Ohne mich in Eure hochgeistige Diskussion einklinken zu wollen: Es gibt
diesen netten Vergleich zwischen Autos und Windows, beispielsweise hier
www.witze-fun.de/witze/witz/1944. Sehr weit hergeholt finde ich ihn nicht.
Bei Autos bleibt bei mir in der Regel die Motorhabe zu. Wenn etwas nicht
funktioniert und die Ursache nicht auf der Hand liegt, kommt das
Fahrzeug in die Werkstatt oder der ADAC bringt es hin. Bei Computern
habe ich schon ziemlich "unter die Motorhaube" geguckt, aber ich frage
mich immer mal wieder, inwieweit das für Anwender zumutbar ist. Ich habe
nichts weiter als ein Update (einer zugegeben umstrittenen Software,
aber das steht ja nicht auf der Packung drauf) installiert. Dieses
Update hat bestehende Einstellungen zerstört. Auf meine Bitte um
Unterstützung haben sich hier an ein Dutzend Leute die Finger wund
geschrieben, mir auch "tools for fools" empfohlen. Ich frage mich nur,
ob es sich wirklich um Fools handelt, die solche Tools anwenden. Die
sind doch nur eine Notlösung, und die Notwendigkeit, sie anzuwenden, ist
doch höchst fragwürdig. Ich denke, Normalverbrauchern, die ja
hauptsächlich in der PC-Werbung (einstecken, einschalten, loslegen)
angesprochen sind, sind schon solche Tools nicht zuzumuten, geschweige
denn Kenntnisse über die Registry. Visionen sollen sich ja nicht am
Machbaren, sondern am Wünschenswerten orientieren. Ich wünsche mir ein
Betriebssystem, das mindestens so funktioniert, wie ein Auto fährt.
Jeglicher Eigenverantwortung bin ich auch dabei nicht enthoben, klar.
Aber wenn ich bedenke, wie oft unter Windows solche Überraschungen wie
die im OP geschilderte vorkommen, dann gibt es meines Erachtens noch
viel zu tun.
Gruß, Anselm