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Author: Christoph StrackeChristoph Stracke
Date: Sep 6, 2011 18:53
Liebe TeX-Gemeinde,
in einem älteren Handbuch für Schriftsetzer habe ich kürzlich gelesen,
daß man – obwohl orthographisch erlaubt – bei gutem Textsatz Trennungen
von nur zwei oder drei Buchstaben unbedingt vermeiden sollte (wie in
Bu-ße, An-ker, Städ-te, Hak-ke usw.); desweiteren sollte man
zusammengesetzte Wörter, wenn irgend möglich, entweder nur an ihrer
Wortfuge trennen oder nach/vor bestimmten Vor- und Nachsilben (z.B.
zusammen-gehörig, Druck-erzeugnis, Vor-silbe, auf-sitzen, Mäd-chen,
Annehmlich-keit).
Meine erste Frage dazu: Ist es möglich, bei TeX (in meinem Fall:
XeLaTeX) Strafpunkte für das Abtrennen "zu weniger" Buchstaben zu
vergeben?
Beispielsweise das Wort "Gartenpflege":
Trennung als
Gar-tenpflege: penalty=100,
Garten-pflege: penalty=50
und
Gartenpfle-ge: penalty=500.
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Author: Mathias LindnerMathias Lindner
Date: Sep 6, 2011 15:00
Hallo,
ich nutze Gnuplottex, um Diagramme in meinen Dokumenten zu erzeugen.
Nun wird allerdings jedes Diagramm bei jedem Latex-Run komplett neu
erstellt und konvertiert nach PDF - egal, ob sich an diesem Diagramm
oder sogar in der einbindenden TeX-Datei etwas geändert hat oder nicht.
Per \include eingebundene TeX-Dateien sollten doch eine eigene aux-Datei
erzeugen (was hier auch klappt) und entsprechend ohne erneutes
kompilieren übernommen werden.
Bisher hat mich das wenig gestört, aber jetzt habe ich mal ein Dokument
mit echt vielen Diagrammen und keine Lust mehr, jedes mal minutenlang zu
warten, bis LaTeX fertig ist.
Wie verhält sich das bei euch? Und wenn das Verhalten die Regel ist,
kann ich etwas dagegen tun?
Der einzige Workaround im Moment ist, alle momentan nicht bearbeiteten
Dateien auszukommentieren. Unschön und aufwändig.
Viele Grüße und dankeschön!
Mathias
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Author: Matthias PospiechMatthias Pospiech
Date: Sep 6, 2011 14:35
Ich bastle derzeit an einem Vortrag über bibtex, biber, biblatex
und wüsste gerne ein paar Punkte mit Beispielen zu den Nachteilen von
bibtex. Gefunden habe ich
* Zitat und Bibliographiestile schlecht anpassbar
* keine Unterstützung von Unicode (Sonderzeichnen)
hierzu fehlt mir ein passendes Beispiel. Ich habe in utf8 einfach mal
möglichen Umlaute ausprobiert und alles was ich im editor als utf8
speichern konnte, war auch im LaTeX Dokument nachher.
Nur am \textmu (µ) Zeichen hat sich LaTeX verschluckt.
getestet mit
---->
@MISC{sonderzeichen,
author = {TeX Code},
title = {\'{o}\"{o}\.{o}\`{o}\~{o}\^{o}\c{o}\textmu\ss},
}
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Author: Rolf NiepraschkRolf Niepraschk
Date: Aug 18, 2011 10:40
Am 18.08.2011 10:27, schrieb Till Maas:
...
>
> Gibt es hier noch andere Möglichkeiten als cmap.sty bzw. ist das ein Bug in
> cmap.sty?
>
Probier mal statt "cmap":
\input{glyphtounicode.tex}
\pdfgentounicode=1 %%
...Rolf
--
|| Rolf Niepraschk, email: Rolf (.) Niepraschk (at) gmx (.) de
|| Berlin, Germany
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Author: Axel BergerAxel Berger
Date: Aug 18, 2011 08:10
Kann jemand den folgenden Fehler reproduzieren?
Das jeweils erste und die beiden letzten Wörter sollen falsch sein, die
alten yfonts kennen keinen Wortende-Mechanismus. Aber die s:-Ligatur
sollte in allen drei Fällen klappen, tut sie bei Gothic aber nicht.
Bei mir steht da ein Lang-s statt Schluß-s.
Fraktur und Schwabacher sind in Ordnung
Einerseits kann ich mir kaum vorstellen, daß in einem Standardpaket ein
Fehler so lange bestehen bleibt, andererseits habe ich in dem Bereich
nichts angefaßt, was ich kaputtgespielt haben könnte.
