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Author: Fred BöhlkeFred Böhlke Date: Jun 15, 2008 09:57
Hallo,
Kann mir jemand erklären, warum manch einer bei
Amazon Marketplace für Centbeträge CDs verkauft?
Verkaufe ich beispielsweise eine CD für 0,18 EUR,
zahle ich insgesamt 2,33 EUR Gebühren und erhalte
3 EUR Versandkostengutschrift = 0,85 EUR Guthaben.
An Kosten habe ich 1,45 EUR für den Brief, hier
mache ich also 60 Cent VERLUST. Da kann ich das
Geld gleich an den nächsten Bettler weitergeben.
Versteht das jemand oder verstehe ich etwas
nicht? Wollen die noch Geld drauflegen, um die
CDs loszuwerden?
Fred
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Author: Michael MeierMichael Meier Date: Jun 16, 2008 05:45
Fred Böhlke privacy.org> wrote:
>Kann mir jemand erklären, warum manch einer bei
>Amazon Marketplace für Centbeträge CDs verkauft?
Ein Bekannter verkauft dort Bücher und hat mir die Rechnung so erklärt
(funktioniert nur als Poweranbieter):
Verkaufspreis für ein Buch: 1 Cent.
Versandkostengutschrift Amazon: 3,00 Euro
Nach Gebühren bleiben: 1,85 Euro
Büchersendung: 0,45 - 0,85 Euro
Umschlag, Arbeitszeit: keine Ahnung.
Es bleiben also ein paar Cent über, sofern man größere Mengen mit
dieser Powerabo verkauft.
Beste Grüße
Michael
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Author: Fred BöhlkeFred Böhlke Date: Jun 16, 2008 08:40
> Ein Bekannter verkauft dort Bücher und hat mir die Rechnung so erklärt
> (funktioniert nur als Poweranbieter):
> Es bleiben also ein paar Cent über, sofern man größere Mengen mit
> dieser Powerabo verkauft.
Der Power-Anbieter spart sich die 1,14 EUR Gebühren
und zahlt außerdem nur 7%% Gebühren. Damit ergibt sich
eine andere Berechnung, die sich aber wirklich nur
bei Power-Anbietern bezahlt macht.
Warum Privatpersonen CDs für 0,02 EUR mit Verlust
einstellen, erschließt sich mir weiterhin nicht.
Das sind zweifelsfrei keine Power-Anbieter gewesen.
Vielleicht denken die einfach vorher nicht nach.
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Author: Niels WeberNiels Weber Date: Jun 17, 2008 01:30
On 16 Jun., 17:40, Fred Böhlke privacy.org> wrote:
> Warum Privatpersonen CDs für 0,02 EUR mit Verlust
> einstellen, erschließt sich mir weiterhin nicht.
> Das sind zweifelsfrei keine Power-Anbieter gewesen.
>
> Vielleicht denken die einfach vorher nicht nach.
Das würde ich auch vermuten. Wenn man bei Amazon einen Artikel
einstellt, gibt es ja eine Preisempfehlung von Amazon. Die meisten
dürften sich daran halten. (Das führt bei manchen Artikeln auch zu
massiv überteuerten Angeboten.)
Niels
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Author: Fred BöhlkeFred Böhlke Date: Jun 17, 2008 12:43
> Die meisten
> dürften sich daran halten. (Das führt bei manchen Artikeln auch zu
> massiv überteuerten Angeboten.)
Im Prinzip hat man aber nur eine Wahl, wenn man
in absehbarer Zeit verkaufen will: alle anderen
unterbieten, damit man den Preis-Hit auf seiner
Seite hat. Alles andere bleibt liegen, da viele
CDs in einer Überzahl vorliegen und man dann
praktisch nie "drankommen" würde.
Letztes Jahr habe ich eine recht grauslige CD-
Sammlung so verkauft, anders wäre es nicht zu
machen gewesen. Unverkäufliches (Angebote ab
0,02 Euro etc.) habe ich vorab aussortiert.
Fred
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