Re: Gusenbauer lehnt Ausbau der Negativsteuer ab (ein tapferer Kämpfer;))
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Re: Gusenbauer lehnt Ausbau der Negativsteuer ab (ein tapferer Kämpfer;))         

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Author: Paul.Lafarge
Date: May 4, 2008 01:09

Franz Glaser meg-glaser.com> wrote
...
> Awa bei uns in Baghdad!

Die Hinaufsetzung der Grenze für den Spitzensteuersatz ist
nichts anderes, als ein Steuergeschenk für Höchstverdiener.

Das müssen mir die Grünen und Gusi-Rötlichen einmal erklären.

Kosten für Kinderbetreuung sollen künftig von der Steuer
absetzbar sein. damit die swarovskis und ähnliche figuren in
zukunft die mehreren tsd euro für die privatinternate, in
denen sie solche witzfiguren wie frau fiona heranzüchten
lassen, auch noch staatlich subventioniert kriegen?

Tja, Ständestaat 2008 - das k&kasten-Bildungssystem:

Kinder aus Akademikerfamilien besuchen zu 90 %% die Universität.
Kinder Beamtenfamilien zu 75 Prozent Kinder aus Arbeiterfamilien
nur zu 10 %% Prozent! Das Geld, das der Staat in höhere Schulen
und Universitäten pumpt, kommt vor allem dem Nachwuchs
der Reichen und Gebildeten zugute.

80 Prozent der Akademikerkinder kommen jedenfalls auf's Gymnasium,
während das nur jedes zehnte Kind von Eltern mit Pflichtschulabschluss
schafft. Ist die Weiche erst einmal auf Hauptschule gestellt, werden
die Matura (Anm. Abiturr) oder ein UniAbschluss unwahr-scheinlich.
Nicht einmal ein Drittel der Hauptschüler wechselt später auf
eine höhere Schule.....
http://www.falter.at/print/F2005_07_1.php

Soziale Selektion:
Managersohn aufs Gymnasium, Arbeitertochter zur Hauptschule
Wie es für Grundschüler nach der vierten Klasse weitergeht,
gleicht einem Glücksspiel. Der Iglu-Studie zufolge regiert
Willkür bei den Schulempfehlungen.[...]
http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,284604,00.html

Die Wiener Bildungsforscherin Christiane Spiel wiederum hat beob-
achtet, dass sich hierzuande "selbst erfolgreiche Menschen gerne
damit brüsten, dass sie schlechte Schüler gewesen sind". Von
den zehn Generaldirektoren, die der Falter zu ihrem Bildungs-
weg befragte, wollten neun keine Details zu ihren Elternhäusern
und Zeugnisnoten preisgeben. Weil sich die Chancengleichheit
als Mythos entpuppen würde?
[...]
Die Kinder der Reichen und Gebildeten sind nicht unbedingt schlauer,
aber ihre Eltern raffinierter. Gibt es in der Schule Schwierigkeiten,
eilen sie zur Sprechstunde. Hapert es in Mathematik, engagieren
sie Nachhilfelehrer. Ist beim Sommerfest Not am Mann, machen
sie sich unentbehrlich. "Das geht bis zur Spende für den Turnsaal",
erzählt Scholz aus seiner langjährigen Erfahrung im Stadtschulrat.
"Es ist mir hingegen fast nie untergekommen, dass mich ein
Arbeiter für seinen Sohn und seine Tochter um Rat gebeten hätte."
[...]
"Genauso wie für Frauen gibt es auch für Arbeiterkinder oft eine
gläserne Decke", sagt Gerhard Flenreiss, Österreich-Geschäftsführer
des internationalen Personalvermittlers Manpower. Denn Manager re-
krutieren gerne ihresgleichen: "Der Mensch ist ein soziales Wesen,
und soziale Zugehörigkeit zählt oft mehr als Qualifikation."

Wenn am Ende eines komplizierten Auswahlverfahrens fünf High
Potentials vor einem stehen, wer wird da wohl das Rennen machen?
Der, der sich in seinem Anzug noch unwohl fühlt und zwischendurch
in seinen Favoritner Dialekt verfällt? Oder der, der Selbstsicherheit
versprüht und nicht nur über Börsenkurse, sondern auch die
blaue Phase von Pablo Picasso parlieren kann, weil er
schon im Kleinkindalter durch Museen geschleift wurde....
http://www.falter.at/print/F2005_07_1.php

usw. - zum Thema darf gegugelt. ;-)

....aber bei 90 %% Schwarzen (Besitzstands- bzw. Privilegien-
wahrern) in "agp" da darf /muss man sowas wohl ausschliessen.:-/

CU
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