Ich habe zu den yfonts die Vektorfonts von Thorsten Bronger installiert.
(Die T1-Blackletterfonts auch, aber die kennen Silben- und Wortenden
statt der s:-Ligatur, funktionieren bei mir, und werden in diesem
Beispiel nicht verwendet.)
\documentclass[12pt]{scrartcl}
\pdfminorversion 2
\usepackage[x-cp1252]{inputenx}
\usepackage[german]{babel}
\usepackage[T1]{fontenc}
\usepackage{yfonts} %% \frakfamily, \swabfamily, \gothfamily, \textfrak{}
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Author: Uwe KnietzschUwe Knietzsch
Date: Aug 18, 2011 08:00
Hallo,
ich sehe bei der Vielzahl der Boxen bei Latex irgendwie noch nicht durch.
Eigentlich will ich etwas wie eine "Zitatenbox" und FAQ-Box
Links einen TAB eingerückt, immerbis zum rechten Rand gehend. Erste
Zeile hervorgehoben mit Quellenangabe zu Autor und URL und/oder
BibTexverweis an den Anhang, weils per Argument gesteuerte Ausgabe
des Rahmens drumrum.
Das wäre alles einfach wäre das nicht Notwendigkeit hyperref zu
verwenden, da dort Zeilenumbrüche ein Problem sind.
Der erste Ansatz der ersten Box wäre dann so... Noch ohne äußeren Rahmen
und Formatierung.
Aufruf wäre dann so..
\citebox{Douglas
Adams}{\url{ http://www.google.de/url?sa=t&source=web&cd=1&ved=0CBkQFjAA&url=http%%3A%%2F%%2Fde...(Antwort)&rct=j&q=douglas%%20adams%%2042&ei=96lMTqzxDOX_4QTcrqC1Bw&usg=AFQjCNHLp2bKu_kM_lGcD5VE-C9_igvsWg&cad=rja}}
\citeboxitem{Die Lösung des Weltproblems lautet \em{42}!}
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Author: Uwe KnietzschUwe Knietzsch
Date: Aug 18, 2011 07:40
Hallo,
ich wollte mal fragen ob es ein Standard-Stylefile für die
Latex-Paket-Dokumenteation gibt, also das was im Sinne der
Vereinheitlichung der
Dokumentation zu bevorzugen ist.
Vielen Dank für einen hilfreichen Hinweis
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Author: Sascha ViewegSascha Vieweg
Date: Aug 17, 2011 20:41
Wow!
Herzlich Dank für die überwältigende Vielzahl an Kommentaren und
Erfahrungen. Ich habe daraus gelernt, dass ich die Diss
(vorsichtshalber doch noch) in BibTeX setzen, die drei Kisten mit
neuen Büchern und die 300+ neuen PDF-Dateien und Referenzen aber
doch lieber in eine BibLaTeX-Datenbank einfügen sollte. Und dann
schauen wir mal, wie rasch die Style-File-Editoren der
psychologischen Publisher (bei denen ich [leider] meist lande)
darauf reagieren -- obwohl, über Word & Co. kommen die ja sowieso
oft nicht hinaus.
Grüsse
*S*
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Author: b.kleineb.kleine
Date: Aug 17, 2011 20:23
Am Mittwoch, den 17.08.2011, 00:33 +0200 schrieb Reinhard Kotucha:
> Uwe Bieling spamgourmet.com> writes:
>
>> Am 14.08.2011 22:46, schrieb Reinhard Kotucha:
>>> Uwe Bieling spamgourmet.com> writes:
>>>> Am 14.08.2011 00:55, schrieb Reinhard Kotucha:
>>>>> Uwe Bieling spamgourmet.com> writes:
>>
>> Wenn ich dieser Argumentation auf Linux übertragen würde ... dann ist
>> nicht mehr genügend Speicherplatz vorhanden. Allein die Auswahl der
>> Pakete mit »tex« in Ubuntu 11.04 bringt 14.1 GB mehr ... nur tex! Und
>> das sind nur 2455 von 33543 Paketen, also gerade mal 7%%.
>
> Mir ist nicht klar, wie die 14.1 GB zustande kommen. Ich bekomme ein
> vollständiges Live-System auf einen 4 GB-USB-Stick.
/usr/local/share/texlive/2011:
2.6 GiB (2 748 592 798)
94670 Dateien, 7894 Unterordner
vollständige Installation, nur fünf windows pakete fehlen.
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