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Author: Hannes KuhnertHannes Kuhnert Date: Jun 9, 2008 02:00
Dank meiner Tastaturbelegung kann ich griechische Buchstaben direkt eingeben.
Leider nützt mir das in LaTeX nichts; weder im Mathe-Modus, noch „normal“.
Beispiel:
\documentclass{scrartcl}
\usepackage[utf8]{inputenc}
\usepackage[T1]{fontenc}
\usepackage{textcomp}
\begin{document}
ω
$ω$
\end{document}
Sowas ergibt Meldungen wie
! Package inputenc Error: Unicode char \u8:ω not set up for use with LaTeX.
Was lässt sich da machen?
--
Hannes Kuhnert, Chemnitz
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Author: Rolf NiepraschkRolf Niepraschk Date: Jun 9, 2008 02:08
Hannes Kuhnert schrieb:
> Dank meiner Tastaturbelegung kann ich griechische Buchstaben direkt eingeben.
> Leider nützt mir das in LaTeX nichts; weder im Mathe-Modus, noch „normal“.
Das Du direkt mit Deiner Tatstatur die Zeichen eingeben kann, ist nicht
ausschlaggebend. Viel wichtiger ist, in welcher Kodierung Dein Editor
sie abspeichert. Offensichtlich nicht als UTF-8, wie Du LaTeX fälschlich
mitteilst. Lösung: Verwende die korrekte Angabe zur Eingabekodierung.
...Rolf
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Author: Hannes KuhnertHannes Kuhnert Date: Jun 9, 2008 03:22
Rolf Niepraschk schrieb:
> Viel wichtiger ist, in welcher Kodierung Dein Editor
> sie abspeichert. Offensichtlich nicht als UTF-8, wie Du LaTeX fälschlich
> mitteilst.
Doch, als UTF-8; und LaTeX interpretiert das auch richtig:
 ! Package inputenc Error: Unicode char \u8:ω not set up for use with LaTeX.
Zeichen wie –„“…’ lassen sich auch ganz normal verwenden.
--
Hannes Kuhnert, Chemnitz
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Author: Heiko OberdiekHeiko Oberdiek Date: Jun 9, 2008 06:40
Hannes Kuhnert wrote:
> Rolf Niepraschk schrieb:
>
>> Viel wichtiger ist, in welcher Kodierung Dein Editor
>> sie abspeichert. Offensichtlich nicht als UTF-8, wie Du LaTeX fälschlich
>> mitteilst.
>
> Doch, als UTF-8; und LaTeX interpretiert das auch richtig:
>
> Â ! Package inputenc Error: Unicode char \u8:? not set up for use with LaTeX.
Aber das entsprechende griechische Output-Encoding fehlt.
Mathematik ist komplizierter, das ist noch eine offene Baustelle.
Das experimentelle Paket inpmath von Frank Mittelbach kann da
weiterhelfen (AFAIK irgendwie über die LaTeX-Projekt-Seite
erreichbar).
Viele Grüße
Heiko
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Author: Werner LembergWerner Lemberg Date: Jun 10, 2008 13:47
Ulrike Fischer wrote:
> inputenc definiert nicht alle unicode-Buchstaben, sondern nur die, von
> denen es glaubt, dass du sie auch in deinem Dokument benutzt. Weitere
> Definitionen kann man laden (die stecken in .dfu-Dateien), indem man
> mehr Encodings mit fontenc lädt:
> \usepackage[TS1,T2A,T1]{fontenc}
> Das hilft dir bei deinen griechischen Buchstaben aber nicht, weil es
> meines Wissens keine entsprechende LGR.dfu gibt.
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Author: Ulrike FischerUlrike Fischer Date: Jun 11, 2008 00:44
Am 10 Jun 2008 22:47:55 +0200 schrieb Werner Lemberg:
> Ulrike Fischer wrote:
>
>> inputenc definiert nicht alle unicode-Buchstaben, sondern nur die, von
>> denen es glaubt, dass du sie auch in deinem Dokument benutzt. Weitere
>> Definitionen kann man laden (die stecken in .dfu-Dateien), indem man
>> mehr Encodings mit fontenc lädt:
>
>> \usepackage[TS1,T2A,T1]{fontenc}
>
>> Das hilft dir bei deinen griechischen Buchstaben aber nicht, weil es
>> meines Wissens keine entsprechende LGR.dfu gibt.
Wie nett. Dann hoffen wir mal, dass die Dateien bald eingebaut werden.
--
Ulrike Fischer
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Author: Rolf NiepraschkRolf Niepraschk Date: Jun 11, 2008 07:27
Heiko Oberdiek schrieb:
...
>
> Ich könnte etwas in latex-tds aufnehmen, aber dann sollten
> die Dateien auf CTAN liegen und eine offizielle Erlaubnis
> (babel/latex).
>
Besprich das Problem mal mit Robin Fairbairns. Es würde mich wundern,
wenn er nicht eine schnelle unbürokratische Lösung fände.
...Rolf
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Author: Werner LembergWerner Lemberg Date: Jun 15, 2008 06:08
Heiko Oberdiek wrote:
>>
>> Wie nett. Dann hoffen wir mal, dass die Dateien bald eingebaut werden.
Schon ein paar mal an Johannes Braams geschrieben. Keine Reaktion, leider.
> Autor, Copyright, Lizenz fehlen.
Absicht. Es soll ja in Babel integriert werden.
> Außerdem gibt es bei babel ein lgrenc.def mit
> Version "2001/01/30 v2.2e", während bei babel/4015
> die Version "2008/03/23 v1.1beta" steht. Wie kommt
> man von v2.2e aufsteigend zu v1.1beta?
Meine Versionsnummer hat nix mit Babel zu tun. Das hab' ich wohl übersehen.
> Ich könnte etwas in latex-tds aufnehmen, aber dann sollten
> die Dateien auf CTAN liegen und eine offizielle Erlaubnis
> (babel/latex).
Was, bitte, ist eine `offizielle Erlaubnis'? Wer gibt die?
Werner
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