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Author: Sven SchelhornSven Schelhorn
Date: May 4, 2008 15:10
Posted-By: auto-faq 3.3.thh (Perl 5.008)
Archive-name: de/sci/architektur/faq
Posting-Frequency: weekly
Das deutschsprachige Diskussionsforum
über Architektur und artverwandte Themen.
Die Liste der häufig gestellten Fragen der news:de.sci.architektur
findet man ebenso online unter der Adresse http://dsa.bau-wesen.de/
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DIE FRAGEN
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A. Allgemeines über die Newsgroup
I. Charta
II. Andere NGs
III. Spielregeln
B. Die Häufig gestellten Fragen
I. Vor dem Studium (Architektur und Bauingenieurwesen)
1. Wo finde ich Informationen über Studium und Beruf?
2. Welche Seiten rund um Studium und Hochschule sollte man kennen?
II. Über die Theorie (Austausch unter Kollegen)
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Author: Karl-Ludwig DiehlKarl-Ludwig Diehl
Date: May 3, 2008 05:43
Im Jahre 1836 entstand in Wien die Allgemeine
Bauzeitung, in der über Eisenbahnbau, Brücken-
bau, Wasserbau und Baukunst genauso publiziert
wurde wie über andere Themen des Bauwesens.
In den 1860er Jahren erschien dann in Berlin
eine ähnliche interdisziplinäre Fachzeitschrift für
das Bauwesen.
Diese interdisziplinäre Form einer Fachzeitung
fehlt vermutlich heute. Man kann die Mitarbeit
in Newsgroups dazu nutzen, um wieder interdis-
ziplinär durch ausgearbeitete Beiträge zu infor-
mieren.
Dies zur Anregung in die drei Newsgroups
de.etc.bahn.historisch, de.sci.architektur und
de.sci.ing.misc
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Author: Karl-Ludwig DiehlKarl-Ludwig Diehl
Date: May 3, 2008 04:04
Aufbruch in der Biedermeierzeit: Die Fachzeitung
für die "Männer vom Fache" wird gegründet
Als sich Leute daran machten, im Jahre 1836 die All-
gemeine Bauzeitung herauszugeben, wollte man ein
Informationsblatt, das zur "Baukunst auch im entfern-
testen Sinne Bezug hat". (1) Es sollte möglichst viele
erreichen. Das drückte man mit diesem Satz aus:
"Uebrigens wird es bei dieser Zeitschrift Grundsatz
sein, die Texte so populär als möglich zu halten, um
so auch dem Werkmanne verständlich zu werden."
(2)
Der Arbeitsansatz ist so gehalten, daß man dem
"man" vom Fach und damit 'jeder und jedem', die
am Fachgebiet Bauwesen Interesse haben, Infor-
mationen bieten will. Die Frauen sind darin einge-
schlossen...
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Author: Karl-Ludwig DiehlKarl-Ludwig Diehl
Date: May 2, 2008 07:37
Olympiade in einer ehemaligen deutschen Kolonialstadt: Tsingtau
Im Jahre 1898 begann das Deutsche Reich mit dem Aufbau
einer deutschen Stadt in China. Sie ging durch die Besetzung
durch die Japaner militärisch verloren. Innerhalb von nur 6 Jahren
war das deutsche Tsingtau zu einer Stadt für 30.000 Menschen
ausgebaut worden. Die deutschen Baustile, die sich dort auch
heute noch auffinden lassen, spiegeln unsere wilhelminische
Architekturepoche bis hin zum Jugendstil.
http://www.magazine-deutschland.de/magazin/CH-Tsingtao_5-07.php
daraus:
"Ein Gang durch die historische Altstadt von Qingdao zeigt,
dass die Beziehungen von Qingdao zu Deutschland noch viel
weiter reichen. Denn das damalige Tsingtau war zwischen
1897 und 1914 deutsche Kolonie und sollte als Musterstadt
moderner sein als deutsche Kommunen. Der deutschen Ver-
waltung gelang es in der Bucht von Kiautschou, mit einer mo-
dernen Landordnung Grundstückspekulationen zu verhindern,
was einen geregelten Aufbau von Tsingtau zuließ."
