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Author: Frank KarglFrank Kargl
Date: May 4, 2008 16:37
Hi ...
morgen oder genauer heute gibt es mal wieder ein neues Chaosseminar in
Ulm. Thema diesmal:
dtrace
dtrace ist ein - ursprünglich von Sun geschriebenes - Werkzeug zum
Tracing von Programmabläufen in Kernel- und Userland. Mittels in einer
Sprache namens D geschriebenen Skripten instrumentiert man seine
Programme zur Laufzeit und ohne Notwendigkeit einer Neuübersetzung und
kann mittels sog. Probes alle möglichen Performanceparameter erfassen.
Von Solaris hat sich dtrace mittlerweile über BSD, MacOS X zu Exoten wie
QNX oder in Anwendungen wie Firefox verbreitet. Damit ist dtrace heute
das ideale Tool für alle, die wissen wollen, was ihr OS oder ihre
Software unter der Haube so alles macht. Der Vortrag zeigt anhand vieler
Beispiele die Anwendung und Mächtigkeit von dtrace auf.
Thema: dtrace
Termin: 5.5.2008
Ort: H20, Uni Ulm
Vortragender: Frank Kargl
Details zu Anfahrt etc. siehe http://www.ulm.ccc.de/
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Author: Natalia SazepinNatalia Sazepin
Date: May 4, 2008 13:14
Während man sich in Amerika Gedanken darüber macht, ob es möglich ist,
dass renommierte Hardwarehersteller Hintertüren in Hardware bauen, und
wie es möglich sein könnte, diese aufzuspüren, erwägt man in Deutschland
mittlerweile, zufällig herausgepickte Bürger als Hardwarelieferanten für
die Polizei zu nutzen:
http://www.heise.de/newsticker/Polizei-will-beschlagnahmten-Aldi-Boliden-
fuer-sich-selbst-nutze
--/meldung/107220
Im Vergleich grenzt das schon an grober Fahrlässigkeit, aber für Behörden
gelten vielleicht andere Maßstäbe.
ns
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Author: Daniel CornelDaniel Cornel
Date: May 3, 2008 12:29
Fabian Lenzen schrieb:
> Einen Richtig professionellen Eindruck machten die Leute aber nicht auf
> mich, denn der Text enthielt einige Fehler, und der Druck schien auch
> eher halbherzig angefertigt.
Ach, die guten alten Drucke der Linken... *erinner* *feuchte Augen
bekomm* solche Texte sind mir immer sehr sympathisch :) "Wie erreichen
wir die Menschen, ohne kapitalistisch-professionell zu wirken?"
Hm, ich muss mit Bedauern sagen, dass mich der Flyer inhaltlich nicht
vom Hocker haut, weil es nichts Neues ist. Vor mehreren Jahren wurde
doch schon berichtet, dass die ganzen US-Soldaten verrecken, weil sie
im (zweiten) Golfkrieg 1990 Uran-Panzergranaten verwendet haben und
jetzt Krebs und andere Strahlenkrankheiten haben.
Dass es nichts Neues ist, ändert natürlich nichts daran, dass es eine
der perversesten und unmenschlichsten Kriegsmittel ist, die die
Menschheit hervorgebracht hat, und dass es ebenso unfassbar ist, dass
der Einsatz derartiger "Technologie" von offiziell "zivilisierten"
Völkern in der Welt geduldet wird.
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Author: Holger MarzenHolger Marzen
Date: May 3, 2008 03:34
* On Sat, 03 May 2008 10:46:00 +0200, Elcaro Nosille wrote:
> Naja, nach dem was in der Wikipedia steht ([1]) scheint die
> Aussage, dass die Uran-Munition so giftig sei eher motiviert:
>
> "Zwar ist abgereichertes Uran mit einer spezifischen Aktivität
> von etwa 15 Bq/mg (zzgl. etwa 25 Bq/mg von den Zerfallsproduk-
> ten) nur sehr schwach radioaktiv. Dennoch kann eine solche
> Dosis, wenn sie über einen längeren Zeitraum wirkt, das Erb-
> gut schädigen und Krebs auslösen. In der Lunge abgelagerte
> Partikel erzeugen eine lokal erhöhte Bestrahlung gerade durch
> Alphateilchen.
Mir fehlt in solchen Berichten immer die Aussage über die Giftigkeit
rein weil es sich um ein Schwermetall handelt. Blei- oder Cadmiumstaub
will man auch nicht aufnehmen, auch wenn er nicht strahlt.
