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Author: Klaus GawolKlaus Gawol Date: Jun 15, 2008 00:39
Hallo NG,
es ist schier ungelaublich, wieviele verschiedene Zeichen sich in LaTeX
darstellen lassen. Doch einen Buchstaben, den man ständig benötigt, wenn man
ältere europäische Texte ordentlich wiedergeben will, habe ich nicht
gefunden: das sog. lange s.
Habe ich es nur übersehen? Vielleicht kann mir jemand sagen, wie ich diesen
Buchstaben darstellen kann?
Gruß Klaus
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Author: Ralf HeckmannRalf Heckmann Date: Jun 15, 2008 05:21
> ... das sog. lange s.
>
> Habe ich es nur übersehen?
Möglicherweise.
> Vielleicht kann mir jemand sagen, wie ich diesen Buchstaben darstellen
> kann?
Die Dokumentation des Pakets yfonts kann Dir weiterhelfen, wenn Du das
lange s in gebrochenen Schriften meinst. Dort werden auch weitere
Sonderzeichen beschrieben.
Ralf
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Author: Klaus GawolKlaus Gawol Date: Jun 16, 2008 04:06
> Die Dokumentation des Pakets yfonts kann Dir weiterhelfen, wenn Du das
> lange s in gebrochenen Schriften meinst. Dort werden auch weitere
> Sonderzeichen beschrieben.
Nein, ich suche nicht das lange s zu den gebrochenen Schriften, sondern zur
normalen Antiqua, mit der es auch in Gebrauch war. Es sollte wie ein
normales f ohne Querstrich aussehen.
Gruß Klaus
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Author: Georg VerweyenGeorg Verweyen Date: Jun 16, 2008 04:10
Klaus Gawol schrieb:
> Nein, ich suche nicht das lange s zu den gebrochenen Schriften, sondern
> zur normalen Antiqua, mit der es auch in Gebrauch war. Es sollte wie ein
> normales f ohne Querstrich aussehen.
Gute Nachricht: Mit XeTeX sollte das kein Problem sein, da man damit
auch die Zeichen oberhalb der 255er Grenze ansprechen kann. In der Latin
Modern (OpenType) ist das lange S nämlich enthalten.
Schlechte Nachricht: Mit normalen (La)TeX-Mitteln kommt man da wohl
nicht dran, ohne sich ein eigenes Font-Encoding zu bauen ... was meine
Fähigkeiten weit übersteigt.
Gruß, Georg
PS: Gegenbeweise werden jederzeit mit Begeisterung und Beifall quittiert!
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Author: Rolf NiepraschkRolf Niepraschk Date: Jun 16, 2008 04:49
Klaus Gawol schrieb:
>> Die Dokumentation des Pakets yfonts kann Dir weiterhelfen, wenn Du das
>> lange s in gebrochenen Schriften meinst. Dort werden auch weitere
>> Sonderzeichen beschrieben.
>
> Nein, ich suche nicht das lange s zu den gebrochenen Schriften, sondern zur
> normalen Antiqua, mit der es auch in Gebrauch war. Es sollte wie ein
> normales f ohne Querstrich aussehen.
>
Der Tipp betraf vermutlich nicht speziell diese gebrochenen Schriften,
sondern die Art und Weise, wie das Zeichen dort zugänglich gemacht wird.
Das lässt sich sinngemäß auch auf andere Schriften übertragen.
...Rolf
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Author: Dominik WaßenhovenDominik Waßenhoven Date: Jun 16, 2008 05:34
Georg Verweyen schrieb:
> Schlechte Nachricht: Mit normalen (La)TeX-Mitteln kommt man da wohl
> nicht dran, ohne sich ein eigenes Font-Encoding zu bauen ... was meine
> Fähigkeiten weit übersteigt.
> Gruß, Georg
> PS: Gegenbeweise werden jederzeit mit Begeisterung und Beifall quittiert!
Kein wirklicher Gegenbeweis, aber ein Hinweis auf die
Libertine-Schriften[1], die ein langes "S" enthalten, das relativ leicht
zugänglich ist.
,---- [langes 'S' mit Libertine] -------------------.
\documentclass[ngerman]{scrartcl}
\listfiles
\usepackage[T1]{fontenc}
\usepackage[latin1]{inputenc}
\usepackage{babel}
\usepackage{libertine}
\newcommand{\longs}{\useTextGlyph{fxl}{longs}}
\newcommand{\longst}{\useTextGlyph{fxl}{longs_t}}
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Author: Stephan HennigStephan Hennig Date: Jun 16, 2008 07:24
Georg Verweyen schrieb:
> Schlechte Nachricht: Mit normalen (La)TeX-Mitteln kommt man da wohl
> nicht dran, ohne sich ein eigenes Font-Encoding zu bauen ... was meine
> Fähigkeiten weit übersteigt.
>
> PS: Gegenbeweise werden jederzeit mit Begeisterung und Beifall quittiert!
So etwas existiert aber hier und da schon: die Day Roman ist eine
Antiqua und am CTAN verfügbar.
Viele Grüße
Stephan Hennig
\documentclass{article}
\usepackage[T1]{fontenc}
\renewcommand*{\rmdefault}{dayroms}
\begin{document}
Er sprang in die Fluten des: Mississippis:.
\end{document}
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Author: Peter SchmittPeter Schmitt Date: Jun 16, 2008 08:16
On Mon, 16 Jun 2008, Georg Verweyen wrote:
> Klaus Gawol schrieb:
>> Nein, ich suche nicht das lange s zu den gebrochenen Schriften, sondern zur
>> normalen Antiqua, mit der es auch in Gebrauch war. Es sollte wie ein
>> normales f ohne Querstrich...
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Author: Melchior FRANZMelchior FRANZ Date: Jun 16, 2008 11:12
Peter Schmitt wrote:
> Bei Fonts, die mittels Metafont erzeugt werden (also z.B.
> die cm/ec-Fonts), kann das Zeichen leicht selbst zur Verfügung
> gestellt werden, indem beim "f" der Querstrich entfernt wird.
> (Ob das schon als Paket irgendwo verfügbar ist, weiß ich leider
> nicht.)
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Author: Keks DoseKeks Dose Date: Jun 19, 2008 14:49
Hallo Dominik,
Dein Beispiel ergibt bei mir die Fehlermeldung:
pdfTeX warning: pdflatex (file fxlr-xl-fb): kpathsea: Running mktexpk
--mfmode / --bdpi 600 --mag 1+57/600 --dpi 657 fxlr-xl-01
mktexpk: don't know how to create bitmap font for fxlr-xl-01.
Font fxlr-xl-fb at 657 not found
Ich verwende TexLive 07 unter Linux, OpenSuse 10.3. Welche Version von
LinuxLibertine (tolle Schrift!) hast Du da installiert?
Gruß,
Alexander
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