On Sun, 18 Feb 2007 14:10:20 +0000, Heiko Bauke wrote:
> Hi,
>
> On Sun, 18 Feb 2007 14:13:15 +0100
> Heiko Recktenwald privacy.net> wrote:
>
>> Hi, leider ist es schwierig, sich durch die diversen eher allgemeinen
>> mails durchzuwuehlen, pro und contra Bundesinnenminister und Burks im
>> Allgemeinen etc, deshalb nur die Fragen: Wie kann das moeglich sein,
>> durch die NAT Box etc auf einen Computer zuzugreifen. Wie kann man
>> sich einen Trojaner, wenn es das waere, einfangen?
>
> mir ist das auch nicht ganz klar, wie der Einbruch in die Computer
> potentieller Terroristen oder anderer Straftäter technisch ablaufen
> soll. Gut, man kann bei direkt an Netz angebundenen Rechnern versuchen,
> bekannte Sicherheitlücken im OS auszunutzen, solange sie nicht gestopft
> sind. Wie man aber an Rechner hinter einer gut abgesicherten Firewall
> kommen will, ist mir schleierhaft. Einige Politiker stellten das ja so
> dar, als müsste man dem Opfer nur eine Mail mit Virus/Tojaner schicken,
> der installiert sich bereitwillig die Schadsoftware und schon haben
> Polizei und Geheimdienst freie Hand. Eine solche Beschreibung sagt
> imho doch mehr über die technische Kompetenz unserer Politiker als über
> die technischen Möglichkeiten der Ermittlungsbehörden aus. (freies Zitat
> von Schäuble: "Ich habe ja gerade einmal eine wage Vorstellung davon,
> was ein Tojaner ist.")
>
> Nein, die aktuelle Diskussion über den Bundestrojaner ist nur das
> Vorspiel. Eigentlich geht es darum, ersteinmal die Öffentlichkeit davon
> zu überzeugen, dass wir eine umfassende Überwachung von privaten
> Computern benötigen. Dazu muss diese These nur lang genug in der
> Öffentlichkeit gebetmühlenartig gepredigt werden. Irgendwann glaub's
> jeder. Ist dieses Ziel erst erreicht, ist der nächste Schritt auch
> nicht mehr weit und auch viel leichter durchzusetzen: Die
> Ermittlungsbehörden benötigen nicht nur die Erlaubnis für die
> Online-Durchsuchung, sondern auch die dafür passende Infrastruktur. Der
> Bundestrojaner benötigt ein Bundes-API! Natürlich wird dieses bald
> fester Bestandteil jeden modernen OS sein wird.
Es wird wohl schwierig werden M$ davon zu überzeugen Trojanercode in ihr
OS aufzunehmen wo sie soch dobei sind ihr Image in Sachen Sicherheit zu
verbesseren.
Bei einem open-source OS stellt sich das Problem gar nicht, da bestimme ich
was Teil des OS ist und was nicht.
Hinzu kommt dass du den Trojaner leicht kannst mit einer Firewall blocken.
Jona
--
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