Saat der Zerstörung! Geopolitik mit genetisch veränderten und kontrollierbaren Nahrungsm itteln
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Saat der Zerstörung! Geopolitik mit genetisch veränderten und kontrollierbaren Nahrungsm itteln         

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Author: Sven Konietzko
Date: Mar 27, 2008 02:33

Gefunden unter: http://www.3mind.info/?q=node/663

"Beherrsche die Energie, und du beherrschst die Nationen. Beherrsche die
Nahrung, und du beherrschst die Menschen."
Zitat des ehemaligen US-Aussenminister Henry Kissinger

Stellt euch vor, daß nur eine geringe Anzahl von riesigen Konzernen über
die Grundbedürfnisse des Menschen verfügen! Nämlich Nahrungsmittel,
genauergesagt Grundnahrungsmittel! Diese Konzerne und ihre Hintermänner,
welche rein zufällig auch politisch aktiv sind, könnten rein theoretisch
gesehen über Leben und Tod verschiedener Völker der Erde entscheiden!

Im folgenden Artikel wird aufgedeckt, daß diese Konzerne bereits den Weg
zur Kontrolle der Grundnahrungsmittel beschritten haben mittels Gentechnik.

Angewandte Gentechnik kann eine gewünschte wirtschaftliche Abhängigkeit
herbeiführen, jedoch auch destruktiven Zielen dienen!

Das gemeinschaftliche Projekt der riesigen Konzerne, nämlich ein weit
abgelegener Bunker auf einer einsamen Insel in der Arktis mit dem
beiläufigen Namen "Tresor des jüngsten Gerichts" läßt die eigentlichen
Ziele schon erahnen!

Auch muß die künstlich hergestellte Vogelgrippe als ein Vorwand für eine
zwingende Grippeimpfung gesehen werden, welche nur dem Zweck dient, das
Bevölkerungswachstum in vielen Erdteilen einzustellen!

Und besonders vor dieser unvermeidbaren Dezimierung der Bevölkerung
warnt das "Amerikanische Stonehenge"!

Originaltext wurde von William F. Engdahl verfaßt
Textergänzungen und Fotos: http://www.3mind.info

Artikelfunde: http://www.3mind.info http://www.gedankenfrei.wordpress.com

Wenn sich Bill Gates entscheidet, 30 Millionen Dollar seines hart
verdienten Geldes in ein Projekt zu investieren, dann lohnt es, sich die
Sache genauer anzusehen. Und nichts ist momentan aufschlussreicher als
seine Beteiligung an einem seltsamen Vorhaben in einem entfernten Winkel
der Erde, auf Spitzbergen. Hier investiert Bill Gates, mitten im
arktischen Meer, tausend Kilometer vom Nordpol entfernt, einige
Millionen Dollar in eine Samenbank...

Eines kann man dem Microsoft-Gründer Bill Gates nicht vorwerfen, und das
ist Faulheit. Mit vierzehn Jahren konnte er bereits programmieren, mit
zwanzig gründete er, noch als Harvard Student, seine Firma Microsoft.
1995 stand der Hauptaktionär von Microsoft ganz oben auf der Liste des
Forbes-Instituts als reichster Mann der Welt. Microsoft hatte es in
einem unaufhaltsamen Feldzug geschafft, seine Software auf nahezu allen
Personalcomputern der Welt zu installieren.

Die meisten Menschen würden in solch einer Situation daran denken, sich
auf eine ruhige Pazifikinsel zurückzuziehen - nicht so Bill Gates. Seit
2006 konzentriert er seine Energie auf die Bill & Melinda Gates
Foundation, die sich selbst als größte „transparente“ private Stiftung
bezeichnet, mit einem sagenhaften Stiftungsvermögen von 34,6 Milliarden
Dollar und der Vorgabe, jedes Jahr 1,5 Milliarden für wohltätige Zwecke
auf der ganzen Welt auszuschütten, um den Status der Gemeinnützigkeit
und damit der Steuerbefreiung zu bewahren. 2006 bescherte das Geschenk
eines Freundes und Geschäftspartners, des Großinvestors Warren Buffett -
Anteile an Buffetts Berkshire Hathaway mit einem geschätzten Wert von 30
Milliarden Dollar - der Gates-Stiftung den Aufstieg in eine
Größenordnung, in der sie ebensoviel Geld vergibt, wie es der
Weltgesundheitsorganisation der Vereinten Nationen in einem Jahr zur
Verfügung steht.

Wenn sich Bill Gates nun entscheidet, 30 Millionen Dollar seines hart
verdienten Geldes in ein Projekt zu investieren, dann lohnt es, sich die
Sache genauer anzusehen.

Und nichts ist momentan aufschlussreicher als seine Beteiligung an einem
seltsamen Vorhaben in einem entfernten Winkel der Erde, auf Spitzbergen.
Hier investiert Bill Gates, mitten im arktischen Meer, tausend Kilometer
vom Nordpol entfernt, einige Millionen Dollar in eine Samenbank.
Spitzbergen, die Hauptinsel des Svalbard-Archipels, ist ein karger
Felsen im Arktischen Meer, von Norwegen beansprucht und dem Land seit
1925 durch internationale Verträge überlassen. Auf diesem
gottverlassenen Eiland steckt Bill Gates sein Geld, gemeinsam mit der
Rockefeller-Stiftung, der Monsanto Corporation, der Syngenta-Stiftung
und der norwegischen Regierung, um nur einige zu nennen, in ein
Unternehmen, das als „Tresor des jüngsten Gerichts“ bezeichnen wird. In
der offiziellen Sprachregelung heißt es „Svalbard globaler
Saatgut-Tresor auf der norwegischen Insel Spitzbergen, Teil der
Svalbard-Insel-Gruppe“.

Diese Samenbank wird sich im Innern eines Berges befinden, der auf
Spitzbergen in der Nähe der kleinen Stadt Longyearbyen liegt. Seinen
Konstrukteuren zufolge ist der Bunker schon so gut wie betriebsbereit.
Er ist mit doppelten, explosionssicheren Türen und Bewegungsmeldern
gesichert, außerdem mit Luftschleusen und Stahlbetonwänden von einem
Meter Dicke. In ihm sollen mehr als drei Millionen Pflanzensamen aus
allen Teilen der Welt gelagert werden, um, so die Norwegische Regierung,
„die Sortenvielfalt der Feldfrüchte für die Zukunft zu sichern.“ Durch
spezielle, wasserdichte Verpackung sollen die Samen vor Feuchtigkeit
geschützt werden. Zwar wird es keinen Wachdienst geben, doch die
Unzugänglichkeit des Ortes soll die Sicherheit des Tresors vor
unerlaubtem Zugriff gewährleisten.

Fehlt hier nicht irgendetwas? Die Presseerklärung lautet: „um die
Vielfalt der Feldfrüchte für die Zukunft sicherzustellen.“ Aber welche
Zukunft sehen die Sponsoren dieses Saatgut-Tresors voraus, die einen
Zugang zu den auf der Welt verbreiteten Kulturpflanzen bedrohen würde?
Zumal fast alle Samen schon heute in gut geschützten Samenbanken überall
auf der Welt gesammelt und gelagert werden.

Wenn aber Bill Gates, die Rockefeller-Stiftung, Monsanto und Syngenta
sich zu einem gemeinsamen Projekt zusammenfinden, dann lohnt es sich,
ein bisschen tiefer in die Felsen von Spitzbergen vorzudringen. Und
tatsächlich eröffnen sich hier einige faszinierende Zusammenhänge.

SvalbardDer erste bemerkenswerte Punkt sind die Sponsoren dieses
„Tresors des jüngsten Gerichts“. Außer Norwegen beteiligen sich, wie
bereits erwähnt, die Bill & Melinda Gates Foundation; der
US-Agribusiness-Gigant DuPont Pioneer Hi-Breed, einer der größten
Inhaber von Patentrechten auf gentechnisch veränderte Pflanzen (GMO) und
die entsprechenden Pestizide; Syngenta, Schweizer Großproduzent von
GMO-Saatgut und Agrochemie, vertreten durch die Syngenta-Stiftung; die
private Rockefeller-Stiftung, die seit den 70er Jahren die
„Gen-Revolution“ mit mehr als 100 Millionen Dollar Gründungskapital
initiiert hat; und CGIAR, ein globales, von der Rockefeller-Stiftung in
Leben gerufenes Netzwerk, das ihre Vorstellungen von „genetischer
Reinheit“ durch den Wandel der Landwirtschaft vorantreiben soll.

CGIAR und „Das Projekt“
Wie ich in meinem Buch „Saat der Zerstörung“ 1 ausführlich beschrieben
habe, gründeten die Rockefeller-Stiftung 1960 mit dem
Landwirtschaftlichem Entwicklungsrat ( John D. Rockefeller III.s
Agriculture Development Council ) und der Ford-Stiftung mit vereinten
Kräften das Internationale Reisforschungsinstitut (International Rice
Research Institute, IRRI) in Los Baños auf den Philippinen. 1971
schlossen sich das von der Rockefeller-Stiftung betriebene IRRI und ihr
in Mexiko ansässiges Internationales Zentrum für die Verbesserung von
Weizen und Mais (International Center for Wheat and Maize Improvement,
CIMMYT), sowie das von der Ford- und Rockefeller-Stiftung gegründete
Internationale Forschungszentrum für tropische Landwirtschaft
(International Research Center for Tropical Agriculture, IITA) in
Nigeria zu einem globalen Netzwerk zusammen, einer Beratergruppe für
Internationale Agrarforschung (Consultative Group of International
Agricultural Research, CGIAR).

