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Author: Alice MüllerAlice Müller
Date: Dec 25, 2008 10:24
Aloha Jan Marco Funke,
Du hast letztens geschrieben:
> Weiter vorne am Hafen, also quasi Lindau Mole? :-)
Neee, das ist hinten, vorn ist Richtung Festland :-)
> Nee, im Ernst,
> gemeint ist sicher genau die andere Richtung, also näher zum Damm.
> Na ja, damit wird man leben können, das ist immer noch weit besser
> als gar kein Bahnhof auf der Insel.
Ich meine sowieso, daß sich so ein Inselbahnhof nur für eine
Bodensee-S-Bahn wirklich lohnt. Außer die Bahn Bahn leitet ihre
ganzen Nahverkehrszüge gleich Richtung Insel. In FN gibts zwar auch
eine ähnliche Situation, aber dort nebendrann ist die Fähre Richtung
Schweiz und die Stadt ist viel größer. Und dann gibts den neuen
Bahnhof nur noch für die wenigen IC's.... Also für mich ist das
irgendwie alles nix halbes und nix ganzes. Ich hätte den Bahnhof
lieber wie gehabt dort, wo er schon steht.
> Mindestens sechs Jahre Zeit bleiben ja noch bis zur Eröffnung. Wird
> dann wie üblich bestimmt unter höchstem Zeitdruck auf den
> allerletzten Drücker fertig werden...
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Author: Matthias WarkusMatthias Warkus
Date: Dec 24, 2008 16:10
Reinhard Greulich wrote:
> Ralf Gunkel schrieb am Tue, 23 Dec 2008 20:41:40 +0100:
>
>> Sehr beliebt sind bekanntlich die geförderten Arbeitsplätze bei den EVU.
>> Und dem Tf in spe bleibt erst mal keine andere Wahl. Mitmachen, Prüfung
>> bestehen und erst mal dabei bleiben. Sonst gar kein Geld.
>
> Was den Markt verzerrt und staatlich geförderte Lohndrückerei ist, ja
> - von der Tatsache abgesehen, dass man gewisse EVU subventioniert,
> indem man ihnen die kostspielige Ausbildung von Nachwuchs zusätzlich
> finanziert. Warum schreien da eigentlich die bekannten
> Wirtschaftsliberalen nicht auf?
*Ich* als zumindest bedingt Wirtschaftsliberaler schreie da auf.
Lohnverzicht von Arbeitnehmern zu fordern oder gar staatlich zu
erzwingen ist eine Idee, auf die kein guter Liberaler, der seinen Smith
gelesen hat, je käme.
Aber ok, die meisten, die liberal sein wollen, haben Smith auch nie
gelesen, es erfordert schon eine gewisse Hartnäckigkeit, sich durch
diesen Backstein durchzubeißen. :)
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Author: k.hullerk.huller
Date: Dec 24, 2008 10:41
On 23 Dez., 20:50, "Valentin Brueckel" gmx.com> wrote:
>
> Dabei unterschlägst Du aber, daß die Zustände im Regionalverkehr vor dem
> "Ausschreibungswahn" noch schlimmer waren als heute.
>
Den besten Bahnservice hatten wir in NRW am Ende des Bundesbahnzeit.
Damals war es normal, daß man Anschlüsse 3 Min. Übergang kriegte. Wenn
ich mir mal die Fahrzeiten und die Pünktlichkeit auf Strecken wie
Düsseldorf-Aachen oder Köln-Venlo damals und heute ansehe...Oder die
Chancen, in Ohligs einen Anschluß zu kriegen...Oder die zuverlässig
(nicht)funktionierenden S-Bahn-Korrespondenzen in Düsseldorf...
>
> M.E. könnte man auf den Wettbewerb verzichten, wenn die Aufgabenträger
> den SPNV mit eigenen Unternehmen durchführen würden.
>
Oder wenn es andere Durchgriffsmöglichkeiten des eigentlichen
Bezahlers (des Steuerzahlers) gäbe. Z.B. sowas wie Schweizer
Volksabstimmungen. Es würde wahrscheinlich aber schon reichen, daß
Regierungsinstanzen auf unterer Ebene einfach mehr Respekt vor ihren
Wählern haben. ...
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Author:
Date: Sep 22, 2008 04:01
"Lüko Willms" wrote:
>Am Sat, 20 Sep 2008 11:53:26 UTC, schrieb Michael Zink
> auf de.etc.bahn.eisenbahntechnik :
> ICE Wien - Dortmund mit Doppeltraktion ICE-T7 und ICE-T5 zwischen
>Passau und Dortmund:
>> - T7 im Windschatten des T5 fahren lassen?
>> (Das war jetzt nicht ernst gemeint...)
>> - beide Zugteile getrennt fahren?
>> Gibt es da genug freie Trassen und freie Bahnsteige?
>> Mit welcher Verspätung dürfte der hintere Zugteil da vorraussichtlich
>> in Dortmund(?) ankommen?
>
> Ich frag mich immer wieder, ob man den T5er Zugteil nicht zwischen
>Dortmund und Frankfurt am Main über Siegen und Gießen führen sollte.
Wenn Du durch die dann planmäßig notwendige zusätzliche Trasse und das
Extrapersonal und den zu erwartenden Fahrgastverlust auf der durch die
besser ausgelasteten Gebiete fahrenden Sardinendose mit den
zweieinhalb dort zu erwartenden Zusatzfahrgästen wieder ausgleichen
kannst, warum nicht?
