Re: AU WEIA: "?berleben als Techie"
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Re: AU WEIA: "?berleben als Techie"         

Group: de.alt.sysadmin.recovery · Group Profile
Author: Martina Diel
Date: Sep 20, 2008 07:33

* Bodo Eggert :
> Martina Diel wrote:
>> * Irmgard Schwenteck :
>>> Martina Diel schrieb:
>> Genau das ist es doch, wofĂŒr ich plĂ€diere - dass die Leute, die Ahnung
>> haben, zur Entscheidung beitragen, indem sie den Entscheidern
>> klarmachen, was an ihrem Vorschlag richtig ist.
> Und daß sie dabei in einen Werbewettbewerb eintreten sollen mit Leuten, die
> in Werbefragen geschult und talentiert sind - und trotzdem sollen sie
> gewinnen.

Kann schon sein, dass sie da nicht gewinnen und sie ihre VorschlÀge
nicht durchkriegen. Aber eines ist auch klar: wenn sie es gar nicht erst
versuchen, dann kriegen sie auf jeden Fall gar nix durch.
> Wohlgemerkt nachdem sie die Fakten einmal sachlich dargelegt
> haben,

Sie haben gar nix dargelegt. Hier wird doch die These vertreten, das
einzige was einem Techie zuzumuten ist an "Darlegung", das ist, dass er
"Nein" sagt und der Entscheider gehorsam mit dem Kopf nickt.
>>> Und bevor es wieder in die Endlosschleife geht: Wenn der Manager nicht
>>> erkennen kann, ob einer Ahnung hat oder nicht, dann ist er eben ne
>>> Fehlbesetzung.
>> Um beurteilen zu können, ob einer Ahnung hat oder nicht, muss er selbst
>> ungefÀhr genauso viel Ahnung haben wie er.
> Nein. Aber er muß die Grundlagen kennen.

Wenn er die Grundlagen kennt, kann er nur beurteilen, ob ein anderer
auch die Grundlagen kennt. Was drĂŒber hinausgeht, kann er nicht
beurteilen - unterscheidet aber womöglich den Experten vom SchwÀtzer.
> Da er sich nicht fĂŒr den Techie verstĂ€ndlich ausdrĂŒcken kann -
> ansonsten könnte er ihm die Erfordernisse einfach mitteilen - kann er
> erst recht kein entsprechendes Grundlagenwissen haben.

Wie gesagt: schon rein aus EffizienzgrĂŒnden ist weniger sinnvoll, dass
sich eine Person auf 15 verschiedene Personen einstellt als andersrum.
>> Soll jetzt der Manager, der 15 Leute fĂŒhrt, selber nen CCNA machen, weil
>> der CCNA, den er eingestellt hat, nicht fĂŒr nötig hĂ€lt, zu
>> kommunizieren.
> Die Grundlagen sind notwendig, um die Aussagen des Techies zu
> verstehen.

Inwiefern hÀtte diese Aussage etwas mit dem, was ich oben sagte zu tun?
Wie lÀsst es sich rechtfertigen, dass jemand sich auf 15 verschiedene
Spezialgebiete einstellen soll, wenn umgekehrt von den 15 Spezialisten
nur verlangt werden wĂŒrde, dass sie sich dazu herablassen, sich
allgemeinverstĂ€ndlich auszudrĂŒcken?
> Um die Grundlagen zu vermitteln, ist LehrfÀhigkeit gefragt, die man in
> einem Lehramts-Studium und der Referendariatszeit erlernen kann.

Wer soll wem was vermitteln?
>> Dann macht er als nÀchstes mal eben 2 Jahre Praktikum als
>> Java-Entwickler, weil sein Mitarbeiter, der darauf spezialisiert ist,
>> auch keinen Bock hat, sich mal zu allgemeinverstĂ€ndlich auszudrĂŒcken.
>> Oder wie stellst du dir das vor?
> Er stellt einen Informatikprofessor ein, der die Kommunikation
> ĂŒbernimmt.

Möchtest du eigentlich ernstgenommen werden?

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