| Re: AU WEIA: "?berleben als Techie" |
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Group: de.alt.sysadmin.recovery · Group Profile
Author: Erhard SchwenkErhard Schwenk Date: Sep 18, 2008 13:39
Florian Laws wrote:
> Das hat vielleicht damit etwas zu tun,
> dass sie hier per definitionem der Feind[tm] sind.
Es hat eher was damit zu tun, daß sie im Grunde einfach deshalb Schlips
sind, weil sie schlicht nichts (in Worten: NICHTS) können.
Seien wir doch mal ehrlich. Wer naturwissenschaftlich halbwegs was drauf
hatte, hat zumindest bis in die späten 90er ein entsprechendes
technisch/naturwissenschaftlich orientiertes Studium angestrebt:
Maschinenbau, Ingenieurswissenschaften, Physik, Mathe, Informatik,
Chemie. BWL war solchen Leuten zu viel Dampfplauderei bei zu wenig Inhalt.
Sprachbegabte, Künstler und Geisteswissenschaftler gingen so nicht in
die entsprechenden Kunstrichtungen bevorzugt in linguistische Fächer,
Philosophie oder vielleicht noch Sprachwissenschaften oder Philosophie.
BWL war für die das personifizierte Böse.
Dafür war BWL das klassische Studium für die, die sich entweder
irgendwie mit Religion-, Deutsch- und Kunst-LK durchs Abi gemogelt
haben, in Mathe, Physik und Englisch aber sichere 4-Punkte-Kandidaten
waren, oder die so gar nicht recht wußten, was sie eigentlich studieren
wollen. Plus die aalglatten karrieristen, die für 5%% Provision im
Filetverkauf jederzeit ihre eigenen Kinder beim Metzger abliefern
würden, wenn sie denn dürften.
Ok, wer rudimentär ideologisch angezündet war, nahm vielleicht noch VWL.
Tatsächlich landete bei der BWL der Großteil des fachlichen Abschaums
der damaligen Abiturienten.
Und genau dieser Abschaum hat sich dann irgendwie mit
Pseudo-wissenschaftlichem Geschwätz ein Diplom oder schlimmeres
erschwafelt und honoriert sich diesen Unsinn nun gegenseitig mit von
anderen erwirtschaftetem Geld, nicht ohne auf die, die es
erwirtschaften, bei jeder sich bietenden Gelegenheit geringschätzig
herabzublicken.
Zwar hat man grundlegende naturwissenschaftliche Zusammenhänge nie
wirklich verstanden, aber das ist ja auch egal, man will schließlich nur
Entscheidungen treffen. Wie das dann aussieht, kann man schön an den
Pseudo-mathematischen "Rechnungen" sehen, die diese Herrschaften gerne
mal zur "Erklärung" von Marktmechanismen aufmachen. Bis man dann mal
eben 300 Mio Euro an nen Pleitegeier überweist oder aus purer
persönlicher Gier 600 Mrd $ in den Sand setzt. So sind sie halt, die
Schlipsträger. Und natürlich wird keiner von denen wirklich zur
Verantwortung gezogen, oder dürfen die nun gegangenen KfW-Leute die 300
Mio jetzt von ihren HartzIV-Sätzen abstottern (das wäre zumindest ein
Ansatz von Verantwortungsübernahme)?
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