David Coulthard hat sich angesichts der Tankvorfälle beim GP von Ungarn so
seine Gedanken über das Nachtanken gemacht.
Ihm sei wieder vor Augen geführt worden, auf welchem Pulverfass er sitzt.
Aber er sieht das Nachtanken auch als großen Nachteil für einen Fahrer.
Denn durch die Tankstopps sind die Rennen zur Aneinanderreihung kurzer
Sprints verkommen.
Die Rolle des Fahrers ist nicht mehr so gewichtig, da er sich den Reifen-
und Benzinverbrauch nicht mehr wirklich einteilen müsse. Man könne auch
nicht mehr vom Quali aus dem Mittelfeld an die Spitze vorstoßen, da das
Rennen sich vom Quali nicht wirklich unterscheide.
«Man will die Rennen besser machen? Dann sollte man als erstes die
Tankstopps loswerden.", so Coulthard abschließend.
Quelle:
motorsport-aktuell.com
Dazu passend die Regeländerung in der A1GP. Neben den schon vorhandenen
zwei Pflichtstopps im Hauptrennen wurde jetzt auch dem Sprintrennen eine
Pflichtpause verordent. Dazu wurde die Renndauer von 19 auf 24 Minuten
verlängert. Als Grund wir angegeben, dass die Boxenstopps im Hauptrennen
die Hauptattraktionen seien.
Quelle:
autosport.com