www.cannabis-med.org" rel="nofollow" class="url" target="_blank">www.cannabis-med.org</a>".<br><br><br>
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	<pubDate>Sat, 19 Jul 2008 07:20:54 PDT</pubDate>
</item>
<item>
	<title><![CDATA[Preis Spice Gold vs. Spice Diamond]]></title>
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	<description><![CDATA[Hi Leute,<br><br>hab mich die letzten Tage bzgl. Spice mal ein bisschen schlauer gemacht <br>und bin dabei über die Preise von Spice Gold bzw. Spice Diamond <br>gestoßen. Was sagt ihr im Vergleich dazu? Auch evtl. im Vergleich zu <br>Cannabis.<br><br>Ciao Markus<br>
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	<pubDate>Wed, 16 Jul 2008 14:37:26 PDT</pubDate>
</item>
<item>
	<title><![CDATA[Drogenkonsum in Frankfurt und Stuttgart]]></title>
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	<description><![CDATA[Der Protagonist des wohl stark autobiographisch gefärbten Romans<br>"Kaputt in Frankfurt" von Wolfgang Fienhold konsumiert als junger<br>Mensch in der Mainmetropole unbefangen Drogen und dealt auch.<br>Demgegenüber verfolgt die Polizei in der Pietistenhochburg Stuttgart<br>verbissen auch Kleindealer und deren Abnehmer, und die Justiz schlägt<br>dann erbarmungslos zu, wie sich z.B. aus dem authentisch wirkenden<br>Roman "Nach Stammheim, Dealer" von Michael Kiesen ergibt.<br>Neulich wurde im Südwestdeutschen Rundfunk berichtet, die Polizei<br>müsse sich wegen der hohen Spritkosten einschränken. Was für ein<br>Segen!<br><br>Sven<br>
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	<pubDate>Tue, 15 Jul 2008 15:42:37 PDT</pubDate>
</item>
<item>
	<title><![CDATA[[DP] Lust und Angst liegen nah beieinander]]></title>
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	<description><![CDATA[source: <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/28/28284/1.html" rel="nofollow" class="url" target="_blank">http://www.heise.de/tp/r4/artikel/28/28284/1.html</a><br><br>Lust und Angst liegen nah beieinander<br><br>Autor: Matthias Gräbner 09.07.2008<br><br>Das "Glückshormon" Dopamin aktiviert das Belohnungssystem des Menschen - <br>es löst aber auch Angst und Furcht aus. Seine Wirkung entscheidet sich <br>auf kleinstem Raum.<br><br>Das menschliche Belohnungssystem ist eine praktische Erfindung der <br>Natur. Womöglich gäbe es die Zivilisation gar nicht, wären wir nicht <br>damit ausgestattet. Es bewirkt im Grunde, dass wir Erfahrungen, die uns <br>ein positives Gefühl vermittelt haben, immer wieder machen wollen - <br>andere jedoch nicht. Allerdings hat die Natur nicht damit gerechnet, <br>dass der Mensch vor allem faul ist.<br><br>Statt sich vielfältige Erfahrungen zu verschaffen, greift er gern auf <br>Ersatzstoffe zurück, die dieselbe Wirkung entfalten - aber ohne die <br>vorherige Anstrengung. Die Rede ist hier natürlich von Drogen, die die <br>Anregung des Belohnungssystems von sich aus übernehmen. Das wäre kein <br>Problem, hätte das System nicht einen kleinen Bug - nein, man sollte (im <br>Sinne derer, die an Drogen verdienen) eher von einem Exploit sprechen: <br>Das Belohnungssystem gewöhnt sich mit der Zeit an den Reiz. Um dieselbe <br>Glückswirkung zu entfalten, benötigt es höhere Dosen, weil die <br>Rezeptor-Zellen sich zurückbilden. Mit der Zeit braucht der nun Süchtige <br>seinen Stoff, um auch nur den Normalzustand aufrecht zu erhalten.<br><br>Die entscheidende Stelle ist beim Menschen gerade mal fünf Millimeter <br>groß: Der Nucleus Accumbens (1), ein Teil des Vorderhirns, hat eine <br>wichtige Rolle im Belohnungssystems des Gehirns inne. Er enthält nämlich <br>Rezeptoren für den Neurotransmitter Dopamin, deren Anregung <br>Glücksgefühle hervorruft. Diese Wirkung von Dopamin ist schon seit <br>längerem bekannt. In der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins The Journal <br>of Neuroscience (2) zeigen nun allerdings Forscher der University of <br>Michigan, dass der Stoff auch ganz andere Wirkungen auslösen kann - <br>solche von Angst und Schrecken nämlich.<br><br>Zumindest ist das bei Ratten der Fall, die die Wissenschaftler für ihren <br>Artikel untersuchten. Wenn sie die Wirkung von Dopamin unterdrückten, <br>konnten die Nervenzellen des Nucleus Accumbens anschließend weder <br>belohnendes noch verängstigtes Verhalten provozieren. Winzige <br>Injektionen der Chemikalie 6,7-Dinitroquinoxalin-2,3(1H,4H)-dion (kurz <br>DNQX) hingegen riefen je nach präziser Einstichstelle selektiv entweder <br>Fresslust hervor (die Ratten nahmen die dreifache Nahrungsmenge zu sich) <br>oder führten zu eindeutig ängstlichem Verhalten, das für die Begegnung <br>mit einem Raubtier normal wäre.