Holger Petersen wrote:
> Ignatios Souvatzis beverly.kleinbus.org> writes:
>
>>Holger Petersen wrote:
>
>>Lies das info-File zu Taylor-UUCP, hm... oder ein UUCP-Buch von O'Reilly.
>
> Ich habe hier 'managing uucp und usenet' 10te Auflage von 1992.
> 'Damals' (ca. 1995?) für 66,90 DM gekauft
>
>>> b) In der "C"-Zeile können auch mehrere Empfänger vorkommen.
>>> Was ist mit "Bcc" und "CC" - Einstellungen/Wünschen der Absender?
>
>>Das kann dazu führen, ja. Du siehst alle Empfänger, die durch dich
>>geroutet werden, in einer oder mehreren
>
> Bisher hatte ich kein Beispiel für "mehrere"...
Dann hat dein Gegenüber das "mehrere-Emfpaenger-auf-einmal"-Flag
nicht gesetzt.
>> "C rmail" Zeilen von einem
>>oder mehreren UUCP-Jobs (Das hängt vom den quellwaerts liegenden
>>Systemen ab.)
>
> Klar.
>
> Das heisst im Umkehrschluss: Ein uucp-Client kann nicht "bcc" und "cc"
> sinnvoll anwenden weil das bei seinem Uplink in einer X-Datei ge'managed
> wird?
Doch, s.u.:
> Oder senden Standard-Clients dann schon mehrere Versionen der zu
> versendenden Daten (ja, hängt von deren Software ab)?
Uhm... also, mal ganz von vorne angefangen.
Also: dein MUA gibt deinem MTA die Liste aller Empfänger, ob sie nun
im TO:, CC:, oder BCC: auftauchen.
Der guckt in seinen Tabellen nach, wo die hingeroutet werden.
Wenn ein Teil der Adressen (mglw. alle) über UUCP geroutet werden,
werden die (normalerweise) in rmail-Jobs umgesetzt. Das geht mit mehreren
auf der Zeile - das ist ja nur eine Unix-artige Kommandozeile für das
UUCP-Peer, aber ob das gemacht wird, haengt von der Konfiguration ab.
Ich wusste mal, wie man das in der Sendmail-Konfigurationsdatei einstellt,
und ich koennte es noch nachsehen. Letzteres, vermutlich, ebenso fuer
postfix. (testet...)
Also, mit
master.cf:
[...]
uucp unix - n n - - pipe
flags=Fqhu user=uucp argv=uux -r -n -z -a$sender - $nexthop!rmail ($recipient)
werden mehrere Empfaenger, die durch den gleichen UUCP-Peer laufen, in
einen UUCP-rmail-Job gepackt, was unheimlich Bandbreite spart. Das C-File
sieht auf meiner Seite so aus:
E D.0004 D.beverlyN0004 uucp -CNZR D.0004 0666 is@
beverly.kleinbus.org 0 rmail i
s@
kleinbus.org top@
kleinbus.org
und wird auf der Gegenseite in ein X.-File aehnlich dem, was du da hast,
umgesetzt, glaube ich.
>>(Genaugenommen koennte dein Quellsystem dir auch bsmtp schicken, aber
>> das wuesstest du vermutlich.)
>
> Ja - ich war vor ein paar Jahren froh, dass mein Provider mir uucp anbot.
Ich glaube, du missverstehst mich. bsmtp ist quasi ein Skript eines
SMTP-Dialogs, das per UUCP (oder, in meiner perversen Jugend,
teilweise als IBM-RJE-Job über BITNET) an einen Gateway geschickt
wurde, der die Mail dann weiter verarbeitet. Das erlaubt mehrere
auch *nicht* verwandte Mailjobs in einen UUCP-Job zu packen, was die
Turnaroundzeiten bei kleinen E-mails drastisch reduziert.
> Heute würde ich gerne eine feste IP-Nummer haben, um SPAM direkt ablehnen
> zu können; aber wahrscheinlich weichen die Versender dann auf den MX aus?
Klar. Also entweder deklarierst du nur einen MX - dich selbst -
oder du waehlst einen MX, der die gleichen Anti-Spam-Massnahmen
trifft wie du auch. Aber das gehoert nicht hier(DCU)her.
-is