Re: Untersch?tzte Gefahren im Alltag
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Re: Untersch?tzte Gefahren im Alltag         

Group: de.alt.sysadmin.recovery · Group Profile
Author: Ulrich Eckhardt
Date: Aug 31, 2008 02:24

Juergen P. Meier wrote:
> Ulrich Eckhardt :
>> Erhard Schwenk wrote:
>>> Quatsch. Die Radler sollen halt gefälligst solche Fahrräder fahren, die
>>> für die vorhandenen Wege geeignet sind. Das ist genausoein Schwachsinn
>> Du fährst wohl sehr selten Rad sonst wäre dir sicher aufgefallen was du
>> so die ganze Zeot über an Schwachsinn verzapfst. Selbst ein stabiles
>
> Du hast selbst eine Nase.
>
>> Mountain-Bike hat eine deutlich geringere Reifenbreite als ein Auto.
>
> Ach. Dafuer ist der Radius erheblich groesser.
>
>> Entsprechend will man deshalb um zwar kleine aber doch tiefe
>
> sind im Strassenverkehr hoechst selten. Zudem lassen sich Loecher, die
> so schmal sind, dass ein Autoreifen breiter ist, nun wirklich
> kinderleicht Umfahren.

Da stimme ich dir voll und ganz zu, nur ist Erhard der Meinung, ein
Radfahrer würde immer und überall gerade aus fahren können müssen,
weshalb man ruhig Radfahrer mit nur geringem Sicherheitsabstand
überholen könne.
> Auch wenn das evtl. nicht mehr zu dir hindurch dringt: Es gibt
> signifikante Unterschiede zwischen MTB, "Trekking-Raedern",
> Rennraedern und alten/einfachen Drahteseln. Ein Rad besteht nicht nur
> aus gleichfoermigen Raedern, sondern auch aus z.T. gefederten Gabeln,
> z.T. gefederten Sattelstangen, z.T. gefederten Lenkern etc.

Sicher. Nur ist all diesen Rädern gemeinsam, das man wenn man einen Stein
unglücklich erwischt, trotzdem stürzen kann.
> Mit einem guten vollgefederten MTB kann man sogar ueber Baeume fahren,
> die einem nach einem Orkan im Weg liegen koennten (BTDT), waehrend ein
> Rennrad schon durch anfahren eines halb abgesenkten Bordsteins stark
> beschaedigt wird.

Stimmt auch. Aber hier ging es eher um das "normale" Strassentaugliche
Touren-Rad.
Und mit dem kann man prinzipiell schon mal unbeschadet über Steine und
durch Schlaglöcher fahren. Aber aus Sicherheitsgründen fahre ich halt
doch lieber drum herum. Und würden die Autofahrer nur halbwegs StVo
konform überholen gäbe es mit den dafür notwenigen Fahrmanövern auch
keine Probleme.
> Abseits der hirnlosen Idioten, die im Usenet ueber Radwege diskutieren
> (ja, damit meine ich *beide* Seiten), haelt es der intelligente
> Radfahrer so, dass er den Radweg selbst dann nutzt, wenn dieser nicht
> verpflichtend ist, sofern es ihm einen objektiven Vorteil bringt, und
> dort wo ein verpflichtender Radweg objektiv Nachteilig ist, faehrt er
> auf der Strasse. Damit duerfte ich dann auch schon die breite Mehrheit
> aller Radfahrer beschrieben haben (zumindest wenn ich nach meinen
> Beobachtungen gehe).

Auch hier kann ich dir nur zustimmen. Ich fahre schon seit Jahren mit
dem Auto an einer von Radfahrern stark frequentierten Strecke mit einem
recht ordentlichen Radweg vorbei. Und bisher gab es nur einen Radfahrer,
der nicht auf dem Radweg gefahren ist, allerdings war der mit etwa
80km/h in der 70er Zone unterwegs und somit schneller als der
durchschnittliche Sonntagsfahrer der da mit dem Auto mit 60km/h
unterwegs ist ...

Uli
--
Ulrich Eckhardt http://www.uli-eckhardt.de

Ein Blitzableiter auf dem Kirchturm ist das denkbar stärkste
Misstrauensvotum gegen den lieben Gott. (Karl Krauss)
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