<br><br>Bisher hingegen hatte man vermutet, dass für Lust und Angst <br>unterschiedliche Neurotransmitter zuständig seien. Diese Einschätzung <br>ist offenbar nicht mehr zu halten. Sie spielt sowohl für die <br>Suchtforschung als auch Neurologie schizophrenieartiger Erkrankungen <br>eine Rolle. Dass Dopamin-Mangel beziehungsweise -Überschuss bei derart <br>unterschiedlichen Störungen von Bedeutung sind, könnte sich auch auf <br>Therapieversuche auswirken.<br><br>Eine Störung der Dopamin-Signalwege in einem Teil des Nucleus Accumbens, <br>spekulieren die Forscher, könnte für typische, auf Belohnung <br>ausgerichtete Suchterkrankungen ursächlich sein - sind die Wege in einem <br>anderen Teil wenige Millimeter weiter gestört, würden sich hingegen auf <br>einem Übermaß an Angst basierende Störungen wie etwa Schizophrenie <br>herausbilden.<br><br>Wie genau Dopamin im Nucleus Accumbens wirkt, wie es also die <br>Glücksmomente produziert, ist übrigens bisher noch nicht klar. Es <br>scheint darauf hinauszulaufen, dass das Hormon als Selektor wirkt, indem <br>es einige Nervensignale auf Kosten anderer verstärkt. Zudem ist es <br>anscheinend in der Lage, die Gewichtung mancher Signalquellen zu <br>verändern. Meldungen aus dem präfrontalen Cortex, unserem obersten <br>Kontrollzentrum für Handlungen, sind unter Dopamineinfluss plötzlich <br>weniger wichtig als solche aus dem Hippocampus, dem Zentrum des <br>limbischen Systems, in dem Informationen aus sensorischen Systemen <br>zusammenfließen und verarbeitet werden.<br><br>Links<br>(1) <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nucleus_accumbens" rel="nofollow" class="url" target="_blank">http://de.wikipedia.org/wiki/Nucleus_accumbens</a><br>(2) <a href="http://www.jneurosci.org" rel="nofollow" class="url" target="_blank">http://www.jneurosci.org</a>/<br><br><br>by,<br>DVC<br>-- <br><br>                S T R E N G T H  T H R O U G H  L O V E<br>                 (only dead fish swim with the stream)<br>
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	<pubDate>Wed, 09 Jul 2008 08:25:01 PDT</pubDate>
</item>
<item>
	<title><![CDATA[Spice Gold]]></title>
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	<description><![CDATA[Hi Leute,<br><br>kennt jemand von euch diese Kräutermischung die als Ersatz für Cannabis <br>verkauft wird und kann einige Informationen und Erfahrungen zum besten <br>geben?<br><br>Ciao Markus<br>
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        <td><a href="http://www.nnseek.com/e/de.soc.drogen/spice_gold_163353724t.html"><b>2</b> Comments</a></td>
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	<pubDate>Wed, 09 Jul 2008 06:25:05 PDT</pubDate>
</item>
<item>
	<title><![CDATA[Stellungnahme zu Maria Eichhorn (CSU): Cannabis nicht legalisieren]]></title>
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	<description><![CDATA[F'up2 dsd<br>Vorrede von mir: Es ist ein offener Brief und auf <a href="http://indymedia.org" rel="nofollow" class="url" target="_blank">indymedia.org</a> unter<br>der CreativeCommon-Lizenz gestellt. Das impliziert mir die Erlaubnis,<br>diesen Text auch ins Usenet zu "stellen". Von mir ist die vorsichtige<br>Anpassung der Zeichensetzung und der Groß/klein-Schreibung, da sonst nur<br>schwer lesbar. Die Autoren sind im Text genannt.<br><br>Dieser offene Brief soll auch an die Petition,<br><a href="http://www.ipetitions.com/petition/cannamed01/index.html" rel="nofollow" class="url" target="_blank">http://www.ipetitions.com/petition/cannamed01/index.html</a> erinnern!<br><br>Wolfgang<br><br><br>Offener Brief <br>Stellungnahme/Gegendarstellung<br>==============================<br><br> <br>zur Rede vom 26.06.2008 von Maria Eichhorn, <br>"Cannabis nicht legalisieren"  <br>==============================<br>(Maria Eichhorn, MdB, ist Drogenbeauftragte der<br>CDU/CSU­Bundestagsfraktion) <br><br>Sehr geehrte Frau Eichhorn, sehr geehrte Damen und Herren, <br><br>mit diesem Brief wenden wir, das sind Lars Scheimann, Tourette-Patient,<br>und Birgit Scheimann, seine Ehefrau, uns an Sie sowie an die<br>Öffentlichkeit, um Ihre Rede vom 26.06.2008 bezüglich Cannabis in der<br>Medizin zu kommentieren. <br><br>Zu allererst möchten wir uns kurz vorstellen, bevor wir Ihnen mitteilen,<br>wie unrecht Sie haben und dass Sie sich offenbar weder auf diese Rede,<br>noch auf das Thema vorbereitet haben. Anscheinend wissen Sie überhaupt<br>nicht, worum es hier geht und vergessen, dass es hier nicht um die<br>allgemeine Legalisierung, sondern um die Regelung für