Author: Hauke ReddmannHauke Reddmann
Date: Mar 30, 2008 09:16
Wie es der Zufall will, habe ich die beiden Teile hier
fast überkreuz gelesen (nein, nicht das eine mit dem
linken und das andere mit dem rechten, so viel
Multitasking schaffe nicht mal ich). Und daher:
BING! In der rechten Ecke die französische Skandalnudel
Michel Houellebecq mit "Die Möglichkeit einer Insel".
In der linken die Nachwuchshoffnung Charles Stross
mit "Glashaus". BOX!
Beide Bücher tasten sich vorsichtig ab. Offensichtlich
sind sie sich einig über das Arkoniden-Trauma: Wenn
alles möglich ist, dann hilft es auch nicht, sich ein
paar neue Tentakel wachsen zu lassen, alles ist so öde.
Kein Klammern, bitte!
Doch jetzt geht es zur Sache. Während der Protagonist
von Houellebecq fröhlich Sex, Drugs und Rock'n'Roll frönt,
und bei einer Sekte zur Leuteverarschung mitwirkt,
schleicht sich der von Stross in ein kryptofaschistisches
Psychoexperiment ein, um eine Bande gedächtnisfrellender
Kriegsverbrecher hochzunehmen.
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