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Author: AlkmeneAlkmene Date: Aug 16, 2007 04:57
nicht daß ich meine so schnell die Mensa-Mitgliedschaft zu schaffen,
aber ich hatte bisher in IQ-Tests Schwankungen von bis zu 50 Punkten.
Ein befreundeter Psychiater meinte dazu einmal, daß der IQ flexibel ist.
Man kann das Gehirn trainieren. Ich selbst war über Jahre hinweg aktiver
Gehirnjogger(nicht mal unbedingt Hochleistungssportler) und merkte dabei
schon Veränderungen. Hatte auch schon mal gehört, daß es Schwankungen
von 80 und mehr Punkten geben kann. Wie verträgt sich das eigentlich mit
der Haltung von Mensa?
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Author: Michael KutscherMichael Kutscher Date: Aug 16, 2007 06:39
Hi,
> nicht daß ich meine so schnell die Mensa-Mitgliedschaft zu schaffen,
> aber ich hatte bisher in IQ-Tests Schwankungen von bis zu 50 Punkten.
> Ein befreundeter Psychiater meinte dazu einmal, daß der IQ flexibel ist.
> Man kann das Gehirn trainieren. Ich selbst war über Jahre hinweg aktiver
> Gehirnjogger(nicht mal unbedingt Hochleistungssportler) und merkte dabei
> schon Veränderungen. Hatte auch schon mal gehört, daß es Schwankungen
> von 80 und mehr Punkten geben kann.
Ich möchte keinen der Lüge bezichtigen, aber Schwankungen in dieser
Größenordnung kommen mir (jedenfalls bei _richtigen_ Tests) spanisch
vor. Eine Differenz von 80 beim IQ würde z.B. bedeuten: In einem...
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Author: AlkmeneAlkmene Date: Aug 16, 2007 11:23
Michael Kutscher schrieb:
> Hi,
>
>> nicht daß ich meine so schnell die Mensa-Mitgliedschaft zu schaffen,
>> aber ich hatte bisher in IQ-Tests Schwankungen von bis zu 50 Punkten.
>> Ein befreundeter Psychiater meinte dazu einmal, daß der IQ flexibel
>> ist. Man kann das Gehirn trainieren. Ich selbst war über Jahre hinweg
>> aktiver Gehirnjogger(nicht mal unbedingt Hochleistungssportler) und
>> merkte dabei schon Veränderungen. Hatte auch schon mal gehört, daß es
>> Schwankungen von 80 und mehr Punkten geben kann.
>
>
> Ich möchte keinen der Lüge bezichtigen, aber Schwankungen in dieser
> Größenordnung kommen mir (jedenfalls bei _richtigen_ Tests) spanisch
> vor. Eine Differenz von 80 beim IQ würde z.B. bedeuten: In einem Test IQ
> 60 (ziemlich wahrscheinlich im Heim unterzubringen, weil nicht in der
> Lage, Angelegenheiten des täglichen Lebens selbst zu regeln - Jemand mit
> solchem IQ schreibt hier nicht, jedenfalls nicht ohne fremde Hilfe), im
> anderen 140 (eindeutig hochbegabt, kein Problem, die Relativitätstheorie
> zu verstehen). ...
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Author: Michael KutscherMichael Kutscher Date: Aug 16, 2007 14:16
Hi,
> Leider bin ich vor langen Jahren psychisch erkrankt. Damit kenne ich
> Leistungsschwankungen und Veränderungen der geistigen
> Leistungsfähigkeit. Irgendwann hatte ich angefangen zu trainieren. Die
> Prüfungssituation, die Tests und Gehirnjogging nach Lehrl/Fischer u. a.
> Ebenso kenne ich über die Jahre hinweg andere Kranke, die
> unterschiedliche, deutlich voneinander abweichende Testergebnisse
> vorweisen konnten. Manche wurden dabei ausgesprochen ehrgeizig,
> schließlich ist der IQ etwas, wo etliche sehr empfindlich reagieren.
> Aber auch einen intelligenten psychisch Kranken, der fälschlicherweise
> als lernbehindert eingestuft wurde und auf der Sonderschule landete.
Solches Training kann keinesfalls schaden. Ich halte es allerdings für
unwahrscheinlich, daß man damit einen "Riesigen Druchbruch" beim IQ
erreichen kann. _Vielleicht_ kann jemand, der ohne Training auf IQ 100
kommt, mit Training auf 115 kommen. Aber von 115 auf 130 zu kommen, ist
ein gutes Stück schwieriger (auf Grund der Art, wie der IQ bestimmt
wird). Sich von "deutlich unterdurchschnittlich" zu "Hochbegabt" zu
trainieren, erscheint mir unter _normalen_Bedingungen_ ausgeschlossen.
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Author: Arnold SchillerArnold Schiller Date: Aug 16, 2007 17:45
Michael Kutscher:
> Ich war vor vielen Jahren mal eines von den Versuchskaninchen bei einer
> Untersuchung der FU-Berlin über das Thema, ob der IQ _überhaupt_ durch
> Training beeinflußt werden kann.