Patienten geht,<br>welche einen positiven Nutzen aus dem Wirkstoff  THC ziehen. Deshalb<br>sehen wir es als dringend erforderlich an, Sie über bereits bestehende<br>Gesetzesänderungen bezüglich dieses Gegenstandes, sowie der<br>Vorgehensweise der zu entscheidenden Behörden (Bundesopiumstelle)<br>aufzuklären. <br><br>Wir bitten etwaige jetzt dokumentierte Gefühlsausbrüche zu<br>entschuldigen, aber aufgrund der Tatsache, dass Sie die Problematik<br>völlig durch Ihre Unwissenheit verfehlen, sind unsere Emotionen derart<br>aufgebracht, dass es sich nicht vermeiden lässt, Wut und Enttäuschung im<br>Rahmen zu halten. Lars Scheimann ist Patient der MHH Hannover; er wird<br>von Frau Dr. Müller Vahl behandelt. Er leidet seit seiner Kindheit an<br>dem Gilles-de-la-Tourette-Syndrom, einer komplexen neurologischen<br>Erkrankung, für die es kein eigenständiges Medikament gibt. Diese<br>Erkrankung wird bisher mit starken Psychopharmaka wie z.B. dem bekannten<br>Haldol oder ähnlichen Präparaten behandelt. Diese Präparate sind mit<br>sehr starken Nebenwirkungen/ Wechselwirkungen und Gefahren einer<br>Spätkomplikation verbunden (Impotenz, Leberschäden, Persönlichkeits-<br>veränderung, Realitätsverlust und vieles mehr ­ auf Rezept). <br><br>Die MHH Hannover hat in den vergangenen Jahren eine Studie abgeschlossen<br>mit dem Ergebnis, dass der Wirkstoff Delta­9-THC der Cannabispflanze für<br>viele Patienten als geeignetes Ersatzpräparat mit wesentlich geringeren<br>oder gar keinen Nebenwirkungen erfolgreich in Frage kommt. Da bei Herrn<br>Scheimann die starken Psychopharmaka lediglich eine Lethargie<br>hervorriefen und ein gesellschaftsfähiges Dasein unmöglich wurde,<br>verordnete man ihm Dronabinol, ein synthetisch hergestelltes<br>Cannabispräparat, das aufgrund seiner Herstellung durch die THC­Pharm so<br>kostenintensiv ist, dass es, wenn man nicht gerade das Glück hat,<br>Privatpatient zu sein, keinem Kassenpatient möglich erscheint, es selbst<br>zu finanzieren. Wenn man aber wie bereits oben schon erwähnt eine<br>chronische Erkrankung hat, nimmt auch keiner der privaten Versicherungs-<br>unternehmen einen solchen Patienten auf. Das bedeutete für Herrn<br>Scheimann als normalen Kassenpatienten einen Therapiekostenaufwand von<br>1500 Euro monatlich. Da dieses verordnungsfähige Medikament aber einen<br>sehr großen Erfolg bezüglich der Behandlung seiner Erkrankung aufwies<br>und eine sehr gute Wirkung zeigte, war es unter Mithilfe seiner<br>Angehörigen zu Anfang möglich gemacht worden dieses zu finanzieren. Es<br>folgten mehrere Anträge mit der Bitte um Kostenübernahme an den MDK<br>seiner Krankenkasse; daraufhin folgten lediglich die Ablehnungen der<br>Krankenkasse auf Übernahme der Kosten für dieses Medikament an Herrn<br>Scheimann. Man stützte sich wie Sie auf die angeblich fehlenden<br>Erkenntnisse über Therapieerfolg da "man" darüber nichts wüsste.<br>Eingeladen, oder angesehen wurde er nie. Auch die geführten Studien und<br>deren Ergebnisse kannte "man" nicht. Das Bundesverfassungsgericht<br>regelte in diesem Zusammenhang die Möglichkeit, über die<br>Bundesopiumstelle einen anderen Antrag zu stellen der einem Patienten<br>dann den Weg ebnen sollte, Cannabis in der Medizin zu nutzen, wenn<br>Dronabinol abgelehnt würde. Den von dieser Problematik betroffenen<br>Patienten sollte der Zugang zu den Ihnen verordnet, nicht finanzierbar<br>aber helfendem Wirkstoff zugänglich gemacht werden. Die Anträge sollten<br>außerordentlich geprüft und zeitnah (innerhalb von drei Monaten)<br>bearbeitet werden. <br><br>Nun, Herr Scheimann stellte diesen Antrag 2006. Es waren hohe<br>Anforderungen, die zuerst einmal sichergestellt werden mussten. So<br>müssen die Patienten beispielsweise unter der Mithilfe ihrer<br>behandelnden Ärzte nochmals beweisen, dass dieser Wirkstoff tatsächlich<br>hilft. Die Bundesopiumstelle, in dem Fall vertreten durch Herrn Dr.<br>Wilhelm Schinkel, zu dem wir gleich noch weiteres zu sagen haben,<br>fordert nochmals eine aktuelle Ablehnung des MDK über die<br>Kostenübernahme von Dronabinol. Der Patient soll entweder einen Beruf<br>haben, der die Sachkenntnis über den Umgang mit Betäubungsmitteln<br>voraussetzt oder andere Maßnahmen müssen eingehalten wie erfüllt werden,<br>um eine Erlaubnis zu dem Umgang mit Cannabis zu erlangen! Das nimmt Zeit<br>in Anspruch! Zeit, die manche Patienten aufgrund einer schwerwiegenden<br>Erkrankung nicht mehr haben. Zudem sei gesagt, dass dieser Antrag auch<br>nicht kostenfrei ist sondern gebührenpflichtig, unabhängig wie die<br>Entscheidung ausfällt. Herr Scheimann hat diese Anforderungen