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Author: Carsten ThumullaCarsten Thumulla Date: Sep 2, 2007 01:51
Hallo Kurt!
Am Sun, 02 Sep 2007 10:27:52 +0200 schrieb Kurt Isane:
Wo ist das Problem? Was ist blöd?
Warum kein Crosspost zum CCC?
Wenn das Innenministerium prüft ist ja alles in Dortmund.
Warum versucht der "freie Westen" denn dann, die "Drittweltländern"
Regierungseinfluß aus Wahlen herauszuhalten?
Eine Wahlurne kann jeder im Auge behalten und nachprüfen. Bei einem speziellen
Rechner geht das nicht.
Warum werden bei Wahlmaschinen keine Lochkarten, die jeder ohne Hilfsmittel
überprüfen kann, als Zwischendatenträger verwendet?
Wo ist die demokratische Legitimation für die Einführung dieser Maschinen?
ct
--
GEZ noch?
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Author: Wolfgang KieckbuschWolfgang Kieckbusch Date: Sep 2, 2007 02:31
> Warum werden bei Wahlmaschinen keine Lochkarten, die jeder ohne Hilfsmittel
> überprüfen kann, als Zwischendatenträger verwendet?
Lochkarten?
Ich erinnere mich - mein Großvater erwähnte mal solches . . .
Wolfgang Kieckbusch
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Author: Carsten ThumullaCarsten Thumulla Date: Sep 2, 2007 02:55
Am Sun, 02 Sep 2007 02:31:34 -0700 schrieb Wolfgang Kieckbusch:
> Lochkarten?
> Ich erinnere mich - mein Großvater erwähnte mal solches . . .
Willst Du Dich belustigen? Dein Großvater kannte auch noch Papier und
Bleistift.
Du kannst mir sicher eine Frage beantworten: Wie wird bei den Wahlmaschinen
die vorgeschriebene demokratische Kontrolle realisiert?
ct
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Author: Carsten KruegerCarsten Krueger Date: Sep 2, 2007 06:11
Am Sun, 02 Sep 2007 10:51:28 +0200 schrieb Carsten Thumulla:
> Warum werden bei Wahlmaschinen keine Lochkarten, die jeder ohne Hilfsmittel
> überprüfen kann, als Zwischendatenträger verwendet?
Wurde doch in den USA benutzt, war eine komplette Pleite.
Gruß Carsten
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Author: Lothar KimmeringerLothar Kimmeringer Date: Sep 2, 2007 06:26
Carsten Krueger wrote:
> Am Sun, 02 Sep 2007 10:51:28 +0200 schrieb Carsten Thumulla:
>
>> Warum werden bei Wahlmaschinen keine Lochkarten, die jeder ohne Hilfsmittel
>> überprüfen kann, als Zwischendatenträger verwendet?
>
> Wurde doch in den USA benutzt, war eine komplette Pleite.
Die Lochkarten waren nicht das Problem. Dass das Nachzaehlen
per Richterspruch verboten wurde, schon.
Gruesse, Lothar
--
Lothar Kimmeringer E-Mail: spamfang@kimmeringer.de
PGP-encrypted mails preferred (Key-ID: 0x8BC3CD81)
Always remember: The answer is forty-two, there can only be wrong
questions!
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Author: Carsten ThumullaCarsten Thumulla Date: Sep 2, 2007 07:51
Am Sun, 02 Sep 2007 15:26:31 +0200 schrieb Lothar Kimmeringer:
> Carsten Krueger wrote:
>> Am Sun, 02 Sep 2007 10:51:28 +0200 schrieb Carsten Thumulla:
>>
>>> Warum werden bei Wahlmaschinen keine Lochkarten, die jeder ohne Hilfsmittel
>>> überprüfen kann, als Zwischendatenträger verwendet?
>>
>> Wurde doch in den USA benutzt, war eine komplette Pleite.
Wenn sie nichtmal ein Loch in ein Stück Papier machen können kann denen
keiner mehr helfen.
