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Die tödliche Fehde zwischen Tupac und Notorious B.I.G. sei angestachelt
worden "um die Existenz eines weiteren schwarzen Führers zu beenden".
Popstar Alicia Keys hat sich in einem Interview als Anhängerin von
Verschwörungstheorien zu erkennen gegeben. "Gangsta-Rap" sei nur ein
Trick gewesen, um Schwarze dazu zu bringen, sich gegenseitig zu töten,
sagte Keys der Mai-Ausgabe der US-Zeitschrift "Blender", die am Dienstag
erscheint. "'Gangsta-Rap' hat nicht existiert."
Sie habe mehrere Autobiografien von Black-Panther-Mitgliedern gelesen
und trage einen goldenen Anhänger in Form eines AK-47-Sturmgewehrs um
den Hals, sagte die 27-Jährige. Er symbolisiere Stärke und Macht.
Eine weitere ihrer Theorien: Die tödliche Fehde zwischen den Rappern
Tupac Shakur und Notorious B.I.G. sei "von der Regierung und den Medien"
angestachelt worden, "um die Existenz eines weiteren großen schwarzen
Führers zu beenden".
Zwar ist die Grammy-Preisträgerin für romantische Lieder bekannt, sie
kündigte aber an, mehr politische Titel schreiben zu wollen. Wenn
schwarze Aktivisten wie der verstorbene Mitbegründer der Black Panther,
Huey Newton, Vertriebsmöglichkeiten wie heutige Musiker gehabt hätten,
"wäre (die Bewegung) jetzt global", sagte sie. "Ich muss einen Weg
finden, das selbst zu tun."
12.04.2008 12:00