Re: Drobo Pro nach Austausch zu langsam
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Re: Drobo Pro nach Austausch zu langsam         


Author: Hermann Schaefer
Date: May 3, 2011 20:37

Thomas Kaiser schrieb:
> Nee, ich hätte gerne eine Implementierung, die non-proprietär mit nahezu
> beliebiger Standard-Hardware funktioniert

Was bei LVM/mdadm/Linux aber der Fall ist. Inzwischen ist auch ein
Hardwarewechsel bzgl. der Bootpartition ertaunlich unproblematisch, meist reicht
es, ein paar .conf zu ändern oder zu löschen (z.B. Zuordnung Netzwerkkarten) -
und zwar nach dem Booten. Selbst mit Windows 7 ist das immer noch ein Glücksspiel.
Ich nutze seit geraumer Zeit hauptsächlich CentOS (privat) oder RHEL (bei
Kunden), und hab eigentlich noch keine Probleme gehabt, ein RAID zu verpflanzen.

Im Gegenteil bin ich von ZFS wieder abgekommen, bis da mal die Zukunft um
OpenSolaris/Oracle & Co. einigermaßen absehbar ist. So nett ZFS ist, verkaufen
würde ich es z.Z. nicht - genauso wenig wie eine neue Sun.
3 Comments
Re: Drobo Pro nach Austausch zu langsam         


Author: Juergen P. Meier
Date: May 4, 2011 07:03

Hermann Schaefer :
> Im Gegenteil bin ich von ZFS wieder abgekommen, bis da mal die Zukunft um
> OpenSolaris/Oracle & Co. einigermaßen absehbar ist. So nett ZFS ist, verkaufen
> würde ich es z.Z. nicht - genauso wenig wie eine neue Sun.

Nachdem es abzusehen ist, dass das Orakel die Technologie ZFS niemals
frei geben wird, ist ZFS leider gestorben. Mit Solaris hat das erstmal
wenig zu tun.

Das ist Sehr Schade, aber wohl kaum zu aendern.
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Die Zukunft von ZFS (was: Re: Drobo Pro nach Austausch zu langsam)         


Author: Thomas Kaiser
Date: May 4, 2011 09:45

Hermann Schaefer schrieb am 03.05.2011 in mid.individual.net>
> Thomas Kaiser schrieb:
>
>> Nee, ich hätte gerne eine Implementierung, die non-proprietär mit
>> nahezu beliebiger Standard-Hardware funktioniert
>
> Was bei LVM/mdadm/Linux aber der Fall ist. Inzwischen ist auch ein
> Hardwarewechsel bzgl. der Bootpartition ertaunlich unproblematisch,
> meist reicht es, ein paar .conf zu ändern oder zu löschen (z.B.
> Zuordnung Netzwerkkarten) - und zwar nach dem Booten.

Hmm... bin da wahrscheinlich ein gebranntes Kind, denn meine
_individuellen_ md-Erfahrungen unter Linux waren nicht wirklich lustig
(ist aber alles schon 'ne Dekade her -- zugegeben)
> Im Gegenteil bin ich von ZFS wieder abgekommen, bis da mal die Zukunft
> um OpenSolaris/Oracle & Co. einigermaßen absehbar ist.

Hä? Was hat OpenSolaris/Oracle mit ZFS zu tun? ZFS wurde unter der CDDL
veröffentlicht, war zum Zeitpunkt seiner Geburt praktisch feature-
complete und lebt zumindest mal in FreeBSD weiter, völlig egal, wieviel
Oracle noch von Sun und deren Hinterlassenschaften zerdeppern wird.
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Re: Die Zukunft von ZFS         


Author: Ingo Keck
Date: May 6, 2011 08:49

Thomas Kaiser wrote:

[...]
> Thomas, sieht aber weiterhin keinen Anlaß, sich im _privaten_ Bereich um
> ZFS Sorgen zu machen...

Würde ich auch nicht, wenn es nicht ACTA gäbe (akuteller Anlass
<http://www.heise.de/newsticker/meldung/ACTA-Copyright-Lobby-draengt-auf
-rasche-Ratifizierung-1238551.html> ) und dort nicht massive Strafen für
Schutzrechtverstöße auch und gerade im privaten(*) Rahmen geplant wären.

Die Strafverfahren gegen Endkunden, die ihr Handy entsperren, sind da
erst ein kleiner Vorgeschmack, der momentan noch rechtlich auf tönernen
Füssen steht, mit ACTA aber dann verpflichtend ins Gesetz kommen wird.

Ingo.
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