> Die Lochkarten waren nicht das Problem. Dass das Nachzaehlen
> per Richterspruch verboten wurde, schon.
sg.A. (saugute Antwort)
Der Zwischendatenrräger muß menschlich ohne Hilfsmittel /und/
automatisch lesbar sein.
Eine Maschine zum Lochen, eine Maschine zum Kontrollieren für die Wähler
und eine Maschine zum Addieren. Das Zeugs könnte so einfach und robust
gebaut werden, daß es jeder Automechaniker in Burkina Faso reparieren kann.
Betrug ist so nicht möglich. Die bisherigen Maschinen sind ein Fehlkonzept.
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Author: Carsten KruegerCarsten Krueger Date: Sep 2, 2007 08:37
Am Sun, 2 Sep 2007 15:26:31 +0200 schrieb Lothar Kimmeringer:
> Die Lochkarten waren nicht das Problem.
Doch, die Stanzung hat nicht sauber funktioniert.
Gruß Carsten
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Author: Lothar KimmeringerLothar Kimmeringer Date: Sep 2, 2007 09:12
Carsten Krueger wrote:
> Am Sun, 2 Sep 2007 15:26:31 +0200 schrieb Lothar Kimmeringer:
>
>> Die Lochkarten waren nicht das Problem.
>
> Doch, die Stanzung hat nicht sauber funktioniert.
Das Problem fuehrte dazu, dass Leute mit Lupe genauer hinsehen
mussten, was tatsaechlich gestanzt wurde. Ebenfalls waren manche
Vorlagen so gewaehlt, so dass Leute aus Versehen das Falsche
gewaehlt haben. Nichts destotrotz war das Hauptproblem damals,
dass das komplette Fertigzaehlen richterlich verboten wurde
und nicht, dass die problematischen Lochkarten ein Nachzaehlen
als solches unmoeglich gemacht haetten.
Gruesse, Lothar
--
Lothar Kimmeringer E-Mail: spamfang@kimmeringer.de
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Author: Carsten KruegerCarsten Krueger Date: Sep 2, 2007 10:59
Am Sun, 2 Sep 2007 18:12:55 +0200 schrieb Lothar Kimmeringer:
> Das Problem fuehrte dazu, dass Leute mit Lupe genauer hinsehen
> mussten, was tatsaechlich gestanzt wurde. Ebenfalls waren manche
> Vorlagen so gewaehlt, so dass Leute aus Versehen das Falsche
> gewaehlt haben. Nichts destotrotz war das Hauptproblem damals,
> dass das komplette Fertigzaehlen richterlich verboten wurde
> und nicht, dass die problematischen Lochkarten ein Nachzaehlen
> als solches unmoeglich gemacht haetten.
Trotzdem sind Lochkarten fehleranfällig.
Stimmzettel auszählen funktioniert prima, wozu was ändern?
Brauchbare Hochrechnungen sind ne Stunde nach Schließung der Wahllokale da
und die komplette Auszählung im allgemeinen am nächsten Tag.
Gruß Carsten
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Author: Carsten ThumullaCarsten Thumulla Date: Sep 2, 2007 11:09
Am Sun, 02 Sep 2007 19:59:37 +0200 schrieb Carsten Krueger:
> Trotzdem sind Lochkarten fehleranfällig.
>
> Stimmzettel auszählen funktioniert prima, wozu was ändern?
> Brauchbare Hochrechnungen sind ne Stunde nach Schließung der Wahllokale da
> und die komplette Auszählung im allgemeinen am nächsten Tag.
Man ersetzt das Kreuz durch ein Loch und kann automatisch auswerten. Einfach
und sicher. Nicht schlechter als vorher sondern wesentlich sicherer, schneller
/und/ durchsichtig für demokratische Kontrolleure.
ct
--
Dr. Blafasel: "Das muß erst auf die richtige Schiene gebracht werden."
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