Re: Neues Buch, aber welches?
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Re: Neues Buch, aber welches?         

Group: de.alt.soc.verschwoerung · Group Profile
Author: Michael Briel
Date: Aug 22, 2007 04:51

Jürgen Clade schrieb:
>> Manchmal frage ich mich ja schon, was unsere Nachfahren (wenn denn
>> alles gut geht) in sagen wir mal 1000 bis 2000 Jahren so von uns
>> wissen und denken...
> Kommt darauf an, ob sich die Menschheit so weiterentwickelt wie in den
> letzten wenigen Jahrhunderten. Wenn ja: Sie werden über unsere Zeit dann
> viel, viel besser bescheid wissen als wir heute über Antike und
> Mittelalter. Einfach weil die Menge an Artefakten und Quellen ungleich
> viel größer und die Auswertemethoden ungleich viel besser sein werden.

Oder es kommen mal wieder ein paar Kriege und Naturkatastrophen
dazwischen. Sagen wir mal, aus welchem Grund auch immer, die haben von
uns heute etwa soviel über wie wir von den alten Ägyptern und so. Mit
ordentlich Schmackes und Mythos dabei. :)
>> Wird es z.B. Forscher und Pseudoforscher geben die sich darüber
>> streiten, ob man in bestimmten Gebieten der Erde eine heidnische
>> Gottheit namens Darth Vader angebetet hat oder Ähnliches... ;)
> Das sicher nicht. Wir glauben ja heute auch nicht, daß ein Held namens
> Herakles zwölf schwierige Aufgaben zu lösen hatte.

Natürlich glauben wir das HEUTE nicht. Aber früher hat man ihn, wenn ich
mich recht erinnere, als Halbgott bezeichnet.

Was denkt sich also ein Forscher, der vergilbte Bildersammlungen über
fliegende Supermenschen findet? ;)
>> Wird es einen neuen Dänicken geben, der ganz sicher weiß, wo
>> Mittelerde liegt?
> Dänikens wird es wahrscheinlich geben, aber sie werden wahrscheinlich
> von vernünftigen Leuten nicht ernst genommen.

Brrrr... Du verstehtst den ursprünglichen Sinn meines Postings miss.

Klar wird man die (hoffentlich klar) nicht allzu ernst nehmen, aber
welche Geschichten könnte man in 2000 Jahren über uns zusammenschwurbeln
(mit Kenntnisstand à là Ägypter - heute). :)

Immerhin: Wir besaßen die kalte Fusion! Offensichtlich waren wir
technologisch hoch entwickelt.

Gleichzeitig waren viele von uns monotheistisch, beteten aber dennoch
daheim übermenschliche Halbgötter an, deren Abenteuer in bebilderten
Geschichten überliefert wurde.

Was wird in 2000 Jahren aus den Nazis und Soviets werden? etc.etc.
>> Das ist imho einer der wenigen Nachteile ein Atheist zu sein (nix
>> Leben nach Tod oder Wiedergeburt und so) - eine Möglichkeit in 1000
>> Jahren noch mal zu schpinxen wäre doch wirklich interessant. :)
> Das wäre es tatsächlich. Fraglich ist aber, ob man damit überhaupt
> klarkäme. Man denke sich einen Menschen aus dem Mittelalter in unsere
> heutige Zeit versetzt - ich glaube kaum, daß der auch nur seine ersten
> Eindrücke geistig verkraften könnte. Er wäre ja buchstäblich in einer
> anderen Welt, die er so gut wie nicht versteht.

Hm. Sehe ich nicht unbedingt so. Das kommt sicher auch auf die
Grundeinstellung an. Klar, ein nichtsahnender "Zeitreisender", den's à
là Catweazle in die Zukunft haut wird erst einmal einen massiven
Kulturschock erleiden. Aber was mit einem aufgeschlossenen "Forscher"?
Auch er wird u.U. von technischem Fortschritt überrascht sein, aber er
wird ihn erwarten.

Michael Briel - www.brielmusik.de
--
If they ever come up with a swashbuckling School, I think one of
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