In einer Serie von privaten Konferenzen im Tagungszentrum der
Rockefeller-Stiftung in Bellagio, Italien, nahm die CGIAR Gestalt an.
Die wichtigsten Teilnehmer der Konferenzen waren George Harrar für die
Rockefeller-Stiftung, Forrest Hill für die Ford-Stiftung, Robert
McNamara für die Weltbank und Maurice Strong, der für die
Rockefeller-Familie tätige Umweltschutzorganisator, der als
Vermögensverwalter der Stiftung die erste UN-Umweltkonferenz 1972 in
Stockholm organisiert hatte. Die CGIAR war Teil der jahrzehntelangen
Strategie der Rockefeller-Stiftung, die Wissenschaft in den Dienst der
Eugenik zu stellen, einem abscheulichen Werkzeug zur ’Rassenhygiene’,
auch „Das Projekt“ genannt.

Die CGIAR baute ihren Einfluss aus, auf die FAO, auf das
Entwicklungsprogramm der UN und auf die Weltbank. Durch eine akribisch
geplante Strategie der Einflussnahme mit gezielten Anschubfinanzierungen
schaffte es die Rockefeller-Stiftung seit Anfang 1970, der globalen
Landwirtschaftspolitik eine neue Form zu geben.

Durch großzügig von Rockefeller und Ford finanzierte Studienprogramme
brachte die Beratergruppe CGIAR führende Agrarwissenschaftler und
Agronomen der Dritten Welt in die USA, um sie auf moderne
Produktionsformen des Agribusiness einzuschwören, die sie dann in ihren
Heimatländern durchsetzen sollten. Auf diese Weise schuf man ein
unbezahlbares Netzwerk, um dem US-Agribusiness Zugang zu neuen Märkten
zu verschaffen, besonders, was die Durchsetzung der „gentechnischen
Revolution“ in den Entwicklungsländern betraf. Und alles im Namen von
Wissenschaft, Effizienz und freiem Handel.

Die gentechnische Produktion einer Herrenrasse?
Vor diesem Hintergrund wird die Samenbank von Svalbard schon etwas
interessanter. Bei dem oben erwähnten geheimnisvollen „Projekt“ handelt
es sich um den Plan der Rockefeller-Stiftung und anderer mächtiger
Finanziers, seit den 20er Jahren die Idee einer gentechnisch
konstruierten Herrenrasse mithilfe der Eugenik, später in Genetik
umbenannt, zu rechtfertigen. Hitler und die Nazis nannten es die arische
Herrenrasse.

Die Eugenik des Hitler-Faschismus wurde zum größten Teil von derselben
Rockefeller-Stiftung finanziert, die heute am „Tresor des jüngsten
Gerichts“ beteiligt ist, um die Proben aller Samen unseres Planeten
einzulagern. Jetzt wird die Sache wirklich spannend. Dieselbe
Rockefeller-Stiftung entwickelte die pseudowissenschaftliche Disziplin
der Molekularbiologie, die das menschliche Leben unbarmherzig auf eine
„bestimmte Gensequenz“ zu reduzieren sucht, um diese so zu manipulieren,
dass sich damit auch menschlichen Eigenschaften beeinflussen lassen.
Hitlers Eugenikforscher, von denen viele nach dem Krieg stillschweigend
in die USA gebracht wurden, damit sie ihre biologischen
Eugenikforschungen weiterführen konnten, legten den Grundstein für die
gentechnische Veränderung verschiedener Lebensformen. Viele dieser
Forschungen waren öffentlich gefördert worden, bis hin zu großzügigen
Spenden der Rockefeller-Stiftung an das Dritte Reich.2

Dieselbe Rockefeller-Stiftung schuf die so genannte Grüne Revolution.
Der Plan dafür entstand während einer Reise nach Mexiko, die Nelson
Rockefeller 1946 zusammen mit Henry Wallace unternahm, der im New Deal
für die Landwirtschaft zuständig war und später die Saatgutfirma Pioneer
Hi-Breed gründete.

Die „Grüne Revoution“ gab vor, das Problem des Hungers in der Welt zu
lösen, in einem ersten Schritt in Mexiko, Indien und anderen
ausgewählten Ländern, in denen die Rockefeller-Stiftung aktiv war. Der
Agronom der Stiftung, Norman Borlaug, bekam für seine Arbeit den
Friedensnobelpreis - nichts worauf man noch stolz sein könnte, nachdem
auch Henry Kissinger ihn bekommen hat.

Tatsächlich stellte sich wenig später heraus, dass die „Grüne
Revolution“ eine ausgezeichnete Strategie der Rockefellerfamilie war, um
ein globales Agribusiness zu entwickeln, das sich genauso monopolisieren
ließ, wie sie es mit der Ölindustrie ein halbes Jahrhundert zuvor getan
hatte. Ganz so wie Henry Kissinger es 1972 formulierte: „Wer das Öl
kontrolliert, der kontrolliert das Land, wer die Nahrung kontrolliert,
kontrolliert das Volk.“

Agribusiness und Rockefellers "Grüne Revolution" entwickelten sich Hand
in Hand. Sie waren Teil einer langfristigen Strategie, die, nur einige
Jahre später, zu der von der Rockefeller-Stiftung finanzierten Forschung
zur Entwicklung gentechnisch veränderter Pflanzen und Tiere führte.

John H. Davis war in den 50er Jahren stellvertretender
Landwirtschaftsminister unter Präsident Eisenhower. 1955 verließ er
Washington, um sich in das Fortbildungsprogramm für Wirtschaft in
Harvard (Graduate School of Business) einzuschreiben, zur damaligen Zeit
ein ungewöhnliches Studium für einen Agrarexperten. Doch er hatte eine
klare Strategie. 1956 veröffentlichte Davis einen Artikel in der Harvard
Business Review: „Der einzige Weg, um das so genannte Farmproblem ein
für allemal zu lösen und schwerfällige Regierungsprogramme zu umgehen,
ist die Entwicklung der Landwirtschaft hin zum Agribusiness.“ Er wusste
genau, was er damit meinte, auch wenn ihn damals nur wenige wirklich
verstanden: eine Revolution der landwirtschaftlichen Produktion, die
einigen multinationalen Konzernen die Kontrolle über die Nahrungskette
verschaffen würde und ein Ende der traditionellen bäuerlichen
Familienbetriebe bedeutete.3

Ein entscheidender Aspekt, der die Interessen der Rockefeller-Stiftung
und anderer US-Agribusiness-Firmen bestimmte, war die schnelle
Verbreitung des neuen Hybrid-Saatguts auf den expandierenden Märkten.
Ein wesentliches Merkmal der Hybrid-Saat ist ihre begrenzte
Fortpflanzungsfähigkeit. Hybride haben einen eingebauten Schutz gegen
Vermehrung. Im Gegensatz zur normal befruchteten Spezies, bei der die
Erträge denen der Elterngeneration gleichen, ist der Ertrag aus den
Samen der Hybride deutlich geringer als bei der ersten Generation. Für
die Saatgutlieferanten ist entscheidend, dass die Bauern jedes Jahr
neues Saatgut kaufen müssen, um gleichbleibende Erträge zu erzielen.
Zudem verhindert der verminderte Ertrag der zweiten Generation den
freien Handel mit Saatgut, was oft ohne Genehmigung der Züchter
passierte. Hybride verhindern die Verbreitung von kommerziellem Saatgut
durch Zwischenhändler. Wenn die großen multinationalen Saatgutfirmen in
der Lage sind, die Zuchtlinien ihrer Hybride zu sichern und zu
kontrollieren, dann ist weder ein Bauer, noch ein anderer Wettbewerber
in der Lage, solche Hybride zu produzieren. Die globale Konzentration
der Patente für Hybrid-Saatgut auf eine Handvoll gigantischer
Saatgutfirmen, angeführt von DuPonts Pioneer Hi-Bred und Monsantos
Dekalb, schufen die Grundlage für die der „Grünen Revolution“ folgende
„Revolution mit gentechnisch verändertem Saatgut“.4

Tatsächlich stürzte die Einführung der modernen amerikanischen
Landwirtschaftstechnologien, der chemischen Düngemittel und des
kommerziell produzierten Hybrid-Saatguts die Bauern der
Entwicklungsländer, vor allem die wohlhabenden, in die Abhängigkeit von
ausländischen, meist amerikanischen Angribusiness- und
Petrochemiefirmen. Das war der erste Schritt in einer von langer Hand
sorgfältig geplanten Entwicklung.

Unter dem Banner der „Grünen Revolution“ verschaffte sich das
Agribusiness einen Zugang zu Märkten, die bis dahin für die US-Exporte
begrenzt waren. Diese Entwicklung wurde später als „marktorientierte
Landwirtschaft“ bezeichnet. Tatsächlich war es eine vom Agribusiness
kontrollierte Landwirtschaft.

Mit der „Grünen Revolution“ entwickelte und unterstützte die
Rockefeller-Stiftung, später gemeinsam mit der Ford-Stiftung, die
außenpolitischen Ziele der USAID (United States Agency for International
Development) und der CIA.