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Author: Edmund LauterbachEdmund Lauterbach
Date: Sep 22, 2008 01:48
| Netzbeirat fordert Wende bei Schienen-
| Infrastrukturplanung
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| ddp - Samstag, 20. September, 08:17 Uhr
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| Berlin. In der Infrastrukturplanung für die
| Schienenwege ist nach Einschätzung des Netzbeirats
| bei der Deutschen Bahn eine drastische Wende
| notwendig. «Wir investieren bisher oft an den
| falschen Standorten», sagte der Vorsitzende des
| beratenden Gremiums, Wolf-Rüdiger Gorka, der
| Nachrichtenagentur ddp. Außerdem würden mit den
| Steuergeldern zuviele Projekte gleichzeitig
| betrieben. «An vielen Stellen wird ein bischen
| gemacht, aber eben nicht richtig», kritisierte er.
| Als Folge drohten in Zukunft das Wachstum behindernde
| Engpässe. Gorka fordert deshalb mehr Geld vom Bund
| und «eine ganz neue Planung mit klaren Schwerpunkten
| zugunsten kapazitätssteigernder Vorhaben. Wir
| brauchen hier einen Neubeginn». ...
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Author: Lüko WillmsLüko Willms
Date: Sep 19, 2008 13:12
Aus der "Frankfurter Rundschau":
-------- schnipp -----------------
Marburg
Städte kämpfen für den Intercity
VON GESA CORDES
Auf Initiative des Marburger Oberbürgermeisters Egon Vaupel (SPD)
haben sich bundesweit 17 Städte zusammengeschlossen, um für den Erhalt
der IC-Verbindungen ihrer Kommunen zu kämpfen. In einer Resolution an
Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) und Bahnchef Hartmut
Mehdorn fordern sie eine Garantie des Bundes für einen Fernverkehr,
der mittelgroße Städte anbindet.
Durch die Privatisierung der Bahn müssen eine Reihe von Städten um
ihre Intercity-Züge bangen. Nach einem Gutachten des
Beratungsunternehmens KCW könnte der Fernverkehr nach dem Börsengang
der Bahn stark ausgedünnt werden. Marburg, Gießen und Wetzlar gehören
zu den Städten, die explizit als bedroht genannt werden. Eine
Hiobsbotschaft für Vaupel, er organisierte den Widerstand.
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Author: Edmund LauterbachEdmund Lauterbach
Date: Sep 18, 2008 23:43
Aus dem Wirtschaftsteil der heutigen SZ:
| Teuerung bei der Bahn höher als beim Auto
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| Wiesbaden - Bus- und Bahnfahren in
| Deutschland ist in den vergangenen Jahren
| schneller teurer geworden als Autofahren.
| Preisaufschläge von 36,3 Prozent im
| öffentlichen Personennahverkehr hat das
| Statistische Bundesamt für den Zeitraum
| August 2000 bis August 2008 errechnet.
| Allein Bahntickets wurden in diesen acht
| Jahren um 27 Prozent teurer, wie die
| Behörde mitteilte. Dagegen stiegen die
| Preise für den Kauf und die Unterhaltung
| von Kraftfahrzeugen im selben Zeitraum
| nur um 25,2 Prozent. dpa
Originalmeldung von destatis auf
http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Presse/pm/...
Schönen Gruß,
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Author: Lüko WillmsLüko Willms
Date: Sep 17, 2008 10:39
Aus der Pressemitteilung
> <
von heute
--------- schnipp ---------------
Die DB Schenker Tochter Railion Italia S.r.I. hat heute den Zuschlag
zum Erwerb von 49 Prozent an der NordCargo S.r.I. mit Sitz in Mailand
erhalten. NordCargo ist 2003 aus dem Mutterkonzern Ferrovienord S.P.A.
(FNM) ausgegliedert worden und betreibt grenzüberschreitende
Schienengüterverkehre auf der Nord-Süd-Achse Deutschland - Schweiz -
Italien sowie in Nordwestitalien. Die 182 Mitarbeiter erwirtschafteten
2007 einen Umsatz von rund 34 Millionen Euro. Die Verträge sollen in
den nächsten Tagen unterschrieben werden und stehen noch unter dem
Vorbehalt der notwendigen behördlichen Zustimmungen.
--------------- schnapp --------------
Auch die SNCF war am Erwerb dieser Beteiligung interessiert.
FMN betreibt als LeNord (< http://www.lenord.it>) regionalen
Personenverkehr in und um Mailand und den Flughafenzubringer
Malpensaexpress (< http://www.malpensaexpress.it>).
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Author: Matthias WarkusMatthias Warkus
Date: Sep 16, 2008 14:31
Hallo,
wie der Presse zu entnehmen ist, haben ZGB Braunschweig, DB AG und LNVG
Niedersachsen heute die symbolische Absichtserklärung zur Realisierung
der RegioStadtBahn Braunschweig unterzeichnet.
Das RSB-Netz soll als Zweisystem-Stadtbahn mit Dieselhybridfahrzeugen
nach Kasseler Modell das vorhandene Braunschweiger Straßenbahnnetz, wo
bereits Vorleistungen u.a. durch Verlegen von Dreischienengleis erbracht
wurden, mit dem Umland verknüpfen. In der ersten Baustufe soll sich das
Netz nach Salzgitter-Lebenstedt, über Gifhorn und Wittingen nach Uelzen
sowie über Wolfenbüttel nach Schöppenstedt, Goslar und Bad Harzburg
erstrecken.
Mit einer verbindlichen Bau- und Finanzierungsvereinbarung wird seitens
der DB noch 2008, mit der Inbetriebnahme der ersten Baustufe seitens der
LNVG ca. 2013 gerechnet.
Links:
http://www.newsclick.de/index.jsp/menuid/2046/artid/9134708
http://www.newsclick.de/index.jsp/menuid/7534512/artid/9134692
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