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Author: Wolfgang DraxingerWolfgang Draxinger
Date: May 3, 2008 02:44
Fabian Lenzen wrote:
> Anbei findet sich der verteilte Text (eingescannt, daher nicht
> 100%%ig Originallayout); ich denke, es sollte nicht gegen den
> Sinn der Urheber sein, wenn ich ihn denn hier veröffentliche.
Ausser ein paar orthographischen und grammatikalischen Fehlern
enthält der Text keine weiteren Fehler. Inhaltlich passt alles.
Evtl. sollte man mal den physikalischen Hintergrund, weshalb
überhaupt DU verwendet wird erläutern: Bei gegebener kinetischer
Energie hängt das Penetrationsvermögen eines Projektils vom
Dichteverhältnis der beteiligten Materialien ab. Daraus folgt:
Man möchte möglichst Dichte (nicht schwere!) Projektile
verschießen, wenn es darum geht Panzerungen zu durchschlagen.
Daher nimmt man kupferummantelte Bleigeschosse und wenn's gegen
was stärker gepanzertes geht Wismut als Kernmaterial, wenn man
die Umwelt nicht radioaktiv verpesten will. Noch dichter als
Wismut und dabei nicht radioaktiv ist kein anderes Material. Nur
leider ist Wismut schweineteuer.
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Author: Holger MarzenHolger Marzen
Date: May 2, 2008 13:00
* On Fri, 02 May 2008 20:40:58 +0200, Fabian Lenzen wrote:
> Ich war gestern zufällig in Köln, und da ja erster Mai war, gab es
> dort auch ein wenig Politischen Tamtam am Heumarkt. Unter anderem ist
> mir ein Infostand aufgefallen, der nicht richtig zu irgendeiner...
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Author: Holger MarzenHolger Marzen
Date: May 2, 2008 12:58
* On Fri, 02 May 2008 20:40:58 +0200, Fabian Lenzen wrote:
> Ich war gestern zufällig in Köln, und da ja erster Mai war, gab es
> dort auch ein wenig Politischen Tamtam am Heumarkt. Unter anderem ist
> mir ein Infostand aufgefallen, der nicht richtig zu irgendeiner...
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Author: Michael GrossMichael Gross
Date: May 2, 2008 06:54
Hallo,
die Tatsache mal ausser acht gelassen, dass ich mir natürlich selber
aussuchen darf ob ich in die USA einreisen möchte oder nicht (in
diesem Fall gehts um Urlaub).
Ich hab gelesen, dass man auch schon bei der Einreise den Datenbestand
von Laptops "geprüft" hat.
Die Festplatte meines Laptops ist mit Truecrypt verschlüsselt ... die
Frage ist ob es eher ungeschickt ist, mit einem verschlüsselten
Rechner da aufzutauchen (Alternative: Unverschlüsselt, frisch
installiertes OS). Gibt es da schon Erfahrungen von denen ihr
berichten könnt?
Grüße
Micha
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Author: Natalia SazepinNatalia Sazepin
Date: May 1, 2008 09:53
Da nun das Verfassungsgericht den Zugriff auf die Verbindungsdaten, die
im Zuge der Vorratsdatenspeicherung gespeichert werden sollen nur zur
Verfolgung schwerer Straftaten für zulässig erklärt hat, erklärt man
kurzerhand den Bereich, über den das Verfassungsgericht entschieden hat,
zu einer Spielzeugbegriffswelt und deklariert die gewünschten Zuordnungen
von IP-Adresse zum Anschlussinhaber zu Bestandsdaten um, um bequem an der
Gerichtsentscheidung vorbei bei kurzfristigen Begehrlichkeiten ohne
wichtigen Grund darauf Zugriff zu haben:
http://www.heise.de/newsticker/LG-Offenburg-Ermittlung-von-
Tauschboersennutzern-durch-Staatsanwaltschaft-oder-Polizei-ist-zulaess--/
meldung/107197
Bei Computerproblemen war es bislang hinreichend bekannt, dass man Module
durch Umbenennen bequem austauschen kann, aber die Anwendung auf
politische Probleme erscheint mir innovativ. Vielleicht könnte man auch
spaßeshalber "Demokratie" in "Kommunismus" umbenennen und "Diktatur" in
"Demokratie", damit man lästige Mitentscheidungsbegehren aus der
Bevölkerung
wirksam bekämpfen kann, ohne mit der demokratischen Grundordnung zu
kollidieren.
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Author: Carsten ThumullaCarsten Thumulla
Date: Apr 30, 2008 04:54
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"das ist die Schizophrenie der Machthaber. Die wollen nur den Platz an
den Schalthebeln. Die Schaltstellung ist unwichtig."
Aribert Deckers in d.s.r.d
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