Re: AU WEIA: "?berleben als Techie"
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Re: AU WEIA: "?berleben als Techie"         

Group: de.alt.sysadmin.recovery · Group Profile
Author: Arnim Sommer
Date: Sep 20, 2008 02:47

Erhard Schwenk schrieb:
> Florian Laws wrote:
>
>> Das hat vielleicht damit etwas zu tun, dass sie hier per definitionem
>> der Feind[tm] sind.
>
> Es hat eher was damit zu tun, daß sie im Grunde einfach deshalb Schlips
> sind, weil sie schlicht nichts (in Worten: NICHTS) können.
>
> Seien wir doch mal ehrlich. Wer naturwissenschaftlich halbwegs was drauf
> hatte, hat zumindest bis in die späten 90er ein entsprechendes
> technisch/naturwissenschaftlich orientiertes Studium angestrebt:
> Maschinenbau, Ingenieurswissenschaften, Physik, Mathe, Informatik,
> Chemie. BWL war solchen Leuten zu viel Dampfplauderei bei zu wenig Inhalt.
>
> Sprachbegabte, Künstler und Geisteswissenschaftler gingen so nicht in
> die entsprechenden Kunstrichtungen bevorzugt in linguistische Fächer,
> Philosophie oder vielleicht noch Sprachwissenschaften oder Philosophie.
> BWL war für die das personifizierte Böse.
>
> Dafür war BWL das klassische Studium für die, die sich entweder
> irgendwie mit Religion-, Deutsch- und Kunst-LK durchs Abi gemogelt
> haben, in Mathe, Physik und Englisch aber sichere 4-Punkte-Kandidaten
> waren, oder die so gar nicht recht wußten, was sie eigentlich studieren
> wollen. Plus die aalglatten karrieristen, die für 5%% Provision im
> Filetverkauf jederzeit ihre eigenen Kinder beim Metzger abliefern
> würden, wenn sie denn dürften.
>
> Ok, wer rudimentär ideologisch angezündet war, nahm vielleicht noch VWL.
> Tatsächlich landete bei der BWL der Großteil des fachlichen Abschaums
> der damaligen Abiturienten.
>
Das war jetzt "Jeder Hiwi wird ein Wiwi" sehr breit ausgewalzt.
> Und genau dieser Abschaum hat sich dann irgendwie mit
> Pseudo-wissenschaftlichem Geschwätz ein Diplom oder schlimmeres
> erschwafelt und honoriert sich diesen Unsinn nun gegenseitig mit von
> anderen erwirtschaftetem Geld, nicht ohne auf die, die es
> erwirtschaften, bei jeder sich bietenden Gelegenheit geringschätzig
> herabzublicken.
>
> Zwar hat man grundlegende naturwissenschaftliche Zusammenhänge nie
> wirklich verstanden, aber das ist ja auch egal, man will schließlich nur
> Entscheidungen treffen. Wie das dann aussieht, kann man schön an den
> Pseudo-mathematischen "Rechnungen" sehen, die diese Herrschaften gerne
> mal zur "Erklärung" von Marktmechanismen aufmachen. Bis man dann mal
> eben 300 Mio Euro an nen Pleitegeier überweist oder aus purer
> persönlicher Gier 600 Mrd $ in den Sand setzt. So sind sie halt, die
> Schlipsträger. Und natürlich wird keiner von denen wirklich zur
> Verantwortung gezogen, oder dürfen die nun gegangenen KfW-Leute die 300
> Mio jetzt von ihren HartzIV-Sätzen abstottern (das wäre zumindest ein
> Ansatz von Verantwortungsübernahme)?
>
Gestern habe ich am Rande einen Kommentar zur aktuellen Finanzkrise
mitgekriegt. Fazit: jetzt müssen die Amerikaner schnell lernen, daß Geld nicht
alles ist...

A!S
--
Ost ist Ost, und West ist West, und niemals treffen sich die beiden.
-- Joseph Rudyard Kipling
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