erfüllt<br>und sollte ein Cannabispräparat erhalten, welches finanzierbar ist. So<br>war es dann auch. Allerdings war dieses Cannabisextrakt, welches von<br>derselben Firma hergestellt wird, die das teure Dronabinol (Tropfen)<br>herstellen, wirkungslos [1]. <br><br>Es war ein Schlag ins Gesicht. Herr Scheimann rief daraufhin die THC<br>Pharm an, um sich zu informieren, warum das so sei. Als Antwort bekam er<br>dann: Dass man leider nicht genau wüsste, wie das Extrakt wirkt und ob<br>es überhaupt in der Form wirkt, wie das beim Dronabinol der Fall ist. <br>Ich möchte, dass Sie jetzt über den letzten Satz nachdenken und frage<br>mich, ob Sie jetzt dasselbe unwohle Gefühl haben wie Herr Scheimann, als<br>er das hörte! Über diesen Vorfall informierten wir umgehend telefonisch<br>sowie schriftlich Herrn Dr. Schinkel (Bundesopiumstelle). Das wirkungs-<br>lose Cannabisextrakt gaben wir an die Apotheke unter Berücksichtigung<br>der betäubungsrechtlichen Maßnahmen zurück und ließen einen Teil an<br>einer anerkannten gerichtsmedizinischen Einrichtung auf Wirkstoffgehalt<br>überprüfen. Diese Untersuchung gab Herr Scheimann selbst in Auftrag, da<br>er sich nicht erklären konnte, warum dieses Extrakt (Tropfen) nicht<br>wirkte und seine Symptome verschlimmerte. Überraschender Weise war der<br>Wirkstoff vorhanden, jedoch aufgrund einer falschen Herstellung möglich<br>gemacht worden sein, dass der Körper diesen Wirkstoff nicht aufnimmt.<br>Herr Dr. Schinkel forderte eine und bis jetzt mittlerweile mehrere<br>Dokumentationsschriftstücke von Herrn Scheimann über Art und Applikation<br>des von ihm genutzten Cannabisextraktes. Hr. Scheimann hat daraufhin<br>mehrere Monate nichts mehr gehört und wandte sich bereits damals an<br>verschiedene Parteien und an die Öffentlichkeit, um Hilfe zu erfahren<br>und ihm Widerfahrenes zu schildern. Er rief Hr. Dr. Schinkel mehrfach<br>an, um zu erfahren, wie es denn nun in der Sache weitergehen würde. Doch<br>Dr. Schinkel verwies auf die derzeitige Gesetzeslage mit dem Hinweis, er<br>könne ihm auch nicht weiterhelfen. <br><br>Bei einem der Telefongespräche fragte Hr. Dr. Schinkel Herrn Scheimann,<br>ob er an den "lieben Gott" glauben würde? Hr. Scheimann bejahte diese<br>Tatsache. Daraufhin war Dr. Schinkel der Meinung dass Hr. Scheimann sich<br>mit einem "Pfarrer" unterhalten müsse, und er wüsste auch, mit wem. Da<br>Hr. Scheimann bis zu diesem Zeitpunkt den Glauben an die Hilfe der<br>Bundesopiumstelle und seinem zuständigen verantwortlichen<br>Ansprechpartner, Hr. Dr. Schinkel noch besaß, nahm er das Angebot an.<br>Dr. Schinkel schickte eine E­Mail an Herrn Scheimann, dem es zu diesem<br>Zeitpunkt durch das Fehlen der Medikation mit THC sehr schlecht ging. In<br>dieser E­Mail waren der Ort und der Name von dem Pfarrer angegeben, an<br>den sich Hr. Scheimann aufgrund seiner derzeitigen Notlage auf<br>Empfehlung von Dr. Schinkel wenden sollte; er habe bereits mit Ihm<br>gesprochen und man würde Ihn dort erwarten (Diese E­Mail ist als Beweis<br>noch vorhanden, und das Telefongespräch wurde durch zufällige Zeugen mit<br>verfolgt). Herr Scheimann begab sich daraufhin zu der Kirche, dem Sitz<br>des Pfarrers, der von Dr. Schinkel über die Situation des Herrn<br>Scheimann informiert wurde. Was Herr Schinkel Herrn Scheimann<br>verschwiegen hatte, war die Tatsache, dass es sich bei dieser<br>"kirchlichen Institution" weder um eine evangelische noch um eine<br>katholische Glaubensgemeinschaft handelte. Es handelte sich tatsächlich<br>um eine freie Kirche, in der dieser besagte Pfarrer durch "Handauflegen"<br>Herrn Scheimann von seinem Leiden erlösen wollte. Da dieses Leiden aber<br>doch so groß sei, wollte man Ihm einen Termin geben, wenn die "Heiler"<br>aus den Staaten ankommen würden und gemeinsam hätte man dann die Kraft<br>und Energie, um der Problematik entgegenzutreten und besagte zu<br>bekämpfen. Man gab ihm Informationsmaterial (welche noch vorhanden) und<br>bat ihn wiederzukommen. Herr Scheimann verließ diese Einrichtung<br>sichtlich schockiert und ging nie wieder hin. Beim nächsten Telefon-<br>gespräch mit Herrn Dr. Schinkel gab Herr Scheimann an, das er sich mit<br>dieser Kirche und den Praktiken der Kirche nicht identifizieren könne. <br><br>Hier stellt sich die zweite große Frage. Dürfen Personen wie Herr Dr.