Ein weiterer Effekt der „Grünen Revolution“ war die Vertreibung der
Kleinbauern aus den ländlichen Gegenden in die Slums der Vorstädte, wo
sie verzweifelt nach einem neuen Broterwerb suchten. Und dies war kein
unerwünschter Nebeneffekt, sondern Teil eines Plans: der Schaffung einer
Reservearmee billiger Arbeitskräfte für die expandierenden
multinationalen US-Fabriken, die so genannte Globalisierung der
vergangenen Jahre.

Während die Werbekampagnen für die „Grüne Revolution“ langsam
verstummten, stellte sich heraus, dass die Resultate anders aussahen als
die Versprechungen. Durch den wahllosen Einsatz von Pestiziden waren
vielfach ernste Gesundheitsprobleme entstanden. Die Monokulturen des
neuen Hybrid-Saatguts veringerte die Fruchtbarkeit der Böden, und nach
einer gewissen Zeit sanken die Erträge. Anfangs waren die Ergebnisse
beeindruckend gewesen: doppelte oder sogar dreifache Ertragsmengen bei
einigen Getreidesorten wie Weizen und auch bei Mais in Mexiko. Doch die
Erfolge hielten nicht lange an.

Charakteristisch für die „Grüne Revolution“ war, dass sie von großen
Bewässerungsprojekten begleitet wurde. Mit Krediten der Weltbank
errichtete man gewaltige neue Talsperren, die bewohntes Gebiet und
fruchtbares Ackerland überfluteten. Außerdem brachte der neue
Super-Weizen nur hohe Erträge, wenn der Boden mit Düngemitteln geradezu
gesättigt wurde. Die Grundstoffe des Kunstdüngers sind Stickstoff und
Erdöl, Zutaten, die von den „Sieben Schwestern“ geliefert wurden, den
führenden, von Rockefeller dominierten Mineralölgesellschaften.

Die gigantischen Mengen an Pflanzenschutz- und
Unkrautvernichtungsmittel, die zum Einsatz kamen, verschafften den Öl-
und Chemiegiganten neue Märkte - oder wie es ein Kritiker ausdrückte:
die „Grüne Revolution“ war tatsächlich vor allem eine chemische
Revolution. Von Anfang an waren die Entwicklungsländer nicht in der
Lage, für die Mengen an chemischen Düngemitteln und Pestiziden selbst
aufzukommen. Stattdessen erhielten sie großzügige Kredite von der
Weltbank sowie gezielte Darlehen der Chase Manhattan Bank und anderer
großer New Yorker Geldinstitute, abgesichert durch Regierungsbürgschaften.

In viele Entwicklungsländer vergeben, gingen diese Kredite in den
meisten Fällen an die Großgrundbesitzer. Die Kleinbauern befanden sich
in einer noch schwierigeren Lage. Oft konnten sie sich das moderne Set
aus Saatgut, chemischem Dünger und Pestiziden nicht leisten und liehen
sich das Geld dafür.

In manchen Entwicklungsländern gab es zuerst noch Regierungsprogramme,
die an einige Bauern Kredite vergaben. Diejenigen, die nicht an den
Programmen teilhatten, liehen sich privates Geld. Aufgrund der
Wucherzinsen, hatten die Kleinbauern aus den höheren Erträgen oft keinen
Nutzen. Oft mussten sie vielmehr die gesamte Ernte verkaufen, um Zinsen
und Darlehn zu tilgen. Sie wurden von Geldgebern und Händlern abhängig
und verloren ihr Land. Aber auch bei den günstigen Regierungsdarlehen
diente die Ernte nicht mehr dem Eigenbedarf, sondern dem Verkauf auf dem
Markt.5

Seit Jahrzehnten sind es dieselben Interessen, die die
Rockefeller-Stiftung zuerst die „Grüne Revolution“ propagieren ließ, und
nun eine zweite, die „Gen-Revolution“, wie der Präsident der
Rockefeller-Stiftung, Gordon Conway sie einige Jahre zuvor taufte. Es
geht um die Ausbreitung der industriellen Landwirtschaft und
kommerzieller Produktionsmittel, einschließlich gentechnisch
manipulierten und patentierten Saatguts.

Gates, Rockefeller und eine „Grüne Revolution“ in Afrika
Erinnert man sich an den wahren Hintergrund der in den 50er Jahren von
der Rockefeller-Stiftung inszenierten „Grünen Revolution“, so mutete es
höchst seltsam an, dass dieselbe Stiftung nun, zusammen mit der
Gates-Stiftung, Millionen Dollar investieren will, um das Saatgut der
Welt für den „Tag des jüngsten Gerichts“ zu bewahren, während sie
gleichzeitig Millionen Dollar in ein Projekt investieren, das sie
„Allianz für eine grüne Revolution in Afrika“, AGRA, nennen.

Denn auch hier spielt wieder dieselbe Rockefeller-Stiftung eine
entscheidende Rolle. Das bestätigt ein Blick auf die Liste der
Führungsriege. Niemand anders als der frühere UN-Generalsekretär Kofi
Annan hat den Vorsitz der AGRA übernommen und erklärte bei seiner
Antrittsrede auf einem Weltwirtschaftsforum in Cape Town, Südafrika, im
Juni 2007: „Ich nehme diese Herausforderung an und danke der
Rockefeller-Stiftung, der Bill & Melinda Gates-Stiftung und allen
anderen, die unsere Afrika-Kampagne unterstützen."

Zum Aufsichtsrat der AGRA gehört der Südafrikaner, Strive Masiyiwa,
gleichzeitig Treuhänder der Rockefeller-Stiftung, weiter gehören dazu:
Sylvia M. Mathews von der Bill & Melinda Gates-Stiftung; Mamphela
Ramphele, von 2000 bis 2006 geschäftsführende Direktorin der Weltbank;
Rajiv J. Shah von der Gates-Stif-tung; Nadya K. Shmavonian von der
Rockefeller-Stiftung; Roy Steiner von der Gates-Stiftung. Außerdem
gehören zur AGRA Gary Toenniessen, Direktor für „Food security“ bei der
Rockefeller-Stiftung und Akinwumi Adesina, Co-Direktor der
Rockefeller-Stiftung. Um die Mannschaft komplett zu machen, arbeiten am
Programm der AGRA außerdem Peter Matlon, Geschäftsführer der
Rockefeller-Stiftung; Joseph DeVries, Leiter des Programms für
Afrikanische Saatsysteme und Co-Direktor der Rockefeller-Stiftung. Genau
wie die alte verfehlte „Grüne Revolution“ in Indien und Mexiko, hat auch
die neue afrikanische für die Rockefeller-Stiftung höchste Priorität.

Während sie sich bisher zurückhielten, hoffen Monsanto und andere
GMO-Agribusiness-Riesen nun, mithilfe von Kofi Annans AGRA, ihre
patentierte Gensaat über ganz Afrika zu verbreiten, alles unter dem
trügerischen Label „Biotechnologie“, einem neuen Euphemismus für
gentechnisch verändertes und patentiertes Saatgut. Bisher ist Südafrika
das einzige afrikanische Land, in dem der Anbau von GMO-Saat gestattet
ist. 2003 erlaubte Burkina Faso erste Versuche mit GMO-Pflanzen. Im
Herkunftsland von Kofi Annan, in Ghana, wurde 2005 ein Gesetzentwurf zur
Biosicherheit vorgelegt und von offizieller Seite die Bereitschaft
signalisiert, weitere Forschungen mit GMO-Saat zu betreiben.

Afrika ist also das nächste Ziel einer Kampagne der US-Regierung,
gentechnisch manipuliertes Saatgut weltweit einzuführen. Seine
fruchtbaren Böden machen es zum idealen Kandidaten. Es überrascht nicht,
dass die Regierungen vieler afrikanischer Staaten von den GMO-Sponsoren
nichts Gutes erwarten, eine Vielzahl von Gentechnikversuchen und
Projekten zur Biosicherheit wurden in Afrika mit dem Ziel initiiert, die
Gentechnik in die afrikanische Landwirtschaft einzuführen. Dazu gehören
auch Förderprogramme zur Ausbildung afrikanischer Wissenschaftler im
Bereich Gentechnik und Biosicherheits der US-Regierungsagentur für
Internationale Entwicklung (United States Agency for International
Development, USAID) und der Weltbank; die Genforschung will auch die
einheimische afrikanische Nahrungsmittelproduktion in das Geschäft
hineinziehen.

Schon seit Jahren fördert die Rockefeller-Stiftung Projekte, die
gentechnisch veränderte Pflanzen auf den Feldern Afrikas verbreiten
sollen. So unterstützte sie eine Untersuchung für den Anbau gentechnisch
manipulierter Baumwolle in der Ebene von Makhathini in Südafrika.

