> Uwe K. Schmidt-Kerner schrieb:
Diese Argumentation, der eine Verwechslung von Ursache und Wirkung
zugrundeliegt, halte ich für nicht zielführend und in dieser Form auch für
irreführend gegenüber Newbies[1]. Denn mit dieser Argumentation können auch
Off-topic[2]-Diskussionen gerechtfertigt werden, mit der Begründung, dass
die Gruppe, in der die Diskussion on-topic[3] wäre, ja nicht funktioniere,
die richtigen[tm] Leute da aber nicht läsen usw. Wenn nun jeder so dächte,
wäre das das Ende der Themenorientiertheit im Usenet und letztlich das Ende
des Usenets wie wir es kennen.
Usenet lebt vom Mitmachen, daher wird andersherum ein Schuh draus: Nur wenn
genügend Leute on-topic sinnvolle Diskussionen in einer Gruppe führen
*wollen*, wird sich deren Zustand verbessern, sie sich stabilisieren (statt
zur Trollsenke[4] zu verkommen) und bleibt sie langfristig für den Zweck,
für den sie eingerichtet wurde, erhalten.
So gesehen trägt jeder, der eine Gruppe wegen Trollerei darin meidet und
stattdessen off-topic weiter diskutiert, zum Untergang jener Gruppe bei.
Dabei ist ein Selbstschutz in dieser Form nicht nötig: Trolle und andere
Stören kann und sollte man einfach automatisiert oder manuell ignorieren.
Kill- und Scorefiles[6] können dabei helfen.
Deshalb jetzt auch: F'up2 de.soc.usenet[5]
PointedEars
___________
[1] Neulingen
[2] am Thema einer Newsgroup vorbei
[3] auf das Thema einer Newsgroup bezogen
[4] Troll: provozierendes/Stör-Posting / provozierender Störer
[5] ohne Anpassung erscheinen Antworten nur in jener Gruppe
[6] mehr siehe <
http://einklich.net/usenet/begriffe.htm>