Ja, aber soll nicht das Ziel solcher Untersuchungen sein, Tests zu
entwickeln, die nach Möglichkeit nicht beeinflusst werden können? Die
vorausgesetzten Variablen sind dabei aber imho schon nicht stimmig. Die
Testpersonen werden ja schon nach Kriterien ausgewählt, die gewisse
Fertigkeiten voraussetzen. Ich bezweifle, dass bei solchen Tests
Analphabeten teilnehmen oder der Test mit chinesischen Schriftzeichen
abgehalten wird. Betrachtet ich mir die Geschichte der Malerei und die
Erfindung der Zentralperspektive müsste ja in nur 2000 Jahren eine
Evolution in der menschlichen Gehirne stattgefunden haben, die ich für
unwahrscheinlich halte. Aber ich mag mich irren.
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Author: borisboris Date: Aug 17, 2007 02:01
-----BEGIN PGP SIGNED MESSAGE-----
Hash: SHA1
>
> Solches Training kann keinesfalls schaden. Ich halte es allerdings für
> unwahrscheinlich, daß man damit einen "Riesigen Druchbruch" beim IQ
> erreichen kann. _Vielleicht_ kann jemand, der ohne Training auf IQ 100
> kommt, mit Training auf 115 kommen. Aber von 115 auf 130 zu kommen, ist
Ich denke, dass es sich da wie im Sport verhält: DUrch Training kann ich
mich bis zu einem bestimmten Punkt steigern. Dann ist einfach die
oberste Grenze ereicht (Abgesehen von Doppe usw).
In meiner Schulezeit (ca. mit 11 jahren ) wurde ein IQ-Test gemacht und
der Ehrlichkeit mir selbst gegenüber hab ich zum Eintritt in die Mensa
noch mals einen gemacht (ca 25 jahren) diff. war bei etwa 20 Punkten
( Hat aber für Mensa gereicht ;-)). Muss aber dazu sagen, dass ich mit
16 die Schule abgebrochen hab und einen rudimänteren Beruf erlernte und
danach mehrere Jahre in der Industrie arbeitete. Soviel zu Trainings-Effekt.
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Author: AlkmeneAlkmene Date: Aug 17, 2007 04:23
Michael Kutscher schrieb:
> Solches Training kann keinesfalls schaden. Ich halte es allerdings für
> unwahrscheinlich, daß man damit einen "Riesigen Druchbruch" beim IQ
> erreichen kann. _Vielleicht_ kann jemand, der ohne Training...
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Author: Michael KutscherMichael Kutscher Date: Aug 17, 2007 06:15
Hi,
> Ich kann mich auch an einen anderen, beratenden Psychiater erinnern, der
> ebenfalls die Meinung vertreten hatte, man könne das Gehirn trainieren
> wie einen Muskel.
Die Meinung ist ja auch nicht falsch. Falsch ist meiner Meinung nach nur
die Behauptung, man könne durch solches Training den IQ in eine völlig
andere Größenordnung katapultieren. Wer eine Körpergröße von 1,60
aufweist, kann soviel trainieren, wie er will, er wird nie in eine
Profi-Baskettball-Mannschaft kommen. Aus einem "Hänfling" kann durch
wohldosiertes Training ein Marathonläufer werden, aber zum Olympiasieger
brauchts _auch_ das entsprechende Talent.
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Author: Hans-Georg MichnaHans-Georg Michna Date: Aug 19, 2007 07:25
On Thu, 16 Aug 2007 13:57:28 +0200, Alkmene wrote:
>nicht daß ich meine so schnell die Mensa-Mitgliedschaft zu schaffen,
>aber ich hatte bisher in IQ-Tests Schwankungen von bis zu 50 Punkten.
>Ein befreundeter Psychiater meinte dazu einmal, daß der IQ flexibel ist.
>Man kann das Gehirn trainieren. Ich selbst war über Jahre hinweg aktiver
>Gehirnjogger(nicht mal unbedingt Hochleistungssportler) und merkte dabei
>schon Veränderungen. Hatte auch schon mal gehört, daß es Schwankungen
>von 80 und mehr Punkten geben kann. Wie verträgt sich das eigentlich mit
>der Haltung von Mensa?
Wieder mal ein Troll. Hatten wir länger nicht.
Hans-Georg
--
No mail, please.
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Author: Thomas KrausThomas Kraus Date: Aug 24, 2007 16:29
Hans-Georg Michna schrieb:
> On Thu, 16 Aug 2007 13:57:28 +0200, Alkmene wrote:
>
>> aber ich hatte bisher in IQ-Tests Schwankungen von bis zu 50 Punkten.
>> Ein befreundeter Psychiater meinte dazu einmal, daß der IQ flexibel ist.
>> von 80 und mehr Punkten geben kann. Wie verträgt sich das eigentlich mit
>> der Haltung von Mensa?
>
> Wieder mal ein Troll. Hatten wir länger nicht.
>
> Hans-Georg
Hallo, Hans-Georg.
Wieso denn... ich halte die Frage für durchaus legitim - wenn auch eine
Differenz von 50 oder gar 80 "Punkten" mit seriösen Tests m. E. schlicht
unmöglich sind.
Ich hatte bereits selbst eine Differenz von 11 Punkten (Grippe-erkrankt
mit Fieber und Schnupfen vs. Normalzustand). Ebenfalls ist mir ein
weiterer Fall bekannt, wo sich im Aufnahmetest durch akute Depressionen
ein Testergebnis von 35 Punkten "unter Normal" ergab.
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