<br>Schinkel das Leid eines ihm unterstellten Antragsstellers in solch einer<br>Form ausnutzen und sitzt eine solche Person mit einer so hohen<br>Entscheidungsgewalt dort richtig an diesem Platz? Ich möchte auch, dass<br>Sie darüber nachdenken. Ich denke, hier sind die Grenzen über alle Maßen<br>überschritten. Herr Scheimann bat erneut um baldige Entscheidung seiner<br>Antragslage und hatte zu diesem Zeitpunkt nicht vor, mit der Presse oder<br>anderen Personen das Erlebte auszutauschen; nun aber sieht er sich<br>gezwungen sich zu wehren, da in Ihrer Rede davon gesprochen wird, dass<br>er die Behandlung frühzeitig abbrach. Da sind Sie völlig falsch<br>informiert und wie er mittlerweile glaubt, bewusst falsch informiert<br>worden. Der gesamte Schriftverkehr zwischen der Bundesopiumstelle und<br>Herrn Scheimann kann Ihnen auf Wunsch zur Verfügung gestellt werden.<br>Herr Scheimann beantragte die Einfuhr eines medizinischen Cannabis-<br>extrakts der Firma Bedrocan, das niederländische Unternehmen, welches<br>den geprüften medizinischen, kontrollierten Cannabisextrakt für die<br>niederländischen Patienten zu Verfügung stellt. Als Erlaubnisinhaber der<br>Einfuhrberechtigung sollte die deutsche Apotheke fungieren, die Herrn<br>Scheimann während der gesamten mittlerweile 2 Jahre andauernden<br>Antragsbearbeitung begleitet. <br><br>Monatelang hörte Herr Scheimann nichts über den derzeitigen Stand oben<br>genannter Antragsanfrage. Dann nach vielen vorausgegangenen Monaten<br>stellte die Bundesopiumstelle (Hr. Dr. Schinkel) erneut ein<br>Cannabispräparat der Firma THC­Pharm, welches auch das teure Dronabinol<br>herstellt, zur Verfügung. Dieses mal ein Cannabispräparat, gelöst in<br>Ethanol, gedacht zur Inhalation über einen Vaporizer, leider nicht vom<br>Bundesinstitut für Arznei und Medizinprodukte als medizinisches<br>Hilfsmittel anerkannt und somit auch vom Patienten selbst zu finanzieren<br>­ - Kosten rund 500 Euro. Dieses in Ethanol gelöste Extrakt hätte genau<br>wie das zuvor gestellte, in Öl gelöste Extrakt der THC Pharm von Anfang<br>an zur Verfügung gestanden, um so mehr verwunderte es Herrn Scheimann,<br>dass er monatelang warten musste, um es jetzt zu erhalten. Auch dieses<br>Extrakt war in seiner Wirkung in keiner Weise mit Dronabinol oder<br>medizinischem Cannabis vergleichbar. Hier traten durch das Ethanol<br>Nebenwirkungen auf, wie zum Beispiel Kopfschmerzen und starkes Husten.<br>Diese Begleiterscheinungen wurden Herrn Dr. Schinkel auf Wunsch<br>schriftlich und unter Anmerkung der Einnahmezeit/Menge und Applikation<br>präzise mitgeteilt. Auch dieses Cannabisextrakt wurde der Apotheke unter<br>Berücksichtigung von den betäubungsmittelrechtlichen Bestimmungen<br>zurückgebracht. Das war im April 2008. <br><br>Seither ist Herrn Scheimann nichts Schriftliches oder Mündliches mehr<br>mitgeteilt worden. Das Einzige, was ihm von Seiten der Bundesopiumstelle<br>zugesandt wurde, war eine Androhung eines Bußgeldes, weil er die<br>Halbjahresmeldung über den Verbleib und Gebrauch von Betäubungsmitteln,<br>welche ihm ja zweimalig wie bereits oben beschrieben zu den<br>Testphasen(!) innerhalb von mittlerweile zweieinhalb Jahren zu Verfügung<br>stand, nicht zeitnah zurücksandte, obgleich mehrere detaillierte<br>Auflistungen unter Gegenzeichnung der zu begleitenden Apotheke per<br>Einschreiben an Dr. Schinkel gesandt wurden. Die so genannte Befristete<br>Erlaubnis nach §3 des Betäubungsmittelgesetzes für Herrn Lars Scheimann<br>endet am 30. September 2008. In dieser Zeit sind ihm außer Kosten und<br>vielen Sorgen rund um seine Erkrankung und seiner weiteren Zukunft der<br>Glaube an Hilfe von Seiten ihrer untergeordneten Behörde zum Teil<br>genommen worden. Ein geeignetes Medikament mit dem Wirkstoff THC ist ihm<br>jedoch nicht zu Verfügung gestellt worden. Die Möglichkeit,<br>medizinischen Cannabis aus den Niederlanden zu beziehen, um seine Leiden<br>zu lindern, wird ihm bis heute vorenthalten. <br><br>Jetzt kommen Sie mit Ihrer Rede, reden komplett am Thema vorbei.<br>Sprechen von der Gefahr bei jugendlichen Lustkonsumenten. Sprechen von<br>Einstiegsdroge, sprechen von Abhängigkeit. Ist ein Tumorpatient, der<br>stärkste Schmerzen hat, drogensüchtig, weil er Morphinpräparate<br>einnehmen muss? Oder ist er es in Ihren Augen nicht, weil die Packung<br>mit dem Label "Merck" versehen ist? Sie stellen sich hin und publizieren<br>2 Studien, die angeblich nachgewiesen haben, wie schädlich Cannabis ist.<br>Es gibt Hunderte von Studien, die bereits nachgewiesen haben, dass<br>Cannabis/THC durchaus einen positiven Nutzen für einige kranke Menschen<br>in dieser Bevölkerung und auch in der anderer Länder darstellen. Die<br>neueste Studie stammt von der McGill- Universität von British Columbia<br>in Vancouver und erklärt genau das Gegenteil Ihrer erwähnten Studien.