Carsten Thumulla privacy.net> schrieb:
> Thomas Weinbrenner schrieb:
>> Carsten Thumulla privacy.net> schrieb:
>>
>>> Wenn man aus einer Wohnung keine Verbrauchsprofile mehr empfängt lohnt
>>> es sich schon, mal nachzusehen. Dann braucht die Leiche nicht zehn
>>> Monate ...
>>
>> Es wird immer noch Strom verbraucht werden, z.B. von Standby-Geräten.
>> Und durch automatischen Rolläden, Aquarien-Beleuchtungen (und Heizstäbe)
>> usw. wird es auch Variationen im Verbrauch geben. So einfach dürfte es
>> also nicht sein, festzustellen ob ein lebender Mensch die Wohnung
>> bewohnt.
>
> Das Profil wird aber sehr eintönig. Keine Kaffeemaschine, kein
> Eierkocher :), keine Waschmaschine, kein Fernseher abends, keine
> Klospülung, kein Wasserverbrauch, kein Gasverbrauch, ...
>
> Bleibst Du bei Deiner Meinung?
Nun, es wird keinen Wasser- und Gasverbrauch geben, aber einen durchaus
variablen Stromverbrauch. Sofern man nicht wirklich erkennen kann ob der
Verbraucher eine Fernseher ist oder ein auf Sonne reagierender Rolladen,
eine Außenbeleuchtung mit Bewegungsmelder oder ähnliches kann man meiner
Meinung nach am Strom das nur begrenzt feststellen.
Ein anderes Problem ist natürlich, das man nur feststellen könnte daß
eine Wohnung nicht bewohnt ist, nicht aber ob der Betreffende wirklich
tot ist oder vielleicht nur Urlaub macht (oder längere Zeit im
Krankenhaus liegt). Das heißt, das gerade in der Sommerzeit häufiger mal
die Polizei bei einem klingeln wird und nachfragt, was Nachbar X gerade
macht.
Und angesichts der Tatsache, daß Urlaub deutlich häufiger sein sollte
als "Tod in der Wohnung" würde die ganze Sache vermutlich als
Ressourcenverschwendung abgeblasen werden.