Monsanto hat sich bereits fest auf dem südafrikanischen Saatgutmarkt
etabliert, sowohl mit Hybrid- als auch mit GMO-Saatgut. Nun hat sich die
Firma eine geschickte Kampagne einfallen lassen. Unter dem Titel „Same
der Hoffnung“ unterstützt sie eine geringe Anzahl von armen Kleinbauern
mit ihrem Set für die „Grüne Revolution“, worauf dann natürlich
Monsantos patentiertes GMO-Saatgut folgt. 6

Die schweizerische Syngenta AG, einer der „Vier Reiter der
GMO-Apokalypse“, steckt einige Millionen Dollar in eine Treibhausanlage
in Nairobi, um dort schädlingsresistenten GMO-Mais zu entwickeln. Auch
Syngenta ist Teil der CGIAR.7

Svalbard SeedZurück nach Svalbard
Doch was bringt nun die Gates- und Rockefeller-Stiftungen dazu,
einerseits die Ausbreitung von patentiertem und möglicherweise bald mit
Terminator-Technologie manipuliertem Saatgut voranzutreiben - ein
Prozess, der wie bereits in anderen Teilen der Welt die Pflanzenvielfalt
zerstören wird, sobald sich die industrialisierten Monokulturen des
Agribusiness durchgesetzt haben -, während sie andererseits Millionen
von Dollar investieren, um jede einzelne Samenvariante in einem
bombensicheren Tresor nahe dem Nordpol zu konservieren, um „die Vielfalt
der Feldfrüchte für die Zukunft zu sichern“, so ihr offizielles Statement.

Es ist mit Sicherheit kein Versehen, dass die Rockefeller- und
Gates-Stiftung mit vereinten Kräften in Afrika eine genmanipulierte
„Grüne Revolution“ starten, während sie in aller Stille gleichzeitig
einen „Tresor des jüngsten Gerichts“ in Svalbard finanzieren. Denn auch
die GMO-Giganten des Agribusiness sind in Svalbard mit von der Partie.

Tatsächlich beschwört das ganze Svalbard-Unternehmen einschließlich der
beteiligten Personen die schlimmsten Katastrophenszenarien, so wie
Michael Crichtons Science-Fiction-Bestseller „Andromeda-Art“, wo eine
tödliche Seuche außerirdischen Ursprungs, eine tödliche Blutgerinnung,
die gesamte Menschheit bedroht. In Svalbard wird die bestgesicherte
Saatgutsammlung der Zukunft von den Polizisten der Gentechnik und der
„Grünen Revolution“ bewacht - der Rockefeller- und der Gates-Stiftung,
Syngenta, DuPont und der CGIAR.

Für das Svalbart-Projekt hat sich eine Organisation unter dem Namen
Global Crop Diversity Trust, GCDT (Globaler Zusammenschluss für
Kulturpflanzenvielfalt ) gegründet. Wer verbirgt sich hinter solch
Ehrfurcht gebietendem Konsortium über das gesamte Saatgut des Planeten?
Die GCDT wurde gegründet von der FAO, der Ernährungs- und
Landwirtschafts­organisation der Vereinten Nationen und von Biodiversity
International (dem früheren Internationalen Institut für
pflanzengenetische Ressourcen), einem Ableger der CGIAR.

Der Global Crop Diversity Trust hat seinen Sitz in Rom.
Vorstandsvorsitzende ist Margaret Catley-Carlson, eine Kanadierin, die
auch im Beirat der „Group Suez Lyonnaise des Eaux“ vertreten ist, einer
der weltgrößten privaten Wasserfirmen. Bis 1998 war Margaret
Catley-Carlson auch Präsidentin des in New York ansässigen
Bevölkerungsrates, der von John D. Rockefeller gegründeten Organisation
zur Reduzierung der Weltbevölkerung - 1952 gegründet, um das
Eugenik-Programm der Rockefeller-Familie unter dem Deckmantel der
„Familienplanung“ durchzusetzen, mit Kampagnen zur Geburtenkontrolle und
Sterilisation in den Entwicklungsländern.

Ein anderes Vorstandsmitglied des GCDT ist Lewis Coleman, ehemalige
Führungskraft der „Bank of Amerika“ und zurzeit Chef der „Hollywood
Dream Works Animation“. Coleman ist außerdem leitendes Vorstandsmitglied
der „Northrop Grumman Corporation“, einem der größten amerikanischen
Rüstungskonzerne, die das Pentagon beliefern.

Jorio Dauster ist gleichzeitig Vorstandvorsitzender der "Brasil
Ecodiesel". Er ist ehemaliger Botschafter Brasiliens in der EU und
Chefunterhändler für die Auslandsverschuldung im brasilianischen
Finanzministerium. Dauster war außerdem Präsident des brasilianischen
Kaffee-Instituts und Koordinator für die Reform des brasilianischen
Patentrechts, mit dem Ergebnis der Vergabe von Patenten auf gentechnisch
veränderte Organismen, die bis dahin die brasilianische Gesetzgebung
verboten hatte.

Cary Fowler ist der geschäftsführende Direktor der GCDT. Fowler war
Professor und Forschungsdirektor in der Abteilung für Internationale
Umwelt- und Entwicklungsstudien an der Norwegischen Universität für
Biowissenschaften und leitender Berater des Generaldirektors von
„Biodiversity International“. In dieser Funktion vertritt er die Future
Harvest Centres der Beratungsgruppe für Internationale Agrarforschung
(Consultative Group of International Agricultural Research, CGIAR) in
den Verhandlungen um den internationalen Saatgutvertrag (International
Treaty on Plant Genetic Resources for Food and Agriculture, ITPGRFA). In
den 90er Jahren leitete er das Internationale Programm für
Pflanzengenetische Ressourcen der FAO, für die er auch die Verhandlungen
über den Globalen Aktionsplan für Pflanzengenetische Ressourcen
vorbereitete, der 1996 von 150 Staaten angenommen wurde. Er ist
ehemaliges Mitglied des Nationalen Rates für Pflanzengenetische
Ressourcen der USA und im Kuratorium des Internationalen Zentrums für
die Verbesserung von Weizen und Mais (International Center for Wheat and
Maize Improvement, CIMMYT) in Mexiko, ein weiteres Rockefeller- und
CGIAR-Projekt.

CGIAR-Vorstandsmitglied Dr. Mangala Rai ist Staatssekretär im indischen
Landwirtschaftsministeriums (Department of Agricultural Research and
Education, DARE), Generaldirektor des Indischen Rates für
Landwirtschaftliche Forschung (Indian Council for Agricultural Research,
ICAR). Er ist außerdem Vorstandsmitglied des von der
Rockefeller-Stiftung initiierten Internationalen Reisforschungsinstituts
(International Rice Research Institute, IRRI), das das weltweit erste
große GMO-Experiment startete, der viel gepriesene „Golden Rice“, der
sich als Fehlschlag erwies. Rai war Vorstandsmitglied des
Internationalen Zentrums für die Verbesserung von Weizen und Mais,
CIMMYT und Mitglied des Führungsgremiums der CGIAR.

Bei den Mitgliedern des Global Crop Diversity Trust einschließlich der
Sponsoren handelt es sich also, um es mit den Worten aus Humphrey
Bogarts Filmklassikers "Casablanca" zu sagen, um „die üblichen
Verdächtigen“. Neben der Rockefeller- und der Gates-Stiftung sind die
Sponsoren Gentechnik-Giganten wie DuPont Pioneer Hi-Breed, die Schweizer
Syngenta, CGIAR und die entschieden GMO propagierende Abteilung für
Entwicklungshilfe des US-Außenministeriums, USAID.

Es scheint also tatsächlich, als hätten sich hier die GMO- und
Bevölkerungskon-troll-Füchse zusammengerottet, um den Hühnerstall der
Menschheit zu bewachen, die Samen der Kulturpflanzen im Bunker von Svalbard.

Warum also Svalbard?
Es ist durchaus legitim, zu fragen, warum Bill Gates und die
Rockefeller-Stiftung, gemeinsam mit den Gentechnikgiganten des
Agribusiness und der CGIAR diesen „Tresor des jüngsten Gerichts“ in der
Arktis finanzieren. Wer wird der Nutznießer einer solchen Samenbank
sein? Pflanzenzüchter und Forscher sind normalerweise die Hauptnutzer
von Genbanken. Heute sind die größten Pflanzenzüchter der Welt Monsanto,
DuPont, Syngenta und Dow Chemical; gleichzeitig sind diese globalen
Giganten die Hauptinhaber von Patentrechten auf Pflanzen. Seit Beginn
des Jahres 2007 ist die Firma Monsanto, zusammen mit der US-Regierung,
auch Inhaberin eines Patents für die sogenannte Terminator-Technologie
oder, offiziell, „Gentechnische Beschränkung der Wiederverwendbarkeit“
(Genetic Use Restiction Technologies, GURT). Terminator ist eine
verhängnisvolle Technologie, bei der industriell hergestelltes,
patentiertes Saatgut nach der Ernte „Selbstmord“ begeht. So entsteht
eine totale Kontrolle durch private Saatgutkonzerne, eine Macht über die
Nahrungskette, wie sie in der Geschichte der Menschheit niemals zuvor
existiert hat.

Dieser perfide, gentechnisch konstruierte Selbstmordmechanismus der
Pflanzen zwingt die Bauern dazu, jedes Jahr von Monsanto oder anderen
GMO-Saatgut-lieferanten neue Aussaat für Reis, Sojabohnen, Getreide oder
andere Grundnahrungsmittel zu kaufen. Wenn sich diese Technologie
weltweit ausbreitet, dann kann sie innerhalb eines Jahrzehnts die
Nahrungsmittelproduzenten der Welt zu Sklaven und Leibeigenen von drei
oder vier gigantischen Saargutlieferanten machen.

