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Author: Karl-Ludwig DiehlKarl-Ludwig Diehl
Date: May 16, 2008 06:23
Wachsseife für den Wandanstrich in der Biedermeierzeit:
eine Wirkung wie Satin
In der Biedermeierzeit rührte man, auf Satinwirkung be-
dacht, eine Farbe an, die mit einem Gemisch aus flüs-
sig gemachtem Wachs, Pottasche und Wasser ver-
mengt wurde. Man nennt diesen Zusatz Wachsseife.
Wie man sich diese spezielle Farbe herstellte, wird er-
klärt. Zunächst schuf man sich eine Wachsseife:
"Zu einem Pfund fein geschabtem Wachs werden 3 - 4
Loth Pottasche und 1/4 Quart Wasser genommen und
die Mischung auf nicht zu starkem Feuer, unter fort-
währendem Umrühren, in einem großen Gefäße (einem
kupfernen Kessel) gekocht." (1)
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Author: Karl-Ludwig DiehlKarl-Ludwig Diehl
Date: May 16, 2008 06:20
Eine solide Antwort auf eine offene Frage in der
Biedermeierzeit: Wie ist aufsteigende Feuchtigkeit
im Mauerwerk zu verhindern?
Bayern hatte lange Zeit ein Königshaus. Dem Herrscher-
paar stand ein königliches Schloß zur Verfügung,
"ein durch zwei große Feuersbrünste zerrissenes, völlig
unregelmäßiges und doch keineswegs aus glücklichem
Zufalle oder aus Absicht malerisch zusammengruppirtes
Aggregat höchst unbedeutender Mauermassen" (1).
Diesen unbedeutenden Mauermassen, also dem könig-
lichen Schloß, so wird ausgesagt,
"ermangelte durchaus einer sonnigen, heitern, beque-
men Wohnung für das Herrscherpaar." (2)
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Author: Karl-Ludwig DiehlKarl-Ludwig Diehl
Date: May 15, 2008 11:04
Auch die Venezianer benötigen Trinkwasser:
Regenwasserbehältnisse im Vendig der Biedermeierzeit
Wie die Stadtbewohner, die in einer Lagunenstadt leben,
in deren Wasseradern sich salziges Meereswasser be-
wegt, mit Trinkwasser versorgt wurden, geht aus einem
interessanten Bericht hervor, der in der Biedermeierzeit
verfaßt wurde. Man brauchte "eine Menge Behältnisse",
"in welchen das Regenwasser sorgfältig gesammelt und
aufbewahrt werden kann, und wo dasselbe vom Eindrin-
gen des Meerwassers gesichert ist." (1)
Da auch schon damals "die höchstliegenden Straßen
und Plätze von Venedig überschwemmt" wurden, war
darauf zu achten, daß ein "Eindringen des Meerwassers
in die Zisterne nicht Statt finden kann".
Man fragt sich, wie das gemacht wurde und von welcher
Art solche Zisternen waren. Die ungewöhnliche Lage
der Stadt erzwang intelligente Lösungen für solche Bau-
ten.
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Author: StephieStephie
Date: May 15, 2008 08:09
Hallo Leute, hab gesehen das Ihr euch auch mit dem Thema
Energieausweis beschäftigt.
Ich selbst schreib grad meine Diplomarbeit über dieses Thema. Mein
Prof hat mich gefragt, ob man den Verbrauchsausweis auch für eine
ganze Liegenschaft ausstellen darf oder ob er gebäudegebunden ist. Nun
ist guter Rat teuer. In der EnEV 2007 steht im $17, dass
Energieausweise für Gebäude bzw. Gebäudeteile ausgestellt werden. Was
macht man nun aber wenn man einen Hauptzähler für mehrere Gebäude der
Liegenschaft hat?
Weiss jemand von Euch wo man einen Hinweis dazu finden kann ?
Bin für jeden Tip dankbar.
Gruß Stephie
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Author: Karl-Ludwig DiehlKarl-Ludwig Diehl
Date: May 15, 2008 06:19
Brückenbau in der Biedermeierzeit im Piemont: Turin
will eine moderne Stadt werden
Man hatte in Turin die Festungswerke um die Stadt nie-
dergelegt, um eine geordnete Stadterweiterung vorneh-
men zu können. Nun stand man vor der Frage, wie der
Fluß Dora mit einer Brücke großer Eleganz überquert
werden kann. Die alte Brücke aus Holz war baufällig ge-
worden:
"Die Nothwendigkeit der Erbauung einer neuen Brücke
über den Fluß Dora Riparia, welcher Turin, die dermali-
ge Hauptstadt Piemonts, an der nördlichen Seite be-
gränzt, wurde durch den gänzlichen Verfall der ehedem
bestandenen, äußerst unbequemen Brücke von Holz
herbeigeführt, und es wurde daher in dem Jahre 1823
zu den Einleitungen geschritten, um den alten Bau
durch einen neuen, soliden und den Bedürfnissen voll-
kommen entsprechenden zu ersetzen." (1)
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