Author: Helmut EidmannHelmut Eidmann
Date: Jun 30, 2008 13:57
Gestern habe ich mit einer Freundin eine kleine Rennradtour gemacht.
Irgendwann tauchte dann vor uns ein Rollstuhlfahrer auf, der auch in unsere
Richtung fuhr. Uns fiel gleich auf, dass er bemerkenswert schnell war. Als
meine Freundin ihn dann überholte, hängte er sich sofort in ihren
Windschatten und nahm ihr Tempo auf. Ich überholte ihn dann auch, und bis zu
unserem Ziel nach ca. 5 km hielt er mit über 30 km/h in unserem Windschatten
mit.
Wir hatten dann mit ihm noch eine sehr interessante Unterhaltung. Er hatte
nämlich einen richtigen Rennrollstuhl, mit dem er als Behinderter an
Rollstuhlrennen teilnahm und mit dem er gerade trainierte. Dieser Rollstuhl
war ein richtiges High-Tech-Gerät. Er hatte vor sich eine Kurbel, die er mit
den Händen betätigte und hatte etliche Teile aus dem Rennradbereich
angebaut, z.B. STI-Brems-/Schalthebel, Kettenblätter und Schaltwerk sowie
Rennradbremsen.
Das ist offensichtlich absoluter Leistungssport. Er hatte auch entsprechend
muskulöse Arme. Er erzählte uns von den Rollstuhlrennen und dass dort
Streckenlängen von über 100 km vorkommen und die
Durchschnittsgeschwindigkeiten weit über 30 km/h liegen können.
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