Peter Scholl-Latour
bezeichnet Terrornetzwerk Al-Qaida als "Mythos"
Der Islam-Experte Peter Scholl-Latour sagte im Gespräch mit der "Neuen
Presse", das Terrornetzwerk Al-Qaida sei "eher ein Mythos, den die
Amerikaner hochgespielt haben, der im Irak und der gesamten arabischen
Welt aber keine so große Rolle spielt."
Scholl-Latour bestritt auch, dass der offenbar von den USA getötete Abu
Mussab el Sarkawi Chef von Al-Qaida im Irak gewesen sein soll: "Ich weiß
nicht, wer das erfunden hat. Das ist Unsinn."
Und im neuen Buch von Peter Scholl - Latour "Zwischen den Fronten". Auf
Seite 348 folgende Passage:
"Die resignative Formel >>mundus vult decipi - die Welt will betrogen
werden<<, muss allzuoft als Regierungsrezept herhalten. Wann werden die
deutschen Politiker auf die erwiesenermaßen falsche Argumentation
verzichten, die exakte Planung, die präzise Ausführung von Nine Eleven
seien in den Höhlen des Hindukusch erfolgt. Mag sein, dass Ossama Bin
Laden, der bis 1991 als Rekrutierungs-Agent der CIA in diesem Raum tätig
war, nach seiner plötzlichen, religiös motivierten Kehrtwendung gegen
die USA den Auftrag zur Zerstörung des World Trade Centers erteilte. Das
hätte er aber auch von jedem beliebigen Punkt der Erde aus tun können.
In den vielgenannten El-Qaida-Lagern Afghanistans fand nicht viel mehr
statt als infanteristische Grundausbildung und eine rudimentäre
Anleitung zum Bau von Sprengsätzen. Das Spezialtraining der überwiegend
saudischen Todeskandidaten als Piloten vollzog sich ausschließlich in
den USA, und nur dort konnten die Flugpläne eingesehen und koordiniert
werden, die den Todesengeln den Zeitplan vorgaben."
Ein paar Sätze weiter: "Wenn unsere maßgeblichen Parlamentarier
außerstande sind, die jüngsten Ereignisse zu deuten und statt dessen
gezielten Fälschungen erliegen, wie verhält es sich dann erst bei ihrer
Bewertung weiträumiger geschichtlicher Vorgänge. Auf welches
Augurenspiel der Zukunftserkundungen lassen sie sich dann ein?
Auf Seite 50 finden sich folgende Sätze: "Bemerkenswert ist ebenfalls
die exakte Durchführung dieser Selbstmordmission. Unter dem Anprall der
beiden Flugzeuge sind die monumentalen Wolkenkratzer beinahe senkrecht
in sich zusammengesackt, wie das bei der sorgfältig vorbereiteten
Sprengung eines abbruchreifen Hochhauses geschähe. Die Umgebung blieb
weitgehend verschont."
Quelle:
http://www.911video.de/int_stimmen.php