Es gehört nicht viel Phantasie dazu, sich vorzustellen, dass solche
privaten Firmen auf Anweisung ihrer Regierung, z.B. in Washington, dem
einen oder anderen Entwicklungsland das Saatgut verweigern, wenn sich
deren Politik gegen die Interessen Washingtons richtet. Und wer meint,
so etwas sei unmöglich, sollte sich die momentanen globalen
Entwicklungen genauer anschauen. Schon aufgrund dieser Gefahren, der
Machtkonzentration auf drei oder vier private US-Firmen ist das Verbot
von genmanipulierten Pflanzen notwendig, selbst wenn die Ernten höhere
Erträge liefern würden, was sie effektiv nicht tun.

Diese privaten Firmen, Monsanto, DuPont, Dow Chemical, können auch
bisher als Sachverwalter menschlichen Lebens keine weiße Weste
vorweisen. Sie entwickelten und verbreiteten solche Chemikalien wie
Dioxin, PCB und Agent Orange. Sie leugneten jahrzehntelang die
offensichtlichen Beweise für die krebserregende, und andere schwere
Gesundheitsschäden hervorrufende Wirkung ihrer Erfindungen. Sie
unterdrückten seriöse wissenschaftliche Studien darüber, dass das
weltweit am meisten verbreitete Herbizid Glyphosat - ein
Hauptbestandteil von Monsantos Roundup, welches zusammen mit den meisten
gentechnisch veränderten Saaten von Monsanto geliefert wird - das
Trinkwasser vergiftet, wenn es in den Boden sickert.9 Dänemark hat
Glyphosat 2003 verboten, als sich bestätigte, dass es das Grundwasser
des Landes kontaminiert.10

Die genetische Vielfalt, die in den Samenbanken verwahrt wird, bildet
wertvolles Material für die Pflanzenzucht und viele Bereiche der
biologischen Grundlagenforschung. Hunderttausende von Proben werden
jährlich zu diesem Zweck verschickt. Die FAO der UN zählt ca. 1400
Samenbanken auf der ganzen Welt, die größte ist im Besitz der Regierung
der USA. Andere große Samenbanken werden von China, Russland, Japan,
Indien, Südkorea, Deutschland und Kanada unterhalten, deren Größe mit
der Aufzählung abnimmt. Dazu unterhält die CGIAR (Consultative Group of
International Agricultural Research) eine Kette von Samenbanken in
ausgewählten Zentren rund um die Welt.

CGIAR, von der Rockefeller- und Ford-Stiftung 1972 in Leben gerufen, um
ihr Agribusiness-Modell der „Grünen Revolution“ zu verbreiten,
kontrolliert die meisten privaten Samenbanken von den Philippinen über
Syrien bis Kenia. In all diesen gegenwärtig vorhandenen Samenbanken sind
mehr als sechseinhalb Millionen Samenvarianten gesammelt, ungefähr zwei
Millionen werden als „besondere“ eingestuft. Der Svalbard-Tresor soll
allein eine Aufnahmekapazität für viereinhalb Millionen Samen besitzen.

GMO als Kriegswaffe?
Jetzt kommen wir in der Tat zum Kern des Problems, zur Gefahr des
Missbrauchs, die in diesem Svalbard-Projekt von Bill Gates und der
Rockefeller-Stiftung steckt. Könnte die Entwicklung von patentiertem
Saatgut für den Großteil der Grundnahrungsmittel der Welt, wie Reis,
Getreide und Futtermittel wie Sojabohnen schließlich auf schreckliche
Weise zu biologischer Kriegsführung benutzt werden?

Das explizite Ziel der Eugenik-Lobby, die von den reichsten Eliten wie
Rockefeller, Carnegie, Harriman und anderen seit 1920 gefördert wird,
hat sich in dem gezeigt, was sie „negative Eugenik“ nennen, die
systematische Vernichtung von unerwünschten Blutlinien. Margarete
Sanger, eine harte Eugenikerin, die Gründerin von Planned Parenthood
International und eine enge Vertraute der Rockefeller-Familie, erfand
1939 eine Organisation mit Sitz in Harlem, die sie „Das Neger-Projekt“
nannte. Das Ziel war, wie sie einem Freund in einem Brief freimütig
anvertraute, „dass wir die Neger-Bevölkerung ausrotten wollen“.11

Die kleine kalifornische Biotechnik-Firma Epicyte gab 2001 die
erfolgreiche Entwicklung einer gentechnisch veränderten Maissorte
bekannt, die eine Sperma abtötende Substanz enthält, so dass Männer, die
diesen Mais verzehren, steril werden. Damals hatte Epicyte ein Joint
Venture mit DuPont und Syngenta abgeschlossen, um diese Technologie zu
verbreiten, beide Firmen Sponsoren des „Tresors des jüngsten Gerichts“
in Svalbard. Dann wurde Epicyte von einer Biotechnik-Firma aus North
Carolina aufgekauft. Das Erstaunliche war, dass Epicyte seinen
spermiziden GMO-Mais mit Forschungsgeldern des
US-Landwirtschaftsmi-nisteriums entwickelt hat, desselben USAID, das,
gegen weltweiten Widerstand, auch die Entwicklung der
Terminator-Technologie weiter finanzierte, deren Patent heute Monsanto
gehört.

In den 90er Jahren startete die Weltgesundheitsorganisation der UN eine
Impfkampagne für Millionen Frauen im Alter von 15 bis 45 Jahren in
Nicaragua, Mexiko und auf den Philippinen. Die Impfung sollte gegen
Tetanus immunisieren, eine Krankheit, die durch Verletzungen mit
rostigem Metall entstehen kann. Doch es wurden weder Jungen noch Männer
geimpft, obwohl sie vermutlich genauso oft in rostige Nägel treten wie
Frauen. Aufgrund dieses seltsamen Vorgehens schöpfte Pro Vida de Mexico,
eine römisch-katholische Laienorganisation, Verdacht und ließ Proben des
Impfstoffs untersuchen. Dabei stellte sich heraus, dass der
Tetanus-Impfstoff, den die WHO nur für Frauen im gebärfähigen Alter
reserviert hatte, die Substanz Choriongonadotropin oder HCG enthielt,
ein menschliches Hormon, das, an das Gift des Tetanus-Erregers
gekoppelt, die Bildung von Antikörpern hervorruft, die eine
Schwangerschaft vorzeitig beenden. Keine der geimpften Frauen war
darüber informiert worden.

Später kam heraus, dass die Rockefeller-Stiftung zusammen mit dem von
ihr initiierten Bevölkerungsrat, der Weltbank (Gastgeber der CGIAR) und
dem amerikanischen Gesundheitsministerium in einem 20jährigen Projekt,
das 1972 begann, an diesem geheimen Abtreibungs-Impfstoff mit
Tetanuserregern für die WHO geforscht hatte. Auch die norwegische
Regierung, heute Gastgeber für den „Tresor des jüngsten Gerichts“, hatte
41 Millionen Dollar in die Entwicklung eines speziellen,
Schwangerschaftsabbrüche hervorrufenden Tetanus-Impfstoffs investiert.12

Ist es ein Zufall, dass dieselben Staaten und Organisationen, von
Norwegen über die Rockefeller-Stiftung bis zur Weltbank auch hinter dem
Samenbank-Projekt von Svalbard stecken? Francis Boyle, Professor für
internationales Recht an der Universität von Illinois, der im Rahmen der
Biowaffen-Konvention die amerikanische Gesetzgebung zur Durchsetzung
dieser Konvention erarbeitete, den 1989 in Kraft gesetzten Biological
Weapons Anti-Terrorism Act, bestätigt einen schlimmen Verdacht. Ihm
zufolge rüstet sich das Pentagon: „jetzt, um einen biologischen Krieg
führen und ’gewinnen’ zu können“, als Teil der neuen, von Bush
bestimmten nationalen strategischen Anweisungen von 2002 - „ohne
öffentliches Wissen und Kritik.“ Prof. Boyle setzte hinzu, dass die
US-Regierung in den Jahren 2001 bis 2004 die Schwindel erregende Summe
von 14,5 Milliarden Dollar für angeblich ’zivile’ Forschung ausgab, die
mit biologischer Kriegsführung in Zusammenhang steht. 13

Richard Ebright, Biologe an der Rutgers-Universität, stellte fest, dass
mehr als 300 wissenschaftliche Institutionen und ca. 12.000
Einzelpersonen heute in den USA Zugang zu Krankheitserregern haben, die
sich für eine biologische Kriegsführung eignen. Es gibt allein 497 vom
der amerikanischen National Institute of Health geförderte Projekte zur
Erforschung von Infektionskrankheiten, die eine biologische
Kriegsführung möglich machen würden. All das wird, wie heute so vieles,
mit der Notwendigkeit der Verteidigung gegen eventuelle terroristische
Angriffe gerechtfertigt.