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Author: Karl-Ludwig DiehlKarl-Ludwig Diehl
Date: May 2, 2008 06:45
Das Deutsche Gewölbemuseum recherchiert:
Ein- und Ausrüstungssysteme zum Bau der Gewölbe
in der 2.Hälfte des 19.Jahrhunderts
Gewölbe lassen sich ohne technische Ausrüstung
durch Maurerarbeit bauen. Der vertikale Mauerwerks-
bau geht dabei über in einen Gewölbebau. Es liegt
dann an der Art der Wölbung und dem Formgefühl
der Maurer, ob sich das machen läßt. Es gibt sehr
viele Arten des Gewölbebaus mit Mauerwerk. Ge-
wölbe mit Flachziegeln lassen sich im freien Vorbau
durch die Maurer aufmauern. Es gibt auch andere
Wölbungssysteme, bei denen das geht. Man
müßte sie sich zusammenstellen.
In der Regel mußten jedoch Vorrichtungen geschaf-
fen werden, die dazu dienen, das den Raum überwöl-
bende Mauerwerk solange auf einem 'Lehrgerüst'
aufzumauern, bis das Gewölbe geschlossen ist
und das Bindemittel zwischen den Steinen abbin-
den konnte.
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Author: Stefan BrröringStefan Brröring
Date: May 2, 2008 02:47
Hallo,
mein Vater schlägt sich momentan mit dem Bauamt rum.
Dabei geht es um eine Lagerhalle, in die bereits vor einigen Jahren eine
Toilette und ein Aufenthaltsraum (Holzverschlag) für dort beschäftigte
Mitarbeiter eingebaut wurde.
Jetzt wurde diese Lagerhalle anderweitig vermietet. Der neue Mieter ist
Libanese und lagert dort arabische Lebensmittel, die er per
Kleintransporter an Lebensmittelläden und an Privatleute verkauft.
Das Bauamt hat wohl einen Hinweis eines freundlichen Mitmenschen
erhalten. Daraufhin bekam mein Vater eine Baustoppanordnung wegen
"Nutzungsänderung Umbau zu einem arabischen Supermarkt".
Dagegen und gegen das Bussgeld (ca. 500,- €) hat er Widerspruch
eingelegt mit der Begründung, es gibt keine Baumaßnahmen und auch keinen
Supermarkt.
Das Bauamt hat dann noch das Kreisveterinäramt eingeschaltet. Das hat
aber soweit ich weiss nichts beanstandet.
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Author: Oliver BleckmannOliver Bleckmann
Date: May 1, 2008 12:25
Tja, damit wäre ja alles gesagt, ich suche (immer noch) nach verschiedenen
Möglichkeiten der Fassadenverkleidung bei Dämmaßnahmen. Bisher bekannt WDVS,
Eternit...
Gibt es ggf. Verkleidungen aus PU oder ähnlichen Materialien ohne
Klinkeroptik?
Was gibt es so an Putzsorten bezüglich Haltbarkeit, Verarbeitung,
Strukturmöglichkeiten, Schmutzresistenz, (mal Anstrichfarbe mit Lotuseffekt
ausgeklammert)? Gibt es z.B. Putz der so glatt ist wie Kunststoff und z.B.
vorgefärbt, so daß das Streichen entfallen kann, etc?
Kurz: Was ist machbar, sinnvoll, haltbar und zu welchem Preis?
Ich danke für Anregungen!
Gruß, der Olli.
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Author: Karl-Ludwig DiehlKarl-Ludwig Diehl
Date: May 1, 2008 06:25
Forschung für das Neue in der Biedermeierzeit:
die Regeln der altdeutschen Baukunst sollen neu
angewandt werden
Im Jahre 1845 erschien eine Schrift von Justus Popp,
die er einige Jahre zuvor verfaßt hatte. (1) Er war
"königl.Bezirks-Ingenieur zu Bamberg" gewesen.
Der Redaktion der Allgemeinen Bauzeitung war die-
ser Text wichtig geworden, weil in der Biedermeier-
zeit im Deutschen Bund "bei den über die Entste-
hung und Ausbildung des germanischen Baustils
vielseitig angeregten Fragen" nach fundierten Antwor-
ten gesucht wurde, denn man stand ja nach der Be-
freiung von der napoleonischen Gewaltherrschaft
über Europa vor dem Problem, wie man sich im deu-
tschsprachigen Kulturraum kulturell neu vereinbaren
konnte, sodaß eine moderne Entwicklung entstand.
Es ging dabei natürlich um die kulturelle Eigenstän-
digkeit, um die Identitätsfrage. (2)
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