<br>Sie stützen sich auf Ihre "Experten". Die wahren Experten sind die<br>Betroffenen. Können sich so viele Menschen täuschen? Zu Ihrer<br>Information müssen wir noch erwähnen, dass keiner der Erlaubnisinhaber<br>mit dem von der THC Pharm zu Verfügung gestellten Cannabisextrakt<br>wirklich zufrieden war. <br><br>Es ist an der Zeit, diesen Patienten, wie bereits vom Bundesverfassungs-<br>gericht festgestellt, Zugang zu medizinischen Cannabis oder wirksamen<br>Präparaten zu ermöglichen, damit sie zukünftig straffrei bleiben und<br>endlich entkriminalisiert werden! <br><br>Am 30. September endet die befristete Erlaubnis von Herrn Scheimann.<br>Eine Verlängerung der Erlaubnis ist rechtzeitig (mindestens einen Monat<br>vor Ablauf) unter Beifügung einer erneuten Erklärung des behandelnden<br>Arztes auf einem entsprechenden Formblatt zu beantragen. Die letzte<br>Erklärung der behandelnden Ärztin wurde Hr. Dr. Schinkel im März 2008<br>bereits zugesandt. Hr. Scheimann wird die Verlängerung beantragen. Unter<br>Berücksichtigung der hier erwähnten Erlebnisse und Erfahrungen in dieser<br>Zeit ist es zu erwarten, dass die Presse und vielleicht auch Sie über<br>den weiteren Verlauf informiert werden möchten. Wir halten Sie auf dem<br>Laufenden, alleine schon deshalb, weil wir denken das Wege entstehen in<br>dem man sie geht. <br><br>Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit <br>Lars & Birgit Scheimann <br><br><br>[1]<br><a href="http://www.hanfjournal.de/hajo-website/artikel/2008/06juni/s15_0608_csu_aktuell.php" rel="nofollow" class="url" target="_blank">http://www.hanfjournal.de/hajo-website/artikel/2008/06juni/s15_0608_csu_aktuell....</a><br><br>"Frau Eichhorn verschweigt jedoch, dass genau diese beiden Patienten<br>nach jahrelangen Kampf statt pflanzlichen Cannabis nur ein umstrittenes<br>Sesamextrakt erhielten, weil dar Bundesgerichthof vorher einen Notstand<br>anerkannt und das BfArM aufgefordert hatte, den Klägern Zugang zu<br>natürlichen Hanfblüten zu gewähren. Den gab es dann auch, aber nicht wie<br>in anderen Ländern üblich, in Form von Hanfblüten aus der Apotheke.<br>Statt dessen gab es das Extrakt auf Sesamölbasis das vorher weder an<br>Tieren noch an Menschen getestet wurde. Der holländische Hersteller<br>THC-Pharm warnte das BfArM schon bei der Bestellung, dass Extrakt habe<br>wahrscheinlich nicht die erwünschte Wirkung und werde nur auf auf Wunsch<br>der deutschen Behörde hergestellt. Ohne Garantie. Schon dieser Vorgang<br>ist an sich ein Skandal. Patienten als Versuchskaninchen. Die<br>ausbleibende Wirkung war dann auch der Grund, warum die Patienten die<br>Therapie abbrachen. Trotz höchst zulässiger Dosierung linderte das<br>Extrakt keinerlei Symtome."<br><br><br>-- <br>Nirgendwo hängt der Schulerfolg so stark von Einkommen und Vorbildung <br>der Eltern ab wie in D'land. Das dt. Schulsystem versagt bei der <br>Förderung von Arbeiter- und Migrantenkindern. (dpa/FTD 22.11.04)<br>
    <table border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
      <tr>
        <td width="30">&nbsp;</td>
        <td>Posted In: <a href="http://www.nnseek.com/e/de.soc.drogen/">de.soc.drogen</a></td>
        <td width="20">&nbsp;</td>
        <td><a href="http://www.nnseek.com/e/de.soc.drogen/stellungnahme_zu_maria_eichhorn_csu_cannabis_nicht_162888060t.html"><b>6</b> Comments</a></td>
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        <td><a href="http://www.nnseek.com/e/de.soc.drogen/stellungnahme_zu_maria_eichhorn_csu_cannabis_nicht_162888060m.html">Reply</a></td>
      </tr></table><br>]]></description>
	<pubDate>Mon, 07 Jul 2008 08:11:18 PDT</pubDate>
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	<title><![CDATA[[DP] Schmerzlos und merkbefreit]]></title>
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	<description><![CDATA[source: <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/28/28259/1.html" rel="nofollow" class="url" target="_blank">http://www.heise.de/tp/r4/artikel/28/28259/1.html</a><br><br>Schmerzlos und merkbefreit<br><br>Autor: Jörg Auf dem Hövel 06.07.2008<br><br>Die neue Aggro-, Trend-, Teufels- und Superman-Droge Tilidin<br><br>"Der Raser entkommt vorerst und die Polizisten wissen, wer ihm dabei <br>half: Tilidin." An diesem Satz aus einem Artikel (1) der Online-Ausgabe <br>der Zeitung Welt vom 1. Juli ist zweierlei interessant: Zum einen das <br>Phänomen der vermeintlich polizeilichen, eher wohl journalistischen <br>Ferndiagnose, die einen Autofahrer ohne Bluttest des Konsums eines <br>Schmerzmittels überführt. Zum anderen der Tonfall, der an ein <br>Groschenheft der 50er Jahre erinnert. Es ist dieser Tonfall, der in <br>unregelmäßigen Abständen angeschlagen wird, wenn von einer neuen Droge <br>berichtet wird, die das Leben von Jugendlichen und jungen Erwachsenen in <br>Deutschland gefährdet. 