Viele der von der US-Regierung ausgegebenen Dollars zur Entwicklung
biologischer Kriegsführung fließen in die Gentechnik. Im Vorwort zu
Francis Boyles Buch "Biowarfare and Terrorism" schreibt der
Biologieprofesor des MIT (Massachusetts Institute of Technology),
Jonathan King, dass diese „zunehmenden Bio-Terror-Programme eine ernste
Gefahr für die eigene Bevölkerung darstellen“. King setzt hinzu:
„Während solche Programme immer als defensiv bezeichnet werden, sind bei
der Entwicklung biologischer Waffen defensive und offensive Programme in
Wirklichkeit nahezu identisch.“ 14

Vogelgrippe und biologisch-ethnische Kriegsführung bereits Anzeichen für
Einsatz? 15
Am 21.02.2006 um 08:35 Uhr brachte der Österreichische Rundfunk (ORF)
folgende aufsehenerregende Internetmeldung: “Syrien: Vogelgrippe ist
´ethnische Bombe´ Israels”. Die syrische Regierungszeitung El Thawra
(“Revolution”) habe Israel verdächtigt, das Vogelgrippe-Virus entwickelt
zu haben, um die Gene seiner arabischen Nachbarn zu schädigen, so die
ORF-Meldung. Und weiter: “Um die Welt in die Irre zu führen, sei der
Erreger zuerst in Ostasien in Umlauf gebracht worden, schrieb das Blatt
laut dem israelischem Internet-Dienst Ynet.”

Der Hinweis auf Ynet ist korrekt. Dort erschien in der Tat, allerdings
schon deutlich eher, nämlich am Abend des 09.02.2006, von Roee Nahmias
ein entsprechender Beitrag unter der Schlagzeile “Syria: Israel behind
bird flu”.

In Östereich griff zumindest auch noch der Kurier das Thema auf
(“Vogelgrippe als ethnische Bombe?”), in Deutschland kam beim Stern eine
Kurznachricht (“Syrien verdächtigt Israel, hinter der Vogelgrippe zu
stecken”) zu diesem Thema. Immerhin. Oder sollte man viel eher betonen
“lediglich” und sich fragen, wieso nur in so wenigen Medien?

Fakt ist: Diese wenigen - und dabei überwiegend österreichischen -
westlichen Meldungen sind als eine äußerst verblüffend geringe Rezeption
dieser “medialen Bombe” anzusehen, die sich mit Sicherheit in den Augen
sehr vieler wie eine wüste antisemitische Provokation bzw. Entgleisung
Syriens ausnimmt. Denn gehen wir ruhig davon aus, daß El Thawra das
wirklich so veröffentlicht hat. Syrien ist bekanntlich aus Sicht der
US-Regierung Kernmitglied der “Achse des Bösen” und steht seit längerem
unter erheblichem politischen Druck des Westens, unter anderem weil ihm
unterstellt wird, mindestens indirekt hinter der Ermordung des
ehemaligen langjährigen libanesischen Regierungschef Rafiq Hariri am
14.02.2005 zu stecken. Da wäre doch jede Form nachweislich bösartiger
Propaganda, zumal antisemitischer “Hetze”, ein gefundenes Fressen für
westliche Medien und Politiker, um die Gefährlichkeit Syriens zu
belegen. Doch auf Englisch brachten (soweit einfach mit Suchbegriffen
auffindbar) nur israelische Internet-Medien diese Meldung mit dem
syrischen Verdacht, hinter der Vogelgrippe könnte eine gegen Araber
gerichtete biologische Kriegsführungsabsicht stecken. Bei führenden
britischen oder US-amerikanischen Medien oder Nachrichtenagenturen wird
man hingegen bei entsprechenden Recherchen mit Internet-Suchmaschinen
nicht fündig. Das ist durchaus bemerkenswert, zumal etwa die
Nachrichtenagentur Reuters ein recht ähnliches Thema am 21.01.2006
(13:28 GMT) durchaus noch aufgegriffen hatte mit der Meldung “Syria
accuses Israel of assasinating Arafat”.

Warum also wurde dieser (neuerliche) syrische “Affront”, der den meisten
Menschen im Westen gewiß als bizarr-absurde Propaganda erschiene, von
deutschen und anglo-amerikanischen Medien so gut wie überhaupt nicht
aufgegriffen? Wäre solches nicht fast als willkommen anzusehen und zu
erwarten gewesen, gerade in einer Zeit unübersehbarer politischer
Zuspitzung, in der schließlich bereits seit Monaten ständig massive
Vorwürfe “des Westens” in Richtung Iran und Syrien erhoben werden, sei
es daß einer oder beide dieser Staaten angeblich den
“Terrorismus/Widerstand im benachbarten Irak fördern”,
“Hisbollah-Terroristen im Libanon unterstützen”,
“Massenvernichtungswaffen anstreben”, “Israel am liebsten von der
Landkarte tilgen” oder den “Holocaust leugnen” würden? Kurzum: Gewiß
wäre in dieser Gemengelage ein breiteres Aufgreifen durch
Mainstreammedien zu erwarten gewesen.

Hat die westlich-mediale Zurückhaltung beim Aufgreifen der Meldung
demnach etwas mit dem konkreten Inhalt zu tun?
Betrachten wir dazu nochmals die anfangs erwähnte ORF-Meldung vom
21.02.2006 näher; es hieß dort weiter:

"Angriff auf arabische Gene"
"El Thawra" begründete seinen Verdacht mit dem Hinweis auf einen 1998 in
der "Sunday Times" erschienen Artikel, in dem behauptet wurde, Israel
entwickle eine "ethnische Bombe", die Araber, aber keine Juden töten würde.
Laut "Times" würden israelische Wissenschaftler versuchen, die für
Araber charakteristischen Gene zu identifizieren, um diese dann mit
einem spezifischen Virus anzugreifen. Das Programm werde vom
Biologischen Forschungsinstitut Nes Ziona bei Tel Aviv ausgeführt.

"Unkontrollierbare Pandemie"
"Heute ist die Frage, ob es sich bei dem von den Zionisten für ihre
’ethnische Bombe" gewählten Virus um die Vogelgrippe handelt", schrieb
"El Thawra". Israel habe 85.000 infizierte Vögel im Westjordanland begraben.
Das könnte zur Ansteckung eines Palästinensers aus Jerusalem mit der
Vogelgrippe geführt haben. "Auch wenn das Virus so modifiziert sein
sollte, dass es nur die Gene der Araber spezifisch angreift, wird es
sich über die arabische Welt hinaus verbreiten und zu einer
unkontrollierbaren Pandemie werden", warnte das Blatt.

Sollte etwa hierin der Grund dafür verborgen sein, daß in den führenden
westlichen Staaten dieser gelinde gesagt so “befremdlich” bzw. wie eine
dreiste “Propaganda-Ente“ anmutende Vorwurf Syriens so gut wie gar nicht
aufgegriffen wurde? Was läge zur Klärung dieser Frage näher als sich den
ursprünglichen Artikel der Sunday Times einmal genauer anzusehen? Gehen
wir also in medias res.

Am 15.11.1998 veröffentlichte die britische Sunday Times unter der
Rubrik “Mittlerer Osten” den Artikel “ Israel planning ’ethnic’ bomb as
Saddam caves in” von Uzi Mahnaimi und Marie Colvin (unter anderem
stellten “The Canadian Centres for Teaching Peace” den brisanten Artikel
auf ihren Webseiten ein). Entscheidende Passagen des Artikels übersetze
ich wie folgt:

ISRAEL arbeitet laut israelischen Militär- und westlichen
Geheimdienstquellen an einer biologischen Waffe, die Arabern, aber nicht
Juden schaden würde. Diese Waffe, die vermittels ethnischer Abstammung
auf Opfer abzielt, wird als Israels Antwort auf die irakische Bedrohung
mit chemischen und biologischen Angriffen angesehen.
(…)
Mit der Entwicklung ihrer “Ethno-Bombe“ versuchen israelische
Wissenschaftler medizinische Fortschritte auszunutzen, indem sie
charakteristische Gene, die einige Araber in sich tragen,
identifizieren, und dann ein genetisch modifiziertes Bakterium oder
Virus schaffen.
Es ist beabsichtigt, die Fähigkeit von Viren und bestimmten Bakterien,
die DNA in den lebenden Zellen ihres Wirts zu ändern, zu nutzen. Die
Wissenschaftler versuchen, tödliche Mikroorganismen zu erzeugen, die nur
jene angreifen, die die charakteristischen Gene haben.
Das Programm ist am biologischen Institut in Nes Ziona lokalisiert, der
Hauptforschungsstätte für Israels geheimes Arsenal an chemischen und
biologischen Waffen.
Ein dortiger Wissenschaftler sagte, die Aufgabe wäre höchstkompliziert,
weil sowohl Araber als auch Juden semitischen Ursprungs seien. Aber er
fügte hinzu: “Es ist ihnen jedoch gelungen, eine spezielle
Charakteristik im genetischen Profil bestimmter arabischer
Gemeinschaften, vor allem des irakischen Volkes, genau zu bestimmen.“
Die Krankheit könnte verbreitet werden durch das Versprühen der
Organismen in der Luft oder durch ihre Freisetzung in Wasservorräten.
Die Forschung spiegelt biologische Studien wider, die südafrikanische
Wissenschaftler während der Zeit der Apartheid durchführten und die vor
der Wahrheits- und Aussöhnungskommission enthüllt und bezeugt wurden.
Die Idee, daß ein jüdischer Staat solche Art Forschung betreibt, hat
wegen der Parallelen zu den genetischen Experimenten von Dr. Josef
Mengele, dem Nazi-Wissenschaftler in Auschwitz, bereits Empörung in
einigen Lagern hervorgerufen.
Dedi Zucker, ein Mitglied der Knesset, des israelischen Parlaments,
verurteilte gestern die Forschung. “In moralischer Hinsicht ist,
basierend auf unserer Geschichte, unserer Tradition und unserer
Erfahrung, solch eine Waffe monströs und sollte abgelehnt werden“, sagte er.
Einige Experten sagten, daß - obwohl das Konzept einer Waffe mit
ethnischer Zielausrichtung durchführbar sei - die praktischen Aspekte
ihrer Herstellung enorm wären.
Dr. Daan Goosen, Leiter einer südafrikanischen Chemie- und
Bio-Waffenfabrik, sagte, seinem Team sei in den 80er Jahren befohlen
worden, eine “Pigmentierungswaffe“ zu entwickeln, um ausschließlich
schwarze Leute zu treffen. Er sagte, das Team habe die Verbreitung einer
Krankheit über Bier, Mais und sogar Impfstoffe diskutiert, es sei aber
nie gelungen, eine zu entwickeln.
Ein vertraulicher Pentagon-Bericht warnte jedoch letztes Jahr davor, daß
biologische Agentien genetisch modifiziert werden könnten, um neue,
tödliche Waffen zu produzieren. William Cohen, der amerikanische
Verteidigungsminister, enthüllte, daß er Berichte über Länder erhalten
hätte, die an der Schaffung von “gewissen Typen von Krankheitserregern,
die ethno-spezifisch wären“, arbeiteten.
Eine ranghohe westliche Geheimdienstquelle bestätigte letzte Woche, daß
Israel eines der Länder sei, die Cohen im Sinn hatte.
Die “Ethno-Bomben”-Behauptungen wurden in ihrer Glaubwürdigkeit bestärkt
durch Foreign Report, eine Publikation von Jane´s, die Sicherheits- und
Verteidigungsangelegenheiten eng verfolgt. Sie berichtete über
namentlich nicht genannte südafrikanische Quellen, die ausgesagt hätten,
israelische Wissenschaftler hätten einige der südafrikanischen
Forschungsergebnisse benutzt, um zu versuchen, “ethnische Munition“
gegen Araber zu entwickeln.
Sie sagte auch, Israelis hätten Aspekte des genetischen Aufbaus von
Arabern durch Forschung an “Juden arabischen Ursprungs”, besonders
Irakern, entdeckt.
Die British Medical Association ist inzwischen so besorgt über das
tödliche Potential von Biowaffen auf genetischer Basis, daß sie eine
Untersuchung eingeleitet hat, über die im Januar Bericht erstattet
werden soll.
Dr. Vivienne Nathanson, die die Forschung organisierte, sagte: “Mit
einer ethnisch ausgerichteten Waffe könnte man sogar Gruppen innerhalb
einer Population treffen. Die Geschichte der Kriegsführung, in der viele
Konflikte einen ethnischen Faktor aufweisen, zeigt uns, wie gefährlich
dies sein könnte.“
Porton Down, Großbritanniens biologische Verteidigungsinstitution, sagte
letzte Woche, daß solche Waffen theoretisch möglich seien. “Wir haben
jetzt einen Punkt erreicht, wo es eine offensichtliche Notwendigkeit für
eine internationale Konvention zur Kontrolle biologischer Waffen gibt“,
sagte ein Sprecher.

Haben Sie eventuell, nachdem Sie das gelesen haben, den Eindruck, der
syrische Artikel ist vielleicht doch nicht ganz so abstrus, wie er
zunächst erschienen haben mag? Nochmals sei die Frage aufgegriffen: Ist
dadurch das weitgehend völlige Schweigen westlicher Medien und Politiker
zu den massiven syrischen Anschuldigungen zu erklären?
Nun, in jedem Fall erscheint ein einziger Zeitungsartikel als Beleg für
solch weitreichende Befürchtungen arg “dünn”, auch wenn er in der
renommierten Sunday Times erschienen sein mag, und den früheren
US-Verteidigungsminster Cohen quasi als Kronzeugen für
monströs-verhängnisvolle Entwicklungen der Biowaffenentwicklung benennt.
Gibt es also weitere Belege oder Indizien? In der Tat, es gibt sie!

Ich zitiere nachfolgend aus dem Buch “Geheimakte Mossad” (Originaltitel:
“The Other Side of Deception”) des früheren Mossad-Offiziers (und
nunmehr mutmaßlich untergetaucht in Kanada lebenden -aussteigers) Victor
Ostrovsky:

Hier trat ich als Militärpolizist in Aktion. Ich mußte die Gefangenen in
ein Lager in Nes Ziyyona bringen, eine kleine Stadt südlich von Tel
Aviv. Ich hatte immer geglaubt, daß es ein Verhörzentrum des Shaback
sei. Wir wußten zwar, daß ein Gefangener, der dorthin gebracht wurde,
niemals lebendig herauskam, aber die Gehirnwäsche, der wir alle in
unserem jungen Leben unterzogen worden waren, ließ uns einfach glauben,
daß ihr Leben gegen unseres stand.
Ein Zwischending gab es nicht.
Uri klärte mich über das Lager Nes Ziyyona auf. Es war, wie er es
nannte, ein Laboratorium für die Kriegführung mit ABC-Waffen. Dort
entwickelten unsere Spitzenforscher aus dem Bereich der Epidemiologie
verschiedene Todeswaffen. Weil wir so verwundbar seien und nur eine
einzige Chance in einem totalen Krieg haben würden, in dem solche Waffen
zum Einsatz kämen, dürfte man nichts dem Zufall überlassen, hieß es. Die
palästinensischen Eindringlinge kamen den Leuten in dem Laboratorium
gerade recht.
Sie konnten sich dadurch Gewißheit verschaffen, ob die entwickelten
Waffen auch wirkten und wie schnell sie wirkten, um sie eventuell noch
zu verbessern. Wenn ich an diese Enthüllungen zurückdenke, erschreckt
mich nicht so sehr die Tatsache, daß so etwas durchgeführt wurde,
sondern die Gelassenheit und das Verständnis, mit denen ich diese
Tatsachen damals akzeptierte.
Jahre später traf ich Uri wieder. Er war zu dem Zeitpunkt im Mossad ein
altgedienter Katsa in der AI-Abteilung und ich ein Neuling. Er kam von
einem Auftrag in Südafrika zurück. Ich arbeitete vorübergehend in einem
Ressort der Dardasim-Abteilung als Verbindungsmann und half ihm, eine
große Ladung Medikamente nach Südafrika zu verschiffen. Die Sendung
wurde von mehreren israelischen Ärzten begleitet, die in Soweto, der
Schwarzenstadt vor den Toren Johannesburgs, humanitäre Arbeit leisten
sollten. Die Ärzte würden bei der Behandlung von Patienten in einer
Klinik helfen, die ein Ableger des Baragwanath-Hospitals in Soweto war,
ein paar Blöcke von den Häusern Winnie Mandelas und Bischof Desmond
Tutus entfernt. Das Hospital und die Klinik wurden von einem Hospital in
Baltimore, Maryland, unterstützt, das ebenfalls dem Mossad als cut-out
diente.
»Was ist das für eine humanitäre Hilfe vom Mossad an die Schwarzen in
Soweto?« fragte ich ihn. Mir erschien das nicht logisch. Ich sah darin
weder einen kurzfristigen politischen Gewinn, worauf der Mossad stets
Wert legte, noch irgendeinen ersichtlichen ökonomischen Vorteil.
»Du erinnerst dich an Nes Ziyyona?« Seine Frage ließ mir Schauer über
den Rücken laufen. Ich nickte.
»Das ist so ziemlich dasselbe. Wir erforschen und testen für mehrere
israelische Pharmahersteller sowohl neue ansteckende Krankheiten als
auch neue Medikamente, die in Israel an Menschen nicht ausprobiert
werden können. Das wird ihnen die Führung auf dem Weltmarkt bringen, und
sie kriegen raus, ob sie auf der richtigen Spur sind, was ihnen
Millionen an Forschungsgeldern erspart.«

Erschreckend, nicht wahr?
Fakt ist: Führende waffenproduzierende Staaten der Erde “basteln” seit
Jahren an widerwärtigen, tödlichen Biowaffen. Fakt ist aber auch, daß
der syrische Bericht, der Israel verdächtigt, es womöglich mit
gefährlichen Erregern auf Araber abgesehen zu haben, von israelischen
Medien durchaus aufgegriffen wurde, von britischen, US-amerikanischen
oder deutschen jedoch so gut wie überhaupt nicht! Woraus sich
(zugegebenermaßen spekulativ) schlußfolgern ließe, daß - sollte denn die
syrische Befürchtung einen gewissen realen Hintergrund haben - die
“Täter” andere sein könnten und/oder die “Zielgruppe”.

Doch kommen wir jetzt nochmals auf das aktuell virulente Stichwort
“Vogelgrippe” zurück. Die Sunday Times hatte 1998 den leitenden
Biowaffenexperten Dr. Daan Goosen zitiert, man habe bereits in den 80er
Jahren des letzten Jahrhunderts ernsthaft überlegt,
genetisch-modifizierte, tödliche Krankheitserreger mittels Impfstoffen
zu verabreichen. Wenn man sich dann vergegenwärtigt, daß zum Beispiel
die deutsche Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt längst laut
darüber nachdenkt, für die Einwohner der Bundesrepublik 2 x 80 Millionen
Impfeinheiten zu ordern, und daß die britische Regierung in
entsprechender Weise 2 x 60 Millionen Impfeinheiten (“Jabs for everyone
if avian flu pandemic strikes?”) bestellen möchte, die dann mutmaßlich
zwangsweise der gesamten jeweiligen Bevölkerung verabreicht werden
sollen, könnte solcherlei Reflektieren nachvollziehbarerweise äußerst
mulmige Gefühle in der Magengegend hervorrufen. Dies insbesondere da die
Zahl der Impfskeptiker und -kritiker stark im Steigen begriffen ist.

