Author: Ralph A. Schmid, dk5rasRalph A. Schmid, dk5ras
Date: May 18, 2008 23:34
Moin,
seit einigen Jahren sind ja in den moderneren Zügen der DB zahlreiche
Fenster als Notausstieg ausgeführt, mit einer schwarzen Umrandung, und
einem "roten Punkt" zum Einschlagen mit dem Nothammer. In d.e.b.x ist
derzeit die Diskussion im Gange, wie genau das ausgeführt sei; es war
auch von Elementen aus hartem Material (Korund?) die Rede, die an der
Stelle der roten Punkte eine Verbindung der inneren und äußeren
Scheibe herstellen soll, damit beim Draufkloppen beide kaupttgehen.
Nun habe ich bisher nur im IC etwas gesehen, was eine geldstückgroße
dunkle Scheibe hinter dem roten Punkt sein könnte. In den
Regionalbahnen (Dostos) und ICEs dagegen ist definitiv Luft bzw.
Schutzgas zwischen den roten Punkten "innen" und "außen".
Wie ist das nun genau ausgeführt? Zwei Verbundglasscheiben, und an den
Stellen mit dem roten Punkt und ggf. dem schwarzen Rand eine andere
Folie, oder gar keine, oder sonst eine Sollbruchstelle? Eine
Vorspannung des Glases? Hat jemand der Anwesenden bei Einsätzen oder
Rettungsübungen schon mal solche Scheiben zerdeppern müssen und kann
etwas dazu sagen, wie genau die Scheiben dann brechen?
Danke, und viele Grüße!
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