2008 ist Tilidin auf dem besten Weg zur <br>Horrordroge des Jahres aufzusteigen.<br><br>Bereits am 23. Januar titelte der Spiegel "Trend-Droge lässt Jugendliche <br>durchdrehen". Auch hier ist der Einstieg ein zu schneller Autofahrer, <br>auch hier müssen die Polizisten die Verfolgungsjagd abbrechen, auch hier <br>wird das Bild von enthemmten Jugendgangs gemalt, die durch Tilidin in <br>einen Gewaltrausch kommen. Man will sogar dem Erfurter Amokläufer Robert <br>Steinhäuser den Konsum von Tilidin nachgewiesen haben, obwohl sich in <br>dessen Körper nie Spuren des Medikaments hatten finden lassen. In der <br>aktuellen (2) Fassung des Beitrags bittet man um Entschuldigung für den <br>Fehler.<br><br>Kein Problem, wie die vielen anderen Horrordrogen wird auch Tilidin in <br>den Medien-Archiven verschwinden. Heraus gezerrt werden sie immer wieder <br>dann, wenn man eine illegale Handlung auf den Einfluss einer Droge <br>reduzieren will. Anfang der 80er liefen die Städte Gefahr, zu <br>Crack-Ghettos zu verkommen. Später flogen Halberwachsene mit Hilfe von <br>Nachtschattengewächsen ihren Horrortrip in Bodennähe, zwischendrin <br>suhlten sich Pilzfans (3) durch die Grasnarben vollgekackter Äcker ­ und <br>stürzten sich von Hochäusern. Widersinnig wirken dann neuere Artikel <br>(4), die über therapeutische Kräfte des Pilzwirkstoffs Psilocybin <br>berichten. Ist alles also doch nur eine Frage von Set und Setting (5)? <br>Es ist halt so, mit der Faszination und Angst vor Rauschdrogen lässt <br>sich die Auflage steigern. Wenn man das dann noch mit Sex und Prominenz <br>verwebt, steht die Story. Siehe Michel Friedman (6) und die vielen <br>andere Celebrities aus der Rüsselfraktion.<br><br>Tilidin ist nur das chemische Sahnehäubchen auf einem bewusst aggressiv <br>geführten und erlebten Lebensalltag<br><br>Der Vorgänger vom heutigen Tilidin wurde als Valoron Anfang der 70er <br>Jahren auf den Markt gebracht. Das Schmerzmittel war beliebt bei <br>Heroinkonsumenten, Christiane F. berichtete. Um den intravenösen <br>Gebrauch von Valoron zu unterbinden, fügte der Hersteller ab 1978 eine <br>Substanz bei, die bis heute bei Opiat-Überdosierung eingesetzt wird: <br>Naloxon. Damit entstand eine Mischung aus konkurrierenden Substanzen, <br>denn während Valoron ein klassisches Opioid ist hebt Naloxon diese <br>Wirkung teilweise wieder auf. Allerdings ist dieses Naloxon bei der <br>oralen Einnahme von niedrigen Dosen kaum wirksam.<br><br>Heute ist der Patentschutz für Tilidin abgelaufen, die <br>Pharma-Unternehmen dürfen sich austoben. Krewel Meuselbach (7) stellt es <br>unter dem Namen "Andolor" her, Mundipharma (8) nennt es "Findol", <br>Grunenthal (9) bezeichnet ihre Tropfenform als "Gruntin". Auch <br>Ratiopharm, Stada und die anderen Generika-Spezialisten haben ihr <br>Tilidin-Produkt auf dem Markt. Die immer wieder interessante Frage ist <br>nur, wann wird aus dem zugelassenen Schmerzmedikament das "Teufelszeug" <br>( Frontal 21 (10))?<br><br>Tilidin sediert in niedrigen Dosen nur gering. Durchaus stellt sich <br>allerdings die bekannte Opioid-Wirkung ein: Wattiges Wohlbefinden, <br>warmes Körpergefühl, Selbstzufriedenheit. Konsumenten berichten von <br>einer klaren Wirkung ohne die eher dumpfen Effekte der Opiate und <br>Opioide. Von stimulierenden Effekten oder gar aggressiven Konsumenten <br>weiß die Fachliteratur wenig zu berichten.<br><br>Wie bei jeder Droge wird erst durch die Berücksichtigung der äußeren <br>Begleitumstände die Wirkung klar. Tilidin ist bei einer Generation von <br>sowieso gewaltbereiten Jugendlichen beliebt. Die Melange aus Frust und <br>Lust auf Grenzerfahrungen ergibt eine körpereigene Grundchemie der <br>Aggression. Zusammen mit der beliebten Koffeinschelle Red Bull und <br>Alkohol ergibt sich die probate "Need for Speed"-Mischung. Cool, aber <br>getrieben, furcht- und schmerzlos, merkbefreit. Auch die nun durch die <br>Medien gezerrten, namenlosen Delinquenten leben in der polytoxomanen <br>Gesellschaft, die für jede Gelegenheit ihr Mittelchen nutzt ­ und weil <br>es so viele Gelegenheiten gibt auch kaum noch genau weiß und wissen <br>möchte, welche Ingredienzien der innere Cocktail gerade aufweist.