Am 14.03.2006 ließ Interfax dann eine mediale Bombe (“Russian Communist
leader sees U.S. behind bird flu outbreak”) platzen: Der Chef der
Kommunistischen Partei Rußlands, Gennadi Sjuganow, habe die USA
beschuldigt, hinter der Ausbreitung der aviären Influenza, oder
Vogelgrippe, in einer Reihe europäischer Länder, darunter auch Rußland,
zu stecken. “Die Formen der Kriegsführung ändern sich. Es ist seltsam,
daß bislang nicht eine einzige Ente in Amerika gestorben ist, alle
sterben hingegen in Rußland und in europäischen Ländern. Das läßt einen
ernsthaft fragen, warum”, sagte Sjuganow am Dienstag auf einer
Pressekonferenz im Interfax-Hauptquartier. Sjuganow führte weiter aus,
er habe eine gute Kenntnis über waffenfähige Gase, weil er selbst
während seiner Militärzeit mit ihnen zu tun gehabt habe. Die Frage, ob
er beim Ausbruch der Vogelgrippe an einen bewußten Angriff der USA
glaube, habe er positiv beantwortet: “Ich deute dies nicht nur an, ich
weiß auch sehr gut, wie das arrangiert werden kann. Es gibt hier nichts
Unbekanntes.”

Inzwischen gibt es auch ernstgemeinte Spekulationen, die US-Regierung
könnte womöglich in Kürze “H5N1” als idealen Vorwand für einen Angriff
gegen den Iran ausschlachten. Wie Jorge Hirsch von ANTIWAR.COM am
15.03.2006 in seinem Artikel “Iran and Bird Flu: The Perfect Casus
Belli” darlegte, würde der Iran ohnehin bereits seit längerem vom
US-Außenministerium, vom US-Verteidigungsministerium, der CIA und von
John Bolton beschuldigt, ein geheimes Biowaffenprogramm zu verfolgen.
Sollte durch eine “Mutation” eine Mensch-zu-Mensch-Übertragbarkeit
plötzlich millionenfach Menschenleben gefährden, könnte dies der Anlaß
für George W. Bush sein, dem Iran dies anzulasten und ihn anzugreifen.

Nun, laut dpa vom 17.03.2006 (06:33 Uhr) würden “nach Angaben von
US-Forschern” inzwischen Vogelgrippeviren den Grippeerregern von
Menschen stärker ähneln als bislang angenommen. Schon wenige weitere
Veränderungen der Eiweiße auf der Oberfläche der Vogelgrippeviren
könnten reichen, um sie hochgefährlich für Menschen zu machen. Eiweiße
von “H5N1” ähnelten denen der Erreger der “ Spanischen Grippe” von 1918.
Ergänzend sei erwähnt, daß Berater von George W. Bush diesem ein Buch
über die damaligen weltweiten Verheerungen als Urlaubslektüre im Sommer
2005 empfohlen hatten. Bush hatte denn auch im vergangenen Jahr seine
Bereitschaft bekundet, ggf. Militär im Landesinneren einzusetzen, um
u.a. Masseninternierungen zu erzwingen.

Impfkampagnen? “Spanische Grippe”? Wie sagte doch Minister Seehofer
jüngst anläßlich “H5N1” im Bundestag und erntete donnernden Applaus? Man
solle auf die “Experten” hören! Womit er gewiß nicht Leute meinte wie
Eleonora I. McBean, Ph.D., N.D., die ihr Kapitel 2 des auch online
verfügbaren Buches Swine Flu Expose übertitelte mit “Die
Spanische-Grippe-Epidemie wurde durch Impfungen verursacht”. Doch zurück
zum Szenario eines Kriegsvorwandes.

In das Bild einer zu befürchtenden, längst massiv angelaufenen und
strategisch geplanten Kriegsvorbereitung passen als wirtschaftliche
Begleitmusik die Ankündigung der Eröffnung einer iranischen Ölbörse
(wahrscheinlich ab Beginn des zweiten Quartals 2006) auf Euro-Basis, die
den hegemomialen Status des US-Dollars erheblich gefährden könnte, sowie
die Tatsache, daß die amerikanische Federal Reserve Bank am 10.11.2005
urplötzlich ankündigte, ab dem 23.03.2006 keine weiteren Zahlen über die
Entwicklung der Geldmenge M3 zu veröffentlichen. Nicht zuletzt erhielt
im Januar die Halliburton-Tochter KBR vom Department of Homeland
Security den Zuschlag für den Bau (weiterer) Internierungslager in den
USA in Auftragshöhe in 385 Millionen US-Dollar, wer auch immer dort
untergebracht werden soll.

Amerikanisches Stonehenge als Warnung vor dem Kommenden?
Zuletzt sei noch auf ein wenig bekannntes Monument, die Georgia
Guidestones in Elbert County, hingewiesen. Gemeint sind mehrere
geometrisch-astronomisch angeordnete, aufrecht stehende Granitplatten,
die von einem Deckstein gekrönt werden. Das Monument ist insgesamt mehr
als 19 (amerik.) Fuß hoch und etwa 119 Tonnen schwer. In babylonischer
Keilschrift, altertümlichem Sanskrit, ägyptischen Hieroglyphen und
altertümlichem Griechisch wird zu etwas aufgefordert, es gibt an einer
Stelle eine mutmaßliche, dazugehörige Übersetzung auf Englisch: “Let
these be guidestones to an age of reason.”
Vor allem sind auf den Platten aber zehn Forderungen oder “Gebote” in
acht Sprachen, nämlich Englisch, Spanisch, Suaheli, Hindi, Hebräisch,
Arabisch, Chinesisch und Russisch, eingemeißelt.
Die erste lautet: “Belaßt die Menschheit unter 500.000.000 in
fortwährender Balance mit der Natur.”
In den Ohren vieler dürfte dies wie die Aufforderung zu einem
klandestinen Genozid klingen.

Der Link zum kompletten Bericht über das Stonehenge-Mysterium:
http://www.3mind.info/?q=node/743

Die Zeit wird zeigen, und Gott möge es verhüten, ob die "Samenbank des
jüngsten Gerichts" von Svalbard Teil einer anderen „Endlösung“ ist, mit
der zugleich auch der große, alte Planet Erde untergehen wird.

Fußnoten:

1 F. William Engdahl, „Seeds of Destruction - The Hidden Agenda of
Genetic Manipulation“, Montreal, Global Research Press, 2006, ("Saat der
Zerstörung", Jochen Kopp-Verlag, 2006).

2 Ebd., S. 72-90

3 John H. Davis, Harvard Business Review, 1956, zitiert in Geoffrey
Lawrence, Agribusiness, Capitalism and the Countryside, Pluto Press,
Sydney, 1987. Siehe auch: Harvard Business School, The Evolution of an
Industry und: Agribusiness Seminar, in
http://www.exed.hbs.edu/programs/agb/seminar.html.

4 Engdahl, op. cit., S. 130.

5 Ebd., S. 123-30.

6 Myriam Mayet, The New Green Revolution in Africa: Trojan Horse for
GMOs?, May, 2007, African Centre for Biosafety, www.biosafetyafrica.net
(Vergl. auch: Ute Sprenger, "Die Politik des Hungers im südlichen
Afrika", in:
http://www.gen-ethisches-netzwerk.de/gid/183/thema/sprenger/politik-des-hungers-im...)

7ETC Group, Green Revolution 2.0 for Africa?, Communique Issue #94,
März/April 2007.

8 Global Crop Diversity Trust website, in
http://www.croptrust.org/main/donors.php

9 Engdahl, op. cit., pp.227-236.

10 Anders Legarth Smith, Denmark Bans Glyphosates, the Active Ingredient
in Roundup, Politiken, September 15, 2003, in
organic.com.au/news/2003.09.15.

11 Tanya L. Green, The Negro Project: Margaret Sanger’s Genocide Project
for Black American’s, in www.blackgenocide.org/negro.html.

12 Engdahl, op. cit., S. 273-275; J.A. Miller, Are New Vaccines Laced
With Birth-Control Drugs?, HLI Reports, Human Life International,
Gaithersburg, Maryland; June/July 1995, Volume 13, Number 8.

13 Sherwood Ross, Bush Developing Illegal Bioterror Weapons for
Offensive Use,’ December 20, 2006, in www.truthout.org.

(Vergl. auch: Francis A. Boyle: "Bush Junior und der drohende Atomkrieg"
in:
http://www.zeit-fragen.ch/ausgaben/2006/nr42-vom-16102006/bush-junior-und-der-drohende...)

14 Francis A. Boyle, "Biowarfare and Terrorism", Clarity Press 2005,
Vorwort von Jonathan King.

15 Dr. Ralph Kutza

--
Sven Konietzko
ICQ: 45571052
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