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Author: Peter KoerberPeter Koerber
Date: Dec 17, 2006 23:26
Olaf,
>die Schweiz schaut topologisch etwas anders gebaut als Deutschland :-)
Das ist mir auch klar und ich weiss, dass der Thread DE betrifft.
>Mit vielen Bergen ond ohne viele billige E1 auf Kupfer Basis macht
>Richtfunk natuerlich viel mehr Sinn.
Und trotz den Bergen, ist die Schweiz zu 99,999 %% der Bevölkerung mit dem
Kupferkabel ans Telefonnetz angeschlossen. Auf vielen Alpen (Almen) gibt es
wohl ein Telefon (per Kabel) aber keine Elektrizität (per Kabel).
Richtfunkstrecken machen übrigens im Flachland - genau dort wo die meiste
Sichtverbindung besteht - eben am meisten Sinn, weil eben mit einem Sender
und einem Empfänger über hunderte von Kilometern übertragen werden kann.
Geht es um die Ecke (in den Bergen), dann muss ja alle paar Kilometer eine
neue Anlage stehen.
Ich behaupte nach wie vor, dass das Verlegen einer Kupferleitung über z.B.
10 km von A nach B wesentlich teurer ist, als die Einrichtung einer kleinen
Richtfunkstrecke zwischen A und B. Somit ist RiFu eben keine Notmassnahme.
Peter
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2 Comments |
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Author: Peter KoerberPeter Koerber
Date: Dec 17, 2006 12:55
Olaf,
>Richtfunk fuer GSM Masten ist afaik nur letztes Mittel, wenn kein Kupfer
>verfuegbar.
....und viel billiger als Kupfer! Abgesehen davon, funktioniert das bestens.
Gutes Beispiel: Der zweitgrösste GSM-Netzanbieter der Schweiz (Sunrise)
betreibt praktisch sein ganzes Netz nur per Richtfunk. Das ist nicht ein
"letztes" Mittel...
Peter
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2 Comments |
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Author: Christian AppenzellerChristian Appenzeller
Date: Dec 17, 2006 12:26
Hallo zusammen,
[Olaf Selke schrieb:]
> [Oliver Bartels schrieb:]
>
>> Schau Dir mal Mobilfunkmasten in der Pampa an, typischerweise
>> findest Du da noch so eine Art liegenden Zylinder an der Spitze,
>> das ist die Richtfunkantenne.
>Richtfunk fuer GSM Masten ist afaik nur letztes Mittel, wenn kein Kupfer
>verfuegbar.
Vodafone, e-plus und o2 setzen fuer ihre GSM-Stationen (sofern moeglich)
gerne Richtfunk ein. Wohl im wesentlichen aus zwei Gruenden:
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4 Comments |
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Author: Christian AppenzellerChristian Appenzeller
Date: Dec 17, 2006 01:50
Hallo,
[Oliver Bartels schrieb:]
>Die neuen Adressen werden doch nicht aus Gaudi hergenommen,
>sondern weil die alten schlicht alle vergeben sind.
>
>Bei DSL bestuende als Alternative nur, die Verbindung abzuweisen.
Oder (im Falle von 1und1) wieder auf das Backbone des alten
Vorlieferanten zurueckzugreifen... ;-)
>Weisst Du jetzt, warum es vielleicht doch keine so gute Idee ist,
>sich selbst fuer Telefonie _nur_ auf reine Internet-Connectivity
>ohne Zusatzmassnahmen zu verlassen ?
>
>Ich halte ein unabhaengiges System, mit dem man jemanden
>unabhaengig vom Internet anrufen kann, um ihm zu sagen,
>dass es bei letzterem klemmt, fuer eine gar nicht so schlecht,
>auch wenn es etwas mehr Geld kostet.
Das brauchst Du mir nicht sagen - ich gehoere ja zu den (wenigen),
die den ganzen VoIP-Hype etwas skeptischer sehen... ;-)
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Author: Christian AppenzellerChristian Appenzeller
Date: Dec 17, 2006 01:50
Hallo,
[Patrick Schaaf schrieb:]
> Vielleicht versucht man, was Du vorschlugst, mit den 200 Zielen, die
> einem an einem langen Abend sinnvoll erschienen. Und hat die
> spaeteren Problemfaelle damit sicher verpasst, weil an die Klitschen
> keiner hierzulande denkt, der nicht gerade dort seinen $0.50/Monat-
> Homespace betreibt.
Wie Du selbst weiter unten schreibst, sind es ja nicht immer nur kleine
Klitschen in einem fernen Land... ;-)
Was ich mich in diesem Zusammenhang frage: Die Provider, die sich
bislang nicht um das Routen von neuen IP-Netzen kuemmern, werden
es ja wohl auch in naeherer Zukunft nicht - demnach muesste man bei
heute neuen IP-Pools auch noch in ein paar Jahren damit rechnen, auf
einen Provider zu stossen, der die betreffenden Adressen filtert?
>Soweit meine Erfahrung. Auf $Subject schielend, frage ich mich schon,
>ob www.aol.com jetzt so eine kleine Klitsche ist, dass bei TFD keiner
>daran dachte sie zu testen. harhar.
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Author: Christian AppenzellerChristian Appenzeller
Date: Dec 17, 2006 01:50
Hallo,
[Olaf Selke schrieb:]
>> Es klingt vielleicht ein bisschen ketzerisch, aber koennte man nicht
>> vielleicht einen neuen IP-Pool erstmal mit Verbindungen in diverse
>> Netze "testen" [...] *bevor* die IP-Adressen richtig genutzt werden? ;-)
>
>in der Praxis eher nicht, denn neue Pools werden ja nicht aus langer
>Weile eingefuehrt, sondern weil die alten Pools voll sind. Das ist echt
>Aufwand, Du! :-) Neue Netze sind in diesem Fall sicherlich besser als
>Sessions komplett abzuweisen.
Klar, aber bei 1und1 duerfte der durch die Umstellung aufs Telefonica-
Backbone entstehende IP-Bedarf schon vorher absehbar gewesen sein. ;-)
Und gerade 1und1 haette da ja fuer den Notfall noch eine ganz andere
Alternative: Naemlich der (voruebergehende) Wechsel zurueck zur
Telekom... ;-)
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