> Erhard Schwenk wrote:
>> Bodo Eggert wrote:
>>> Stefan Reuther wrote:
>>
>>>> Und man fährt auch
>>>> nicht auf einem 80-cm-Fußweg, bloß weil die Straße gepflastert ist.
>>
>>> Ein typischer Interessenkonflikt, der durch die Verkehrtplaner
>>> heraufbeschworen wird. Ein glatter Bereich in der Spurmitte (und nicht
>>> im Öffnungsbereich der Türen) würde dort allen Verkehrsteilnehmern dienen.
>>
>> Quatsch. Die Radler sollen halt gefälligst solche Fahrräder fahren, die
>> für die vorhandenen Wege geeignet sind. Das ist genausoein Schwachsinn
>
> Du fährst wohl sehr selten Rad sonst wäre dir sicher aufgefallen was du
> so die ganze Zeot über an Schwachsinn verzapfst. Selbst ein stabiles
Du hast selbst eine Nase.
> Mountain-Bike hat eine deutlich geringere Reifenbreite als ein Auto.
Ach. Dafuer ist der Radius erheblich groesser.
> Entsprechend will man deshalb um zwar kleine aber doch tiefe
Bei Schlagloechern kommt es nicht auf die Breite sondern auf die Dicke
an. Je groesser der Durchmesser, desto weniger tief sinkt der Reifen
in das meist mehr oder weniger Rundfoermige Loch ein.
Schlagloecher von weniger als 10 cm Breite und mit mehr als 30cm Laenge
sind im Strassenverkehr hoechst selten. Zudem lassen sich Loecher, die
so schmal sind, dass ein Autoreifen breiter ist, nun wirklich
kinderleicht Umfahren.
> Schlaglöcher, Steine, Äste, Glasscherben, Dosen und was sich sonst noch
Steine liegen selten auf Strassen, und wenn dann sind sie nicht nur
ein Problem fuer Radfahrer. Gleiches gilt fuer Aeste, Glasscherben und
Dosen.
> so auf der real existierenden Straße eigentlich nicht befinden sollte,
Was sie auch bis auf homeophatische Einzelfaelle auch in der Regel
nicht tun. Und wer nach einem schweren Sturm nicht damit rechnet,
dass Aeste auf der Strasse liegen koennten, oder im Bereich einer
ausgeschilderten Baustelle Steine auf der Strasse liegen koennten, der
hat gaaaaaanz andere Probleme...
> herum fahren. Da ist es ziemlich egal welches Rad man fährt. Nur zur
> Erinnerung extra für dich, ein normales Rad hat auch nur _zwei_ Räder.
Auch wenn das evtl. nicht mehr zu dir hindurch dringt: Es gibt
signifikante Unterschiede zwischen MTB, "Trekking-Raedern",
Rennraedern und alten/einfachen Drahteseln. Ein Rad besteht nicht nur
aus gleichfoermigen Raedern, sondern auch aus z.T. gefederten Gabeln,
z.T. gefederten Sattelstangen, z.T. gefederten Lenkern etc.
Mit einem guten vollgefederten MTB kann man sogar ueber Baeume fahren,
die einem nach einem Orkan im Weg liegen koennten (BTDT), waehrend ein
Rennrad schon durch anfahren eines halb abgesenkten Bordsteins stark
beschaedigt wird.
Und gegen Glasscherben helfen entsprechende Maentel mit diesen
speziellen stichfesten Fasern innen (ich weis grad nicht, wie die
heissen, aber damit kann man sogar ueber Naegel fahren, ohne Platten).
[Radwege]
Abseits der hirnlosen Idioten, die im Usenet ueber Radwege diskutieren
(ja, damit meine ich *beide* Seiten), haelt es der intelligente
Radfahrer so, dass er den Radweg selbst dann nutzt, wenn dieser nicht
verpflichtend ist, sofern es ihm einen objektiven Vorteil bringt, und
dort wo ein verpflichtender Radweg objektiv Nachteilig ist, faehrt er
auf der Strasse. Damit duerfte ich dann auch schon die breite Mehrheit
aller Radfahrer beschrieben haben (zumindest wenn ich nach meinen
Beobachtungen gehe).
Aber mit solch einer vernuenftigen Einstellung kann man sich
unmoeglich nach drfm wagen. Nur Fanatiker fahren aus Prinzip immer
bzw. nie auf einem Radweg. (Meist sind es erstere, die dann in
unuebersichtlichen Einmuendugen uebersehen und angefahren werden oder
von Passanten oder parkenden Autos behindert werden, und letztere,
die von LKW zerquetscht werden, weil sie voellig Ueberraschenderweise
auf der Strasse statt auf dem gut ausgebauten Radweg fuhren, womit der
LKW-Fahrer garnicht rechnen konnte.)
Juer'jaja, Vernunft und Usenet... ich geh ja schon'gen
--
Juergen P. Meier - "This World is about to be Destroyed!"
end
If you think technology can solve your problems you don't understand
technology and you don't understand your problems. (Bruce Schneier)