<br><br>Anders formuliert: Tilidin ist nur das chemische Sahnehäubchen auf einem <br>bewusst aggressiv geführten und erlebten Lebensalltag. Frauen sind <br>"Nutten", der Rest des "verfickten" Lebens schwankt stets zwischen <br>"krass" und "beschissen". Ordinäres Mackertum, Konfrontationslust und <br>sprachliches Gebollere gehen Hand in Hand. Zack die Bohne. Wo bleibt <br>Sprachkommissar Wolf Schneider, der den verwirrten Zöglingen Einhalt <br>gebietet? Tilidin gibt das letzte Quäntchen Abgebrühtheit, die finale <br>Scheißegal-Haltung, die von den Männern als angenehm empfunden wird. <br>Dazu passt die schmerzstillende Wirkung, die der Polizei bei <br>Verhaftungen Sorge bereitet, weil hochdosierte Tilidinkonsumenten schwer <br>zu bändigen sind. Stärker als Paracetamol, nur ein Fünftel der Wirkung <br>von Morphin, dazu ein zugelassenes Arzneimittel, das klingt nach der <br>idealen Aufmischerdröhnung.<br><br>Die Normaldosis liegt zwischen 25 bis 50 mg, aber diese Dosierung wird <br>anscheinend gerne überschritten. Daran zeigt sich die Unterschätzung der <br>möglichen Toleranzentwicklung. Belastbare Statistiken existieren nicht, <br>selbst nicht für den Berliner Raum, auf den sich das Phänomen bisher zu <br>beschränken scheint. Sicher, man berichtet von Rezeptfälschungen, die <br>auch in anderen Städten zugenommen hätten. Aber das wird seit drei <br>Jahren behauptet. "Auch in Hamburg häufen sich nach Angaben der <br>Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände die fingierten <br>Verschreibungen", schreibt die Welt. Deren Sprecherin Sprecherin Ursula <br>Sellerberg will das auf Nachfrage von Telepolis "so nie gesagt haben". <br>Der Verband erstelle keine Statistiken darüber, welche Rezepte wie oft <br>gefälscht werden. Als Straftat lande das bei der Polizei. Die wiederum <br>unterscheidet nicht nach Arzneimittelklassen.<br><br>Sollte sich das Phänomen noch etwas halten, so lässt sich voraussagen, <br>dass die übliche Klaviatur angeschlagen wird. Tilidin landet dann trotz <br>unsicherer Beweislage seiner Missbrauchsausbreitung im <br>Betäubungsmittelgesetz und damit auf dem Schwarzmarkt, wo es dann <br>einfacher als bisher zu besorgen sein wird.<br><br>Links<br>(1) <br><a href="http://www.welt.de/wissenschaft/medizin/article2165497/Modedroge_macht_super_aggressiv.html" rel="nofollow" class="url" target="_blank">http://www.welt.de/wissenschaft/medizin/article2165497/Modedroge_macht_super_aggressiv...</a><br>(2) <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,529907,00.html" rel="nofollow" class="url" target="_blank">http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,529907,00.html</a><br>(3) <a href="http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/dokument.html?id=9109780" rel="nofollow" class="url" target="_blank">http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/dokument.html?id=9109780</a><br>(4) <a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,563236,00.html" rel="nofollow" class="url" target="_blank">http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,563236,00.html</a><br>(5) <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Set_und_Setting" rel="nofollow" class="url" target="_blank">http://de.wikipedia.org/wiki/Set_und_Setting</a><br>(6) <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/21/21685/1.html" rel="nofollow" class="url" target="_blank">http://www.heise.de/tp/r4/artikel/21/21685/1.html</a><br>(7) <a href="http://www.krewel-meuselbach.de" rel="nofollow" class="url" target="_blank">http://www.krewel-meuselbach.de</a><br>(8) <a href="http://www.mundipharma.com" rel="nofollow" class="url" target="_blank">http://www.mundipharma.com</a><br>(9) <a href="http://www.grunenthal.com" rel="nofollow" class="url" target="_blank">http://www.grunenthal.com</a><br>(10) <a href="http://frontal21.zdf.de/ZDFde/inhalt/9/0,1872,2384041,00.html?dr=1" rel="nofollow" class="url" target="_blank">http://frontal21.zdf.de/ZDFde/inhalt/9/0,1872,2384041,00.html?dr=1</a><br><br><br>by,<br>DVC<br>-- <br><br>                S T R E N G T H  T H R O U G H  L O V E<br>                 (only dead fish swim with the stream)<br>
    <table border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
      <tr>
        <td width="30">&nbsp;</td>
        <td>Posted In: <a href="http://www.nnseek.com/e/de.soc.drogen/">de.soc.drogen</a></td>
        <td width="20">&nbsp;</td>
        <td><a href="http://www.nnseek.com/e/de.soc.drogen/dp_schmerzlos_und_merkbefreit_162720380t.html">no comments</a></td>
        <td width="20">&nbsp;</td>
        <td><a href="http://www.nnseek.com/e/de.soc.drogen/dp_schmerzlos_und_merkbefreit_162720380m.html">Reply</a></td>
      </tr></table><br>]]></description>
	<pubDate>Sun, 06 Jul 2008 11:41:20 PDT</pubDate>
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