Ralf Kusmierz schrieb:
> X-No-Archive: Yes
>
> begin quoting, Bodo Mysliwietz schrieb:
>
>>> Das sind zwar explodierende Propangastanks, aber man kann sehen, wie
>>> sich ein Feuerball in die Lüfte hebt. So ähnlich dürfte es auch
>>> aussehen, wen das Szenario eintritt, das ich beschrieben habe.
>> Ich mag es hier nochmal anführen: Das Unglück mit dem Flüssggaslaster
>> auf dem Campingplatz Los Alfaques in Spanien wo eine riesige Feuerwalze
>> über den Platz gerast ist und vielen Menschen keine Chance gab.
Ich kann mit dem links absolut nichts anfangen. Aus diesem geht das
Ausmass und der Ablauf (auf dem C-Platz) nicht hervor. Da macht man sich
in einer "Diskussion" lediglich an Begriffe wie "Katastrophe" und
"schwerer Unfall" zu schaffen.
Vielleicht sufst Du mal etwas wieter. Es gibt einiges an
(Erfahrungs-)Berichten im Web zu finden.
>> Das Problem sind nicht Zündquellen die im überfetten Bereich eine
>> Gasgemisches liegen, sondern die am rande der Gasgemische wo
>> Konzentrationen zw.UEG und OEG liegen.
>> Obiges Video zeigt dies sehr gut. Wenn große Behälter durch
>> Hitzeeinwirkung bersten geht zunächst eine Aerosolfront (weiße Wolke)
>> aus dem Flammeninferno hervor bevor es an der Aussenseite zur Zündung
>> kommt. Infolge Konvektion erfährt der Gasball eine permanente Durchmischung.
>
> Wenn der Kommentar stimmt, dann hat die ausgetretene Gasmenge in Los
> Alfaques auch erst mit einer gewissen Verzögerung gezündet.
So habe ich das mehrfach gelesen und in Reportagen vernommen.
> Ich würde
> vermuten, daß die Schäden und Verletzungen hauptsächlich durch
> Strahlung entstanden sind - dafür spricht, daß unmittelbar benachbart
> verbrannte und unverbrannte Wohnwagen vorhanden waren. Man kann wohl
> annehmen, daß bei den unbeschädigten die Außenhülle der Strahlung
> hinreichend lange widerstanden hat, bis die heiße brennende Gaswolke
> weit genug aufgestiegen war.
Dem schliesse ich mich weitgehend an.
> Obwohl die 43 Kubikmeter Flüssiggas ganz nett geknallt haben dürften,
> kann natürlich von einer Explosion keine Rede sein, bei dem Unfall
> handelte es sich mit Sicherheit "nur" um eine Verpuffung.
Dem schliesse ich mich auch an. Explosion, mit den zugehörigen
Ausbreitungsgeschwindigkeiten wird es imho nur, während des Zündmoments,
im sehr begrenzten Umfang gegeben haben.
> Die gleiche Brennstoffmenge dürfte übrigens in Gasform (ca. 25.000
> m^3, ein Würfel mit etwa 30 m Kantenlänge) wesentlich geringere
> Schäden hervorrufen, weil die Substanz, da sie nicht erst verdampft zu
> werden braucht, viel schneller aufsteigt
Die Dichte des Gases ist höher als Luft.
> - vermutlich könnte man
> relativ gefahrlos unten daneben stehen, wenn die entsprechende Menge
> gezündet wird.
Bei einem optimalen Gemisch bezweifele ich das sehr stark.
> Ich habe übrigens mal irgendwo Bilder davon gesehen, wo solche
> Versuche mit solchen riesigen Gasmengen gemacht wurden, also wirklich
> ein riesenhaftes würfelförmiges "Zelt" aus Plastikfolie mit Gas
> aufgefüllt und dann aufgeschlitzt und entzündet - außer dem
> aufsteigenden Feuerball passierte so gut wie nichts, insbesondere kann
> man so keine Explosion verursachen.
Achso, Du meinst zunächst nur das Gas in verdampfter Reinform. Mit ein
wenig Alufolie verkleidet (Wärmestrahlung) und nasser Kleidung denke ich
